Forum: Karriere
Top-Managerin Anastassia Lauterbach: "Und plötzlich war ich Quotenfrau"
Qualcomm

Bei der Telekom war Anastassia Lauterbach Chefin für Technologie und Innovation. Und am Tag ihres Ausscheidens Deutschlands meistgegoogelte Person - hier erzählt sie von ihren Erfahrungen als Frau in der Konzernwelt.

Seite 1 von 3
moneysac123 22.05.2015, 12:17
1.

Tolle Frau, meinen größten Respekt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
xvxxx 22.05.2015, 12:23
2. wie soll man das bewerten?

Es ist denke ich ziemlich schwierig, wirklich ernsthaft etwas dem Artikel zu entnehmen. M.E. schreibt Fr. Lauterbach vollkommen unreflektiert ( was auch verständlich ist) über sich selber.
Dass hierbei nichts anderes als eine Heldenstory rauskommen kann mit klar verteilten Rollen ist ebenso verständlich.
Der Mehrwert, selbst der Informationswert für den Leser ist dadurch aber m.E. eher gering..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hman2 22.05.2015, 12:24
3.

"Weil in Deutschland geballte Macht der Vielfalt entgegenwirkt und Vorurteile zementiert, gibt es keinen NASDAQ, damit lokale Start-ups bessere Chancen für einen IPO haben."

Es gab in Deutschland sehr wohl einen Neuen Markt. Der wurde bekanntlich zum Zockerparadies und ging in der Blase sang- und klanglos unter. Kein großer Verlulst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tommit 22.05.2015, 12:25
4. Das Problem an solchen

Artikeln ist, dass sich die Ansprüche an eine als Top Managerin bezeichnete Frau .. und auch bei einem Mann immer mit dem Wort Quote beissen und beissen werden..

Der erste Schritt ein Vorurteil abzulegen wäre es diese Top einfach mal wegzulassen.... da es einen ständigen Wettbewerb in ein eigentlich sachlich beleuchtetes Thema bringt.... Wenn man wirklich Vorurteile abbauen will, mus man leute nicht mit 'Top' fangen auch nicht in der Überschrift...
Manchmal werden richtige ANsätze , die es eigentzlich schon immer gab, auch ab und zu einfach nur in neue 'buzzing' Begriffe verpackt...
Früher wure Bio gebacken, weil man für das andere einfach kein Geld hatte... deshalb ist Biobrot heute trotzdem keine Neuerfindung...

Nicht reden und titeln... machen, denn kein Top Manager kann soziale Vielfalt alleine - trotzdem wir aus Einkommensgründen immer gerne monokausale Meriten zuordnen ... die einen brauchen es für sich die anderen ein Vorbild

Was wäre schon ein Volk mit Gleichverdienern aus dem keiner heraussticht, selbst wenn 100% hochintelligent wären

Richtig 'Langweilig gleichförmig'

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hman2 22.05.2015, 12:30
5.

"Ich promovierte berufsbegleitend, entschied mich jedoch, in der Wirtschaft zu bleiben, wollte nun eine breitere Wissensbasis erwerben. Statt einen MBA-Abschluss zu machen, ging ich zu McKinsey und landete im Bereich Automotive. "

Sie promovierte berufsbegleitend, wollte aber keinen MBA, d.h. sie übersprang den Master? Oder wie darf ich das verstehen? Dem ganzen Artikel kann ich nicht entnehmen, was GENAU die Dame studiert und worin sie abgeschlossen hat. So klingt es nach "von allem etwas". Worin ist sie jetzt qualifiziert?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
coyote38 22.05.2015, 13:15
6. Danke.

Zitat von hman2
"Ich promovierte berufsbegleitend, entschied mich jedoch, in der Wirtschaft zu bleiben, wollte nun eine breitere Wissensbasis erwerben. Statt einen MBA-Abschluss zu machen, ging ich zu McKinsey und landete im Bereich Automotive. " Sie promovierte berufsbegleitend, wollte aber keinen MBA, d.h. sie übersprang den Master? Oder wie darf ich das verstehen? Dem ganzen Artikel kann ich nicht entnehmen, was GENAU die Dame studiert und worin sie abgeschlossen hat. So klingt es nach "von allem etwas". Worin ist sie jetzt qualifiziert?
Das waren GENAU meine Gedanken. Die Dame ist "Universal-Dilettantin" ... zu allem fähig und zu nichts wirklich zu gebrauchen. Die deutsche Politik - nota bene - ist VOLL von diesen "Figuren".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
FocusTurnier 22.05.2015, 13:23
7. Geballte Macht wirkt der Vielfalt entgegen?

Die Qualifikation von Frau Lauterbach erschließt sich mir aus diesem Artikel nicht wirklich. Daß Sie zur Quotenfrau wurde, hat sie einer Politik zu verdanken, die in ihrem Namen (oder besser: im Namen ihres Geschlechtes) umgesetzt wurde und heute auch noch viele Anhängerinnen findet - über mögliche Nebenwirkungen sollte sich also keine Quotenfrau beschweren.
Daß auch die Frauenquote Nebenwirkungen in Bezug auf die Vielfalt in Unternehmensvorständen mit sich bringt, zeigt der Fall von KPN in den Niederlanden:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/niederlande-frauenquote-mit-nebenwirkungen-13175793.html

Die geballte Macht der Quotenregulierungen scheint also auch der Vielfalt entgegenzuwirken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
FocusTurnier 22.05.2015, 13:30
8. Promotion

Zitat von hman2
Sie promovierte berufsbegleitend, wollte aber keinen MBA, d.h. sie übersprang den Master? Oder wie darf ich das verstehen? Dem ganzen Artikel kann ich nicht entnehmen, was GENAU die Dame studiert und worin sie abgeschlossen hat. So klingt es nach "von allem etwas". Worin ist sie jetzt qualifiziert?
Aus einem älteren SpOn-Artikel über Frau Lauterbach kann man dies hier entnehmen:

"Sie promovierte im Fach Slawistik an der Uni Bonn, arbeitete beim Rückversicherer Munich Re, bei Daimler und als Beraterin bei McKinsey. "

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/telekom-das-quotenfrau-fiasko-a-748411.html

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karol_polska 22.05.2015, 14:12
9. Klarstellung MBA

@hman2:

Ein MBA ist heißt Master of Business Administration.
Es ist kein Master im Sinne von Master of Arts oder Science.

Es ist im Prinzip eine Fortbildung für Menschen die kein Studium absolvierten, welches sich mit Wirtschaft befasste.

Da Sie ein Diplom hatte, also noch vor dem Bachelor ihren Abschluss machte, konnte man mit einem Diplom promovieren.

In dem jetzigen System brauchen sie einen Master.
Mit einem MBA kann es sein das viele Univesitäten sie nicht zur Promotion annehmen, weil sie keine MBA akzeptieren. Da muss man einfach mal die ganzen Unis besuchen und nachfragen, bzw nachschauen welche Promotionsordnung das erlaubt. Viele sind es nicht.

Kommt auch darauf an, ob es ein akkreditierter Abschluss ist. Also gewisse Voraussetzungen erfüllt. Wie wissentschafltiche herangesehensweise etc pp.

Abgesehen davon kann ein MBA verdammt teuer sein.
An meiner FH damals kostete er 10000 Euro im Semester.
Das lustige ist die FH hätte dich mit dem MBA nicht zum normalen Master zugelassen. Die haben auch ein Partnerprogramm mit der Uni, die FH teilt sich ein Gebäude und Forschungsmittel. Ebenfalls kann man da nicht promovieren, was mit einem Master möglich ist. Gute Noten vorausgesetzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3