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Texte von Stellenanzeigen: "Männliche" Wörter schrecken Frauen ab
Corbis

Offensiv, durchsetzungsstark, analytisch - wenn diese Eigenschaften in einer Stellenanzeige verlangt werden, vergeht vielen Frauen die Lust auf eine Bewerbung. Männern sind Formulierungen egal, ergab eine Studie der TU München.

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McMuffin 04.04.2014, 08:54
1. EU bitte übernehmen

Zitat von sysop
Offensiv, durchsetzungsstark, analytisch - wenn diese Eigenschaften in einer Stellenanzeige verlangt werden, vergeht vielen Frauen die Lust auf eine Bewerbung.
Da gibt es offenbar dringenden Handlungsbedarf für die EU: Diskriminierende Adjektive in Stellenanzeigen wie "analytisch" gehören unbedingt verboten. /Ironie off

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Indigo76 04.04.2014, 08:55
2.

Zitat von sysop
Offensiv, durchsetzungsstark, analytisch - wenn diese Eigenschaften in einer Stellenanzeige verlangt werden, vergeht vielen Frauen die Lust auf eine Bewerbung. Männern sind Formulierungen egal, ergab eine Studie der TU München.
Was jetzt folgt ist doch wohl klar. Im Zuge der Gleichberetigung wird jetzt gefordert werden, dass genau diese Begriffe nicht mehr in Stellenausschreibungen genutzt werden dürfen.

Das alles ist so ein Quatsch. Wenn ich als Personalchef einne Führungsposition besetzen will, dann brauche ich nunmal Personen, die sich durchsetzen können und die die Initiative ergreifen. Wenn Frauen (zumindest einige, der Artikel ist sehr verallgemeinernd, es gibt genug Frauen, die Durchsetzungsvermögen haben!) das abschreckt, dann sind sie falsch für den Job und es ist gut, dass sie sich gar nicht erst bewerben!

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prisma-4d 04.04.2014, 08:56
3. ...einfühlsamer, verständnisvoller...

Zitat von sysop
Offensiv, durchsetzungsstark, analytisch - wenn diese Eigenschaften in einer Stellenanzeige verlangt werden, vergeht vielen Frauen die Lust auf eine Bewerbung. Männern sind Formulierungen egal, ergab eine Studie der TU München.
...Projektmanager gesucht. Na wer fühlt sich denn angesprochen?

Teamorientierte, offensive, durchsetzungsstarke Erzieherin für KiTa gesucht... und wer fühlt sich jetzt angesprochen?
Wenn sich Frauen nicht offensiv, durchsetzungsstark und analytisch sehen, und wenn sich Männer nicht einfühlsam, verständnisvoll und komunikativ sehen dann ist das immer ein persönliches Problem. Gleichberechtigung heißt doch: Jeder darf, keiner muß!

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!!!Fovea!!! 04.04.2014, 08:56
4.

Zitat von sysop
Offensiv, durchsetzungsstark, analytisch - wenn diese Eigenschaften in einer Stellenanzeige verlangt werden, vergeht vielen Frauen die Lust auf eine Bewerbung. Männern sind Formulierungen egal, ergab eine Studie der TU München.
Kann man so die 30% Frauenquote umgehen...., wenn man nachweisen kann, dass sich keine Frau auf den Posten beworben hat...
Das wäre ja echt eine Idee......

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grover01 04.04.2014, 08:56
5.

Zitat von sysop
Offensiv, durchsetzungsstark, analytisch - wenn diese Eigenschaften in einer Stellenanzeige verlangt werden, vergeht vielen Frauen die Lust auf eine Bewerbung. Männern sind Formulierungen egal, ergab eine Studie der TU München.
Gibt es irgendwelche guten Argumente, warum für solche "Studien" Steuergelder ausgegeben werden? Wie viele inoffizielle ABM-Stellen gibt es an deutschen Unis?

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dr.u. 04.04.2014, 08:58
6. Gut so

Zitat von sysop
Sie fühlen sich von Begriffen wie "zielstrebig" und "durchsetzungsstark" weniger angesprochen, weil diese mit männlichen Stereotypen verbunden sind.
Und das ist auch gut so.
Denn offensichtlich entsprechen diese BewerberInnen dann auch nicht dem Anforderungsprofil.
Männer und Frauen ticken nun mal anders.
Daraus resultiert natürlich auch eine unterschiedliche Eignung für verschiedene Anforderungsprofile (Einzelfälle mögen durchaus aus der genralisierten Masse herausragen).
Diese pc und gesetzliche Gleichmacherei mag ja im Sinne der Gleichberechtigung sinnvoll sein; zumindest soweit es sich darauf beschränkt, das alle Geschlechter die grundsätzlich gleichen Chancen / Möglichkeiten haben. Allerdings wird es der beruflichen Anforderung und Realität nicht gerecht, das auch mit gleichen Quoten "von oben" duchsetzen zu wollen.

Meine Aussage ist bitte nicht als Wertung für oder gegen ein Geschlecht oder Gleichberechtigung zu verstehen. Ich möchte nur, das (offensichtlich vorhandene) Unterschiede in Wesen und Denkweise zweischen den Geschlechtern wahrgenommen und akzeptiert werden. Und auch, dass sich daraus durchaus unterschiedliche Eignungen für die verschiedenen Aufgaben im Arbeitsalltag ergeben. Manische Gleichmacherei bringt da keinem etwas; weder den ArbeitnehmerInnen noch den ArbeitgeberInnen.

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sprechweise 04.04.2014, 09:00
7. optional

Das BlaBla der Stellenanzeigen (übrigens meist von Frauen formuliert) ist das eine (Mann ignorierts), und die weibliche Begabung sich selbst im Wege zu stehen, das andere.

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prisma-4d 04.04.2014, 09:09
8. ...einfühlsamer, verständnisvoller...

Zitat von sysop
Offensiv, durchsetzungsstark, analytisch - wenn diese Eigenschaften in einer Stellenanzeige verlangt werden, vergeht vielen Frauen die Lust auf eine Bewerbung. Männern sind Formulierungen egal, ergab eine Studie der TU München.
...Projektmanager gesucht. Na wer fühlt sich denn angesprochen?

Teamorientierte, offensive, durchsetzungsstarke Erzieherin für KiTa gesucht... und wer fühlt sich jetzt angesprochen?

Wenn sich Frauen nicht offensiv, durchsetzungsstark und analytisch sehen, und wenn sich Männer nicht einfühlsam, verständnisvoll und komunikativ sehen dann ist das immer ein persönliches Problem. Gleichberechtigung heißt doch: Jede/r darf, keine/r muß!

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fhainxberg 04.04.2014, 09:10
9. Schwachfug

Mich als Frau schrecken solche Anforderungen nicht ab. Wie sollte man dass denn sonst formulieren?

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