Forum: Karriere
Tabak-, Alkohol- und Glückspielbranche: Image mies, Bezahlung grandios
DPA

Wer in der Tabak-, Alkohol- oder Glücksspielbranche Karriere macht, verdient wesentlich mehr als Kollegen in anderen Bereichen. Allerdings: Man handelt sich auch ein soziales Stigma ein.

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mfgkw 02.03.2015, 18:55
1. nicht neu

Organisiertes Verbrechen hat schon immer besser bezahlt als der ehrliche Einzelhändler.

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jewiberg 02.03.2015, 20:34
3. Na und?

Pekunia non olet, das wußten schon die ollen Römer. Ist doch ein legales Einkommen oder Gehalt, so what!

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singpat 02.03.2015, 20:48
4. Man moechte

ja auch etwas fuer seine Seele bekommen. Kann ich nachvollziehen.

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Alastor2718 02.03.2015, 21:31
5. Gehalts-Report Umfrage

Weil auch dieser Beitrag wieder mit einer Gehaltsumfrage von XING endet, möchte ich meinen Unmut einfach mal kundtun.
Ich habe in den vergangenen Jahren inzwischen schon zweimal bei diesen Umfragen mitgemacht, ewig viele Fragen beantwortet. Das Versprechen "Nach Abschluss der Aktion senden wir Ihnen auf Wunsch eine individuelle Auswertung als PDF zu, der Sie Ihre persönliche Position im Gehaltsgefüge entnehmen können und die Ihnen als Benchmark innerhalb Ihrer Branche oder Ihres Aufgabenfeldes dienen kann." wurde nie eingelöst. Ich habe der Infopost an meine Mailadresse für die Auswertung jedesmal zugestimmt, aber nie die versprochenen Ergebnisse bekommen. Dafür, dass man beim Data-Mining unterstützt sollten die Damen und Herren bei XING zumindest liefern, was sie versprechen.

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finnegan 02.03.2015, 21:45
6. ???

Was bitte ist ein soziales Stigma? Wer in Teufels Namen stört sich denn an so etwas?

Ich bin Nichtraucher, aber in Unternehmen der Tabak-Branche investiert und kann sehr gut davon leben. Soziales Stigma, was für ein Kokolores!

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er_be 02.03.2015, 22:10
7. Es spricht Bände

dass Mercedes, RTL, ORF et al. es Herrn Nikolaus „Niki“ Lauda durchgehen lassen, sich stets mit der Werbe-Schirmmütze der „Novomatic Group of Companies“ zu präsentieren, einem in 80 Staaten weltweit tätigen Erzeuger von Glücksspielgeräten und Betreiber von Spielbanken. Das in den Medien immer wieder auftauchende, rechtsrelevante Thema der Spielsucht schreckt weder Nutznießer ab noch Auftraggeber.

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nosports28 02.03.2015, 22:31
8.

Bin gespannt, wann die ersten Rufe nach Einkommensobergrenzen für Beschäftigte in diesen Bereichen (oder warum nicht gleich allen Bereichen, die nicht explizit der Gesundheitsförderung zuzuordnen sind?) laut werden. Oder nach Sonderabgaben: Zwang für Genußmittelbranchen, jene zu finanzieren, die ihre Abschaffung fordern. Vermutlich nur eine Frage der Zeit...

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spiegel__hh 03.03.2015, 03:17
9. Seelenverkauf?

Warum heißt es, man verkaufe durch die Arbeit in den genannten Branchen seine Seele?

Tabak und Alkohol sind beliebte und verbreitete Genussmittel; Glückspiele in ihren mannigfaltigen Formen von Fußballwetten über Lotto hin zu Poker weltweit beliebe Arten des Zeitvertreibs.

Was ist schlecht daran, in Branchen zu arbeiten, die - neben möglichen Gefahren - den Menschen auch Freude bereiten? Ist es nicht vielmehr ein Verkauf der Seele, wenn man jahrzehntelang in einer Verwaltungsposition Zahlen abverwaltet für Produkte oder eine Dienstleistungen, die man nicht sieht, die keiner versteht, die man nicht braucht oder die keiner will?

Meine Arbeitsmotivation im Spirituosenvertrieb wäre deutlich höher verglichen mit einer Tätigkeit z.B. in der Finanzverwaltung.

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