Forum: Karriere
Studie zur Arbeitsmoral: Jeder vierte Chef klagt über Berufsanfänger

Junge Berufsanfänger sind lustlos und gehen Probleme nicht systematisch an: Laut einer Studie sind 26 Prozent der deutschen Arbeitgeber mit dem Nachwuchs unzufrieden. Noch schlimmer ist die Lage nach Einschätzung der Firmen in den Euro-Krisenländern.

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dixit 13.01.2014, 15:02
200.

Zitat von rbn
50% der Foristen können nicht "das" und "dass" unterscheiden. Und ich glaube nicht dass diese 50% nur die Grundschule besucht haben.
na ja - und dass vor dem "dass" noch ein Komma zu setzten ist, sollte Ihnen dann auch bekannt sein...

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franklin1157 13.01.2014, 15:03
201. Überkandidelte Ausbildungsinhalte

So einfache Dinge wie Dreisatz oder Diktate werden ja noch gerade mal am Rande tangiert. Es müssen Interpretationen sein oder Kurvendiskussionen. Was dann eine zukünftige Krankenschwester oder Bürokaufmann (Azubi) damit anfangen soll ist fraglich. Das Basiswissen um Rechtschreibung und Grundrechenarten muss einfach mehr gepaukt werden, solange bis es sitzt. Vieles andere ist überflüssige Kür. Damit kann man dann die Oberstufe behelligen. Die hier so oft angesprochenen Arbeitsumstände geben dann jedem rudimentär vorhandenen Einsatzwillen des Nachwuchses den Rest. Also 1. Ausbildungsinhalte auf Praxisnähe eindampfen. 2. Arbeitsbedingungen bzw. Beschäftigungsverhältnisse verbessern. Ein Beispiel: in der Ausbildung zur Ökotrophologin sollte meine Frau eine Gerade mittels Zirkel in zwei Hälften teilen. Der Kommentar meiner Frau, sie würde in der Küche einfach ein Messer nehmen, um die Wurst durchzuschneiden, kam dann auch nicht so gut an. Außerdem wurde in dieser Ausbildung Bert Brecht gelesen. Ich frage mich, ob das nicht zu hoch gegriffen ist. Allgemeinbildung - gut und schön... Konzentration auf das Wesentliche ist da (heutzutage) notwendiger.

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vwl_marlene 13.01.2014, 15:03
202.

Zitat von cabeza_cuadrada
Habe ich in der Schule mal einen Anschiss bekommen gabs zuhause nochmal einen drauf, heute rennen die Kids zu ihren Eltern und diese dann umgehend zum Direktor.
Prinzipiell ist es immer moeglich, dass das eigene Kind Recht hat. Das sollte man wirklich erst pruefen, bevor man sich auf die Seite der Lehrer stellt. Ich hatte ein paar Mal sehr langwierige Auseinandersetzungen mit Lehrern, weil ich deren Loesung fuer eine gestellte Aufgabe nicht akzeptiert habe. Zweimal wurden die Lehrer laut und schrien rum. Ich beharrte auf meiner Meinung und kommentierte dann noch, dass ja jeder wuesste, dass Schreien ein Zeichen von Unwissenheit und Luege sei...Monate spaeter gab es eine landesweite Fachkonferenz, auf der dann festgestellt wurde, dass meine Loesung richtig war und die Loesung im Loesungsbuch des Verlags falsch war. Ich war heilfroh, dass meine Eltern mir da nicht in den Ruecken gefallen sind.

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j.cotton 13.01.2014, 15:04
203. Katastrophal

Zitat von ennalyse
wie in grossen Kliniken für die Pflegerausbildung. Man kann die Zensuren der Hauptschüler/realschüler nicht ganz nachvollziehen: zBsp. Deutsch 3 und dann im Ausbildungsalltag kein einziger Satz fehlerfrei. Problem-orientiertes Handeln fast unmöglich. Demgegenüber smartphone ständig auf stand-by. Eine Frage des Elternhaus und der schulischen Bildung. Allgemeinbildung parterre.
War als VP-ler / Ausbilder in der Pflege tätig und muss Letzteres leider voll bestätigen: Ohne Smartphone kein existenter Mensch, bei kleinen Regelbeschwerden: Eine Woche Krankschreibung. Und Kritikunfähig dazu.
Extrem viel Schrott "auf dem Markt"...

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spon-facebook-10000125619 13.01.2014, 15:06
204. optional

Was jungen Berufsanfängern nicht beigebracht wurde, können sie auch nicht können. Das ist ganz einfach. Aus meiner jahrelangen Erfahrung im Einzelhandel weiß ich, das Azubis für die meisten Chefs (Filialleiter, Bezirksleiter usw.) nur billige Arbeitskräfte sind.
...und auch schon vor 30 Jahren war das damalige System der Berufsinformation- und Beratung schlecht; und viel hat sich in meinen Augen zum heutigen System nicht geändert.
Diese Abneigung gegen Berufsanfänger betrifft aber nicht nur junge Menschen: Ich habe vor 2 Jahren eine zweite Ausbildung gemacht und vor der IHK mit gut abgeschlossen, seitdem bin ich auf Arbeitsplatz suche und muss leider feststellen, das ca. 75% der Stellen ausdrücklich für Berufserfahrene ausgeschrieben werden...

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zabbel 13.01.2014, 15:09
205.

Zitat von sysop
Junge Berufsanfänger sind lustlos und gehen Probleme nicht systematisch an: Laut einer Studie sind 26 Prozent der deutschen Arbeitgeber mit dem Nachwuchs unzufrieden. Noch schlimmer ist die Lage nach Einschätzung der Firmen in den Euro-Krisenländern.
Ich dreh das Ganze mal um, 74 % der Arbeitgeber sind mit den Berufsanfängern zufrieden.
Wie wärs wenn man so an die Sache rangeht? Nein? Ich weiss das ist einfach nicht interessant genug.

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magetasalex 13.01.2014, 15:12
206. Zum Gegenlesen bleibt den wenigsten hier Zeit....

Zitat von dagegen!
Vielleicht nochmal gegenlesen, bevor man sich selbst den Ast absägt? Auch Satzzeichen haben ihren Stolz!
Zum Gegenlesen bleibt den wenigsten hier Zeit. Zudem erzählen einem die meisten dann: "Selbst wenn ich das falsch geschrieben habe, wirst du doch wohl so intelligent sein und den Sinn meiner Worte erkennen können!"

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philbird 13.01.2014, 15:12
207.

Zitat von j.cotton
War als VP-ler / Ausbilder in der Pflege tätig und muss Letzteres leider voll bestätigen: Ohne Smartphone kein existenter Mensch, bei kleinen Regelbeschwerden: Eine Woche Krankschreibung. Und Kritikunfähig dazu. Extrem viel Schrott "auf dem Markt"...

Schöner Beweis, dass es AGs nur noch aufs funktionieren ankommt.
Wie kann man denn bitte Menschen als "Schrott" bezeichnen.
Gerade von Menschen in der Pflege, sollte mehr zu erwarten sein.

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paris75001 13.01.2014, 15:12
208. Selbst mit Hochschulabschluss

Selbst mit Hochschulabschluss und Berufserfahrung bekommt man keinen Job.

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spon-facebook-10000250162 13.01.2014, 15:14
209. sparen sparen sparen

minimale investition in bildung ... maximale investition in banken ... ergibt nunmal auf dauer maximale dummheit.
und damit die dummheit auch abgesichert bleibt führte die cdu studiengebühren ein.

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