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Tattoos im Job: "Die Sonnenblume zeige ich natürlich auch im Büro"
Privat

Wir wollten wissen, wer in seinem Job ein Tattoo offen zeigt oder wer es lieber versteckt. Sehen Sie hier die Antworten der SPIEGEL-ONLINE-Leser.

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rst2010 28.05.2018, 12:39
10.

wobei nicht vergessen werden sollte, dass die plebs einfach das volk ist, meistens ohne den adel.. plebs ist nichts negatives.

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larsmach 28.05.2018, 12:40
11. Wir färben Haare und fahren ROTE Autos!

(Vorab: Am 28. Mai um 12 Uhr 31 Hamburger SPIEGEL Zeit lese ich erste Kommentare, die ich teilweise selbstgefällig, teilweise abschätzig, teilweise missgünstig und - "Überraschung"! - alle versteckt hinter Pseudonymen.)
„Sie können einen Ford in jeder Farbe haben – Hauptsache er ist schwarz“, propagierte einst Henry Ford. Heutzutage gibt es zwei Arten von Menschen: Nörgler und Glückliche. Die erstgenannten echauffieren sich über Saitan-Würste, denn wozu äßen Vegetarier Würste, gewürzt nach Thüringer Art, wenn sie doch kein Fleisch verzehrten. Wozu müssen Autos rot sein oder blau? Ich trage meine Piercings unter dünnen Sommerhemden, und manchmal werden sie während Geschäftsverhandlungen bemerkt. Stört mich nicht. Ich bin Unternehmer und nörgle nicht an anderer Menschen Spaß an Tätowierungen, Ohrsteckern, Brustpiercings oder ihrem extrovertierten Kleidungsstil, ihren lukullischen Vorlieben. Die Welt ist bunt - und das ist gut so. Nordkorea ist eine Ausnahme, nicht der Normalfall! Und ständiges Nörgeln hat meiner kosmopolitischen Lebenserfahrung nach etwas mit Selbsthass zu tun.

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fidhelma 28.05.2018, 12:41
12. Es ist ja schön

dass sich jeder den Körperschmuck machen lassen kann, den er will. Aber fragt mich einer, ob ich das sehen will? Diese Tendenz zum Ganzkörperschmuck (auch im Gesicht), strapaziert manchmal meine Toleranz. Wenn mir ein/e Mitarbeiter/in in einem Restaurant oder Café (das nicht zur "Szene" gehört) etwas zu essen oder trinken hinstellt und ich werde dabei von einem Tier oder Fabelwesen oder noch Grusligerem angestarrt, dann schränkt das meinen unbeschwerten Genuss doch etwas ein. Wenn ich dann noch von weiteren tätowierten Gästen umringt bin, denn zwischenzeitlich gehört das fast zur modischen Ausstattung, komme ich mir fast als Mitglied einer uncoolen Minderheit vor.

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Nania 28.05.2018, 12:43
13.

Zitat von ar_wo
Man erkennt es auch an der schrecklichen Ausführung der meisten dieser "Kunstwerke". Und auch wenn viele behaupten das sich alle Schichten der Bevölkerung - vom Harz4-Empfänger bis zum Hochschul-Professor - tatauieren lassen, ist es am ende doch eher der weniger intellektuelle Teil, der da seiner "Individualität" durch ein Massenphänomen versucht Ausdruck zu verleihen! Ich habe festgestellt dass Tattoos letztendlich nur bei Leuten gut aussehen, die auch ohne sie eine gewisse Attraktivität besitzen ...
Auch wenn Sie es nicht glauben: Tätowierungen finden sich in allen Schichten. Sicherlich, je älter diejenigen werden, die tätowiert sind, desto eher sind das Menschen, die ihre Tätowierungen sehr früh bekommen haben und aus komplizierteren sozialen Milieus stammen. Junge Menschen hingegen danach zu beurteilen, ob sie Tätowierungen haben oder nicht und das auch noch als Grad der Intelligenz anzusehen, ist in meinen Augen eine falsche Einstellung.
Zudem es ganz wunderschöne Tätowierungen gibt und viele Tätowierer, die ihr Handwerk so gut verstehen, dass sie wirklich als Künstler bezeichnet werden können. Was man braucht, ist eine sinnvolle Ausbildung und ein Verbot von Hinterhoftätowierern, aber das ist eine andere Geschichte.

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jujo 28.05.2018, 12:43
14. ...

In den sechziger trugen nur Knackis und Seeleute Tattoo´s.
die Bilder zeigen kleine, ausgesucht nette Motive. Großflächig ist mir das zu prollig.
Ich bin heute froh das ich mir in jüngeren Jahren als Seemann nichts habe stechen lassen. Einmal war ich kurz davor.

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Maler 28.05.2018, 12:44
15.

Zitat von bollocks1
Tätowierungen (warum heisst jetzt alles Tattoo? Oder meint man die Militaermusikparade?) gab es immer schon und irgendwie war es speziell, auch oft individuell. Ob man heutzutage dem Trend unbedingt hinterheräffen muss, ähnlich dem Sauerkrautbarttrend, soll jeder für sich entscheiden. Es ist mittlerweile cooler sich NICHT zu tätowieren.
Dem ist wenig hinzuzufügen.

Wer wirklich auf sich hält, weiter als nur 5 Jahre nach vorn denken kann und nicht nur krampfhaft "individuell" sein will, für den kamen sie ohnehin nie in Frage. Auch wenn mittlerweile ein paar "sechzigjährige Professorinnen" tätowiert sein mögen wie ein Vorredner schrieb so ist es im Kern doch nach wie vor "Prollzierat", um einen anderen Kommentator zu zitieren. 10% der Hautimprägnierungen mögen ja eine gewisse künstlerische Qualität haben, das will ich nicht abstreiten, aber die meisten Tattos sind und waren immer grottig und viele Tattooträger werden sich in einigen Jahren in den A....wertesten beissen.

Moden kommen, Moden gehen, glücklicherweise. In 10, spätestens 20 Jahren wird man auf Tätowierungen (und erst Recht auf Piercings) herabsehen wie heute auf Vokuhilas und Schlaghosen für Männer: "weisst Du noch, als das modern war, im Ernst, hihihi..."

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insert Randomname here 28.05.2018, 12:48
16. Jugendwort

vor ein paar Jahren war "Assistempel" ein Jugendwort dafür, mittlerweile ist sowas einfach nur noch out. Weil reine Haut reinhaut.

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Albrecht Möller 28.05.2018, 12:55
17. Ist mir ein Rätsel

Es ist mir ein Rätsel, über dessen Lösung ich allerdings mindestens 3x pro Woche nachdenke.
Spätestens ab dem 20. Lebensjahr kennt man eigene Fehlentscheidungen und ist froh darüber, falls sie korrigierbar waren. Aber Tätowierungen (und was für Schrott!!) werden von Millionen von über Zwanzigjährigen angebracht, die den Tag X nicht fürchten, an dem sie die Dinger bereuen könnten. Unfassbar.

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ansv 28.05.2018, 12:56
18.

Ich persönlich störe mich an Tatoos im Gesichtsbereich, ebenso wie dort angebrachten ausgiebigen Metallbehang. Alles andere - mei - das ist doch ebenso Geschmackssache wie Kleidung. Ich kann ja auch niemanden zwingen, nur Kleidung zu tragen, die wirklich zu ihm passt.

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Nania 28.05.2018, 12:57
19.

Zitat von fidhelma
dass sich jeder den Körperschmuck machen lassen kann, den er will. Aber fragt mich einer, ob ich das sehen will? Diese Tendenz zum Ganzkörperschmuck (auch im Gesicht), strapaziert manchmal meine Toleranz. Wenn mir ein/e Mitarbeiter/in in einem Restaurant oder Café (das nicht zur....
Was stört Sie genau an der Tätowierung? Haben Sie Angst, dass Ihnen das Bild Ihr Essen wegisst? Oder das die Kellnerin/der Kellner sich gleich in einen Vampir verwandelt? Und bleibt der Kellner/die Kellnerin (oder auch der Gast am Nebentisch) so stehen, dass Sie das Tattoo anstarren müssen? In der Regel wohl kaum, oder?

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