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Tarifstreit an kommunalen Krankenhäusern: Klinikärzte drohen mit Streik
DPA

Notbesetzung, verschobene Operationen, gestrichene Behandlungen: Patienten von rund 500 Kliniken in Deutschland müssen mit Warnstreiks der Mediziner rechnen. Die Ärztegewerkschaft drückt beim Arbeitskampf aufs Tempo.

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hermann_huber 16.03.2019, 18:11
1. Recht so

0.89 % Lohnerhöhung...
Das ist frecher als gar nichts anzubieten.

Streiken so lang es geht. Sollen die Beleg und Juristen doch die Krankenhäuser alleine betreiben.

Oder Gesund zurück in staatliche Hand

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Haberfeld 16.03.2019, 18:25
2. Ärzte sind reich

Und es gibt Richter in Bayern die ohne Einzelfallprüfung als Urteilsbegründung sagen der Arzt ist reich und kann zahlen

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heinrich.busch 16.03.2019, 18:30
3. Zwar bin ich nicht mehr Betroffener

aber 1,4 % sind eine Unverschämtheit! Auch in Anbetracht dessen, dass Verwaltungsangestellte und Beamte weit über 6% aktuell erhielten.
Ein ganz ganz wichtiger Aspekt wurde nur am Rande erwähnt und das ist die manipulationsfrei Erfassung. Es ist absolut üblich , dass die Assistenzärzte um 1600 Uhr ihre Stechkarze zum auschecken nutzen müssen und anschliessend wieder weiter "sinnlose Verwaltungserfassunf und Briefe schreiben. Selbst im OP musste ich erleben, dass die Stundenerfassungskarten in gesammelter Form zum Lesegerät geschafft worden und ausgestempelt wurde. Das die Abschaffung dieser Praxis besonders schmerzlich für die Politik ist kann ich mir lebhaft vorstellen. Allerdings glaube ich nicht daran!

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Rheingold (Goldwäsche) 16.03.2019, 18:51
4. Thema verfehlt

Liebe Klinikärzte, das große Problem im deutschen Gesundheitswesen ist doch das fehlende Personal und nicht die im Verhältnis zu anderen Berufen auch in der eigenen Branche gute Bezahlung. Die hohen Löhne sind ehr noch das Problem! Verzichtet doch besser auf einen Teil der Bezahlung, sodass mit demselben Budget mehr Köpfe eingestellt werden können. Und wenn es dann zum Beispiel durch Absenkung des NC und mehr Studienplätze zukünftig mehr Ärzte geben sollte, wäre das doch auch im Sinne der Patienten. Oder geht es ausschließlich ums eigene Portemonnaie?

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Spügelleser 16.03.2019, 18:52
5. Arbeitszeiterfassung

Klärt mich bitte auf: Eine Arbeitszeiterfassung ist entweder rechtens oder nicht. Ist sie es nicht, gehört der Fall entweder zur Gewerbeaufsicht (oder zum Zoll). Was hat das in Tarifverhandlungen zu suchen? Kann man jetzt schon in Tarifverhandlungen Recht sprechen? Hm, viele Fragen...

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huhuhihi 16.03.2019, 19:11
6. Richtig so

Ich bin selbst von den Verhandlungen betroffen und finde 1,4 bzw. dann noch 0,83% indiskutabel. Weiterhin wird eine verpflichtende Zeiterfassung gefordert, diese gibt es noch nicht überall und so kommt man auf die 60 h Wochenarbeitszeit, tlw. natürlich auch mit Bereitschaft, hier gibt es dann um die 35 % die Stunde. Geboten werden mindestens 20 freie Wochenenden im Jahr, das ist nicht mal jedes 2.te.
Somit ist bei den aktuellen Arbeitsbedingungen und den Tarifabschlüssen anderer Gewerkschaften (tlw. bis 8 % über 24 Monate) das aktuelle Angebot lächerlich. 2,2 % über 30 Monate, 26 Wichenende Arbeit im Jahr und keine Zeiterfassung - wollen sie so arbeiten?

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RuprechtNikolaus 16.03.2019, 19:31
7. Ein wichtiger Beitrag für die Menschen

Das Gesundheitswesen, Polizei, Feuerwehr und andere Aufgaben eines Staates gehören weder privatisiert noch an den Rand gedrängt! Computer und der ganze Firlefanz, löschen weder einen Brand noch retten sie Leben! Daher: Eine anerkennde Bezahlung gehört mit zu einer guten und sicheren Versorgung der Bevölkerung dazu!

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sa7ra9 16.03.2019, 19:38
8. x

Ärgerlich ist, dass BWLer über ärztliche Tätigkeiten bestimmen - dass muss eigentlich dringend geändert werden.
Es kann nicht sein das ein Bürohengst meint zu wissen wie Mediziner zu arbeiten haben.

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frechsprech 16.03.2019, 19:54
9.

Habe mir neulich eine Calicula Fraktur durch einen Fahrradsturz zugezogen.
Der Chirug kam nachher zu einer Besichtigung.
Auf meine Frage wie lange er den heute schon operiert hat?
Von 8.00- 2.00 Uhr....
Das ist nicht mehr normal.

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