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Studie zur Gleichstellung: Zielvorgabe "Null Frauen"
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Die Aufsichtsräte deutscher Unternehmen sind weiblicher geworden. Dennoch berufen die Kontrollgremien kaum Frauen in den Vorstand. Viele Aufsichtsräte formulieren gar ausdrücklich das Ziel "Null Frauen".

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abcdefghijklm 06.04.2019, 07:12
1. Journalistisch schlechter Stil

Das reißerische „null Frauen“ aus dem Titel entpuppt sich im Laufe des Artikels als „keine festgesetzte Quote“ und nicht als „keine einzige Frau“. Eine solche bewusste Fehlinformation ist etwas für billige Facebook-Trolls, die AfD und Donald Trump, aber nicht für ein seriöses Medium wie den Spiegel. Tut mir Leif, aber dadurch wird ein inhaltlich richtiges und wichtiges Thema eher beschädigt als befördert.

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ecnis 06.04.2019, 07:19
2. Im Denken gedeckelt

Es ist immer dasselbe: Wer 50% des möglichen Mitarbeiterpotentials nicht ausschoepft, darf sich nicht wundern, wenn die Firma vor sich hinduempelt.
Diese Häuser werden in absehbarer Zeit nicht mehr am Markt sein.
Oder denkt jemand, das nachgewiesener weiße verbrecherische Verhalten einer Deutschen Bank, eines VW-Konzerns wäre mit weiblichen Führungskräften so naiv und dummdreist passiert. Hier fehlt ein hohes Mass an Denkkompetenz. Und das macht sich nicht zwingend an Mann - Frau fest. Derartige " Spitzenkräfte" holen sich nicht nur keine weibliche Kompetenz ins Haus, sondern auch viel "andere" männliche Kompetenz fehlt. Diese Firmen sind gedeckelt. Ihre Zeit läuft ab.

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Affenhirn 06.04.2019, 07:26
3. Unverständlich

Tut mir leid, aber irgendwie ist dieser Absatz im Text für mich nicht nachvollziehbar:
"Tatsächlich haben 53 der Aufsichtsräte das Ziel "null Frauen" im Vorstand formuliert, darunter auch die von Zalando, Rocket Internet, Freenet, HelloFresh oder Xing. Damit können sie eine Frau nachrücken lassen, wenn ein Vorstandsposten frei wird, aber sie verpflichten sich nicht selbst dazu."

Könnt Ihr das noch mal lesen?
"Null Frauen" klingt für mich nämlich eben gerade so, dass sie siech eher dazu verpflichten, KEINE Frau zu wählen.

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eunegin 06.04.2019, 07:31
4. Locker bleiben und ein Team schaffen!

Nun werden auch die wenigsten Männer Vorstandsmitglied in einem Konzern. Eigentlich niemand, den ich kenne. Vielleicht sollte man mal bei der Masse beginnen oder gar realistisch bleiben. Das Thema nervt inzwischen jeden und jede (!) die ich kenne und belastet sogar das Klima in meinem Unternehmen. Alle meiner Kolleginnen und Kollegen wollen Gleichberechtigung, aber eben nicht ideologisch getrieben und teamspaltend. Alles ist so deutsch-verkrampft.

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Spiegulant 06.04.2019, 07:32
5. Zuviele Alpha-Männchen

Der große Nachteil ist, dass die ganzen Alpha-Männchen sich in Machtspielchen und Schwanzvergleichen verzetteln, anstatt Unternehmen zu führen und Profite zu generieren. Das sieht man mal wieder ganz deutlich bei der Post, wo so ein McKinsy-Beratungs-Schlips das einzig innovative und zukunftssichere der Post, nämlich ihre Autofirma, wegen Machtneurose zerstört hat.

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ostseesegler 06.04.2019, 07:46
6.

Wenn ein Unternehmen eine Frauenquote auf Null Prozent setzt, heißt das NICHT, das keine Frauen in die Gremien kommen dürfen! Sondern es ist eine Ablehnung der Frauenquote an sich. Ohne Zweifel gibt es qualifizierte Frauen, die ein guter Vorstand wären. Ebenso gibt es qualifizierte Männer, die das wären. Die Reduktion der Quote auf ein Geschlecht ist aber durchaus diskutabel. Genauso könnte man Quoten für Alter, Religion, Hautfarbe oder Intelligenzquotient einführen. Aber - ein Vorstand ist nicht Spiegel der Gesellschaft und keine Ständeversammlung.

Jedenfalls ist der Titel falsch: Die Zielvorgabe ist nicht „null Frauen“, sondern ein Frauenanteil ist keine Zielvorgabe. Aussagenlogik mag nicht jedermanns Sache sein, aber auch nicht jederfraus.

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leseoma 06.04.2019, 08:05
7.

Ausgerechnet Zalando? Wer bestellt denn die Vielen Klamotten?

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moritator 06.04.2019, 08:05
8. Das ist gut so

Das hat sich schon früh in der Seefahrt bewährt. Keine Frauen an Bord!

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tony..montana 06.04.2019, 08:06
9. Für diese Behauptung:

"wenn Firmen "immer noch nicht verstehen, dass ein divers aufgestelltes Unternehmen nicht nur ethisch richtig ist, sondern auch lukrativer."

hätte ich gerne auch nur einen seriösen Beleg.

Dass Frauen mit Sicherheit nicht die besseren Chefs sind, dass sieht man an Merkel, und von der Leyen.

tony

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