Forum: Karriere
Texte von Stellenanzeigen: "Männliche" Wörter schrecken Frauen ab
Corbis

Offensiv, durchsetzungsstark, analytisch - wenn diese Eigenschaften in einer Stellenanzeige verlangt werden, vergeht vielen Frauen die Lust auf eine Bewerbung. Männern sind Formulierungen egal, ergab eine Studie der TU München.

Seite 3 von 13
jwp 04.04.2014, 09:35
20. Studie?

Derartigen "Studien" so viel Raum zu geben, bedarf es schon einer durchsetzungsstarken, zielstrebigen und selbständigen Person, die sich damit gegen den Widerstand ihrer Kollegen hat durchsetzen müssen.
Weitere Worte dazu wären noch verschwenderischer.

Beitrag melden
Crom 04.04.2014, 09:43
21.

Frauen (und auch Männer), die zu feige sind, sich auf solche Positionen zu bewerben, haben in Führungspositionen schlicht nichts verloren.

Beitrag melden
forumgehts? 04.04.2014, 09:43
22. Nun,

Zitat von sysop
Offensiv, durchsetzungsstark, analytisch - wenn diese Eigenschaften in einer Stellenanzeige verlangt werden, vergeht vielen Frauen die Lust auf eine Bewerbung. Männern sind Formulierungen egal, ergab eine Studie der TU München.
die ausschreibende Firma will eben einen rücksichtslosen und rechthaberischen Ellenbogenmenschen. Dass wird ganz zu Recht aus diesem Text als Klartext herausgelesen. Für Frauen natürlich nicht sehr verlockend, für männliche Egomanen natürlich schon. Ob dies dann für Firma und Bewerber auf längere Sicht gut geht, steht auf einem anderen Blatt.

Beitrag melden
pseudacacia 04.04.2014, 09:43
23. Ich glaub das jetzt nicht!

Wir sind hier doch nicht im Ponyhof. Ich besitze einen Handwerksbetrieb und wenn ich meine Firma nach vorn bringen möchte, dann müssen auch meine Angestellten dazu in der Lage sein und vor allem gewillt sein, Power zu geben.
Ich kann doch nicht meine Ansprüche (oder die meiner Kunden) herunterschrauben, nur damit sich "Gender"-Konform auch zart beseitete Gemüter bewerben.
Übrigens: Mein "Bester" ist eine "Beste" ! Eine Tischlergesellin, die 30% über Tarif bekommt - einfach, weil sie es sich verdient.

Beitrag melden
nachtmacher 04.04.2014, 09:48
24. jetzt wirds lächerlich!

Was kommt jetzt? Eine Quote bei den Bewerbungen? Sorry, aber wenn eine Formulierung in der Stellenanzeige schon abschreckt.... Dieses ganze Gender- und Bevorzugungstheater nimmt schön langsam satirische Züge an. Meine einzige Erklärung dafür ist: Frau Peus und ihre Kolleginnen verdienen mit so einer Studie einen Haufen Geld. Und wir wundern uns, wo die ganzen Steuergelder versickern.... wenn Frauen statt Genderwissenschaften, Sozialpädagogik etc. verstärkt Physik oder technische Studiengänge stufieren würden, dann würden sie mit der zeit automatisch in Führungspositionen und auch in Vorständen auftauchen. Aber warhscheinlich müssen die Unternehmen die Stellenanzeigen nur weniger "männlich" formulieren, dann wirds schon.... Kein Wunder, dass bei uns jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird. Diese ganzen "Forscher und Forscherinnen" wollen schliesslich gut Geld verdienen. Auch eine Art Lobbyismus...

Beitrag melden
12many 04.04.2014, 09:49
25.

Zitat von Olaf
Und was, wenn man jetzt aber wirklich jemanden als Projektleiter sucht, der durchsetzungsstark ist und gut analysieren kann? So etwas soll es ja geben.
Dann muss der Text gendergerecht und femininpositivistischer umformuliert werden:
Suche Projektleiter_In (m/w), die/der in der Lage ist, andere von eigenen Entscheidungen zu überzeugen und auch vor Zahlen und deren Beudeutung im gesamtunternehmerischen Zusammenhang keine Scheu hat.
Simpel. Bitte zusammen mit der Frauenquote ins Antidiskriminierungsgesetz aufnehmen

Beitrag melden
semaphil 04.04.2014, 09:51
26. was fehlt ...

Zitat von sysop
Offensiv, durchsetzungsstark, analytisch - wenn diese Eigenschaften in einer Stellenanzeige verlangt werden, vergeht vielen Frauen die Lust auf eine Bewerbung. Männern sind Formulierungen egal, ergab eine Studie der TU München.
ist die Richtigstellung der Behauptung, Männern wäre der Anzeigentext egal. Auch Männer unterlassen Bewerbungen, wenn sie sich von offensichtlich unpassenden Floskeln abgetörnt fühlen. Zu diesen unpassenden Floskeln gehören durchaus die hier als "männlich" besetzt angenommenen Attribute einer Führungskraft. Somit gibt diese Studie nicht viel mehr her, als sowieso die Spatzen von den Dächern pfeifen - Personalerinnen ( i.d.R. sind Personalabteilungen als erste von Frauen geleitet ) führen selbst zu einer negativen Vorauswahl, die potentielle interessante Kandidaten - ob männlich oder weiblich - zum Schaden aller ausfiltert.

Solange sich die Geschlechterforschung nicht um ein deutlich höheres Maß an Seriosität bemüht, sondern in Politikermanier mit Halbwahrheiten und Vorurteilen jongliert, wird sie nie zu belastbaren und damit vorwärtsweisenden Ergebnissen kommen.

Beitrag melden
forumgehts? 04.04.2014, 09:54
27. Soll

Zitat von sysop
Offensiv, durchsetzungsstark, analytisch - wenn diese Eigenschaften in einer Stellenanzeige verlangt werden, vergeht vielen Frauen die Lust auf eine Bewerbung. Männern sind Formulierungen egal, ergab eine Studie der TU München.
Herr Mehdorn jetzt etwa auch noch die Leitung der TU München übernehmen?

Beitrag melden
veritas31 04.04.2014, 09:55
28. Wieso?

Wieso sind deutsche Konzerne denn international (noch) erfolgreich?
Weil diese von durchsetzungsstarken, analytischen und offensiven Menschen geführt wurden und werden.

Keine Vertragsverhandlung ist erfolgreich, wenn man erst ein kommunikatives Kaffeekränzchen mit Gebäck und Krabbelgruppe abhält.

Geschäft ist Krieg und da bestehen nur die härtesten!

Beitrag melden
vox veritas 04.04.2014, 09:57
29.

Zitat von sysop
Männern sind Formulierungen egal, ergab eine Studie der TU München.
Anscheinend sind Männer flexibler.

Beitrag melden
Seite 3 von 13
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!