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Tattoos im Job: "Die Sonnenblume zeige ich natürlich auch im Büro"
Privat

Wir wollten wissen, wer in seinem Job ein Tattoo offen zeigt oder wer es lieber versteckt. Sehen Sie hier die Antworten der SPIEGEL-ONLINE-Leser.

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edsize 28.05.2018, 11:59
1. So ändern sich

die Zeiten. Als ich mir Anfang der 80ziger mein erstes Tattoo stechen lies musste ich dies bei der Arbeit immer verdecken - wegen der Kunden. Interessanterweise war mein Arbeitsplatz hinter der Bar eines legendären Live Musik Clubs in Süddeutschland - Punkrock inklusive. Aber tätowierte Mitarbeiter wollte man den Gästen nicht zumuten.

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Mardor 28.05.2018, 12:04
2. Unverständlich

Diesen gefühlt seit der Jahrtausendwende massiv um sich greifenden Trend zur möglichst großformatigen Tätowierung konnte ich noch nie verstehen und werde es auch nie. Medizinisch gesehen ist es nichts anderes als Selbstverstümmelung - man sehe sich einmal post mortem die Lymphknoten von Tätowierten an: Wen das nicht abschreckt, der raucht auch nach Anblick einer Raucherlunge weiter. Und, ja, über Geschmack lässt sich nicht streiten, aber selbst bei wohlwollendster Betrachtung sind mindestens 90 Prozent dieser "Kunstwerke" schlicht und ergreifend Schrott. Von den horrenden Kosten dieses Spleens ganz zu schweigen.

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ericplant 28.05.2018, 12:09
3. Für mich...

... werden Tattoos leider immer Prollzierat bleiben, genau wie Alteisen in der Fre**e. Bin gespannt wann es die ersten Studien zu Haut- und Nierenkrankheiten geben wird, die durch die Farben entstehen.

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Rechtschreibprüfer_der 28.05.2018, 12:19
4.

Jede soziale und intellektuelle Schicht hat ihre Symbole und Erkennungszeichen. Der Plebejer hat seine Tätowierungen.

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Nania 28.05.2018, 12:19
5.

Zitat von ericplant
... werden Tattoos leider immer Prollzierat bleiben, genau wie Alteisen in der Fre**e. Bin gespannt wann es die ersten Studien zu Haut- und Nierenkrankheiten geben wird, die durch die Farben entstehen.
Ihre Aussage zeigt lediglich, dass Sie mit völlig veralteten Vorurteilen an Tätowierungen herangehen. Tätowierungen finden Sie mittlerweile in allen Gesellschaftsschichten und immer verstärkerter auch in allen Altersschichten, vom jungen Bauarbeiter bis zur sechzigjährigen Professorin.
Wer meint, anhand von Tätowierungen ein Urteil über Menschen zu fällen, der sollte in meinen Augen daran arbeiten, über Äußerlichkeiten hinwegzusehen. Zudem sind viele gute Tätowierungen heutzutage wahre Kunstwerke, an denen die Trägerinnen und Träger Freude haben. Und kommen Sie jetzt bitte nicht mit dem Argument "aber wenn man alt wird". Alte Haut sieht immer nach alter Haut aus - ob mit oder ohne Tätowierungen.

Schlussendlich muss man auch sagen: Tätowierungen sind so alt wie die Menschheit. Selbst Ötzi war vermutlich tätowiert.

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bollocks1 28.05.2018, 12:26
6. Prollzierat

Tätowierungen (warum heisst jetzt alles Tattoo? Oder meint man die Militaermusikparade?) gab es immer schon und irgendwie war es speziell, auch oft individuell. Ob man heutzutage dem Trend unbedingt hinterheräffen muss, ähnlich dem Sauerkrautbarttrend, soll jeder für sich entscheiden.
Es ist mittlerweile cooler sich NICHT zu tätowieren.

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ar_wo 28.05.2018, 12:28
7. Tattoos sind längst Mainstream ...

Man erkennt es auch an der schrecklichen Ausführung der meisten dieser "Kunstwerke".
Und auch wenn viele behaupten das sich alle Schichten der Bevölkerung - vom Harz4-Empfänger bis zum Hochschul-Professor - tatauieren lassen, ist es am ende doch eher der weniger intellektuelle Teil, der da seiner "Individualität" durch ein Massenphänomen versucht Ausdruck zu verleihen!
Ich habe festgestellt dass Tattoos letztendlich nur bei Leuten gut aussehen, die auch ohne sie eine gewisse Attraktivität besitzen ...

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Hamberliner 28.05.2018, 12:32
8.

Das witzigste Tattoo, das mir je begegnet ist: Mir lief im Urlaub mal ein deutsches Paar über den Weg - die Kategorisierung "Proleten" passte gut - wo der Mann offenbar von der Frau genötigt worden war, sich ein Portrait von ihr tätowieren zu lassen, ich nehme an, mit der Drohung sie würde ihn sonst verlassen. Alkoholbedingt hatten sich im Laufe der Jahre deutliche Unterschiede zhwischen ihr und dem Tattoo entwickelt. Ich musste mich soo zusammenreißen um die beiden nicht zu fragen, wen denn das Tattoo darstellen solle, und den Spruch "ach so, da wär ich gar nicht drauf gekommen" nachzuschieben.

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Emma Woodhouse 28.05.2018, 12:38
9. Warum dauerhaft?

Ich fände es auch mal recht hübsch, die Haut zu verzieren. Allerdings würde ich vor den Schmerzen beim Stechen, der Dauer der Behandlung sowie den Kosten zurückschrecken. Es gibt doch auch diese 'Abziehbildchen', die nach einiger Zeit verblassen, oder nicht?

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