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Trotz Frauenquote: Firmen besetzen Spitzenjobs meist mit Männern
DPA

Nur sehr langsam finden mehr Frauen in die Führungsetagen deutscher Unternehmen. Eine Studie zeigt: Vor allem Vorstände bleiben eine Männerdomäne.

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bidebotchi 11.01.2017, 15:21
1. Es nervt ...

Komischerweise gibt es vergleichsweise kaum weibliche Gründerinnen bzw. Unternehmerinnen. Macht doch mal einen Bericht darüber ;) Könnte es sein dass die MEHRZAHL an Frauen einfach nicht in Spitzenpositionen MÖCHTE?

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mettwurstlolli 11.01.2017, 15:29
2. Interesant wäre doch

ob sich das wirtschaftliche Ergebnis der Unternehmen signifikant verbessert, wenn mehr Frauen in den Aufsichtsräten sitzen. Wenn das nicht so ist, ist es doch Quatsch.

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Havel Pavel 11.01.2017, 15:37
3. Das ist doch klar,

schliesslich werden Männer wohl eher selten schwangerschaftsbedingt ausfallen und stehen dem Unternehmen somit stetig zur Vefügung! In einer Führungsposition kann man sich Ausfälle nun halt mal nicht leisten un wird dieses Risiko nicht freiwillig eingehen wenn es vermeidbar ist.

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tsubotai 11.01.2017, 15:53
4.

"Auch in den Vorständen stellte das DIW einen ähnlichen Zusammenhang fest: Kein einziges der 200 größten Unternehmen, das im Jahr 2015 einen Frauenanteil im Vorstand von einem Viertel oder mehr hatte, steigerte diesen Anteil weiter." Und wieviele Aufsichtsräte wurden seit 2016 da überhaupt ausgetauscht? Ist die Anzahl der Neubesetzungen statistisch representativ?
Der Artikel stellt es außerdem mal wieder so da, als müsste der Wandel sofort passieren, als wäre es kein natürlicher Prozess, der sich hinzieht. Wie lange dauert es, bis man in einem Unternehmen auf die Vorstandsebene aufsteigt? Ab wann wurden Frauen "gleichberechtigt" bei Neueinstellungen? Wie lange dauert es, bis sie oben angekommen sind, usw, usw.
In der Generation der alten Hasen wie Winterkorn oder Zetsche gibt es einfach wenig Frauen, was teilweise an Diskriminierung, teilweise am Mangel von Frauen mit entsprechender Qualifikation in den entsprechenden Altersklassen liegt. Aber die Femmenspinner ignorieren sowas natürlich, es muss ja alles sofort gehen.
Das bei der Umsetzung Top-Performer unter Männern auf der Stecke bleiben, weil nur Frauen für Beförderungen in entsprechende Positionen in Frage kommen, wird einfach mal ignoriert. Ich arbeite in einem der 10 größten deutschen Unternehmen, und effektiv ist es für Männer seit einigen Jahren quasi unmöglich gewisse Managementebenen zu erreichen, weil die Frauenquote knallhart durchgesetzt wird. Über diese Diskriminierung, die mit Sicherheit auch in anderen Unternehmen stattfindet, habe ich noch keinen Artikel gesehen.

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mr.andersson 11.01.2017, 15:56
5.

Zitat von bidebotchi
Komischerweise gibt es vergleichsweise kaum weibliche Gründerinnen bzw. Unternehmerinnen. Macht doch mal einen Bericht darüber ;) Könnte es sein dass die MEHRZAHL an Frauen einfach nicht in Spitzenpositionen MÖCHTE?
Die Schiene hab ich früher rauf und runter gepredigt. Nimmt aber nie einer auf.

Es wird immer unterstellt, dass das Ziel im Vorstand zu landen bei Männer und Frauen gleichverteilt ist. Ich kenne aber keine Umfragen zu dem Thema. Einfach mal schauen, welche Studiengänge in den Vorständen vertreten sind. Dann schauen, ob sich die Studiengänge 50/50 zusammensetzen. Wenn da schon 30/70 ist, ist am Ende eben kein 50/50 zu erwarten. Und dann mal unter den Studenten eine Umfrage machen, was das langfristige Karriereziel ist.

Und dann mal auf die Gründer schauen: Das sind mit überwiegender Mehrheit Männer.

Männer scheinen einfach häufiger bereit zu sein, ihr gesamtes Leben der Karriere unterzuordnen und die entsprechenden Risiken einzugehen.

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Criticz 11.01.2017, 16:01
6. Frau Holst und Co. verstehen den Unterschied zwischen

GleichSTELLUNG und GleichBERECHTIGUNG nicht, wenn sie meinen, es gäbe ein Defizit, solange nicht 50% der Posten mit Frauen besetzt sind.

Es ist absurd eine 50/50-Aufteilung als gerecht zu empfinden, wenn gerade in den MINT-Bereichen es weiterhin deutlich mehr qualifizierte Männer gibt. Und einem technikaffinen Land wie Dtl. ist es völlig normal, dass diese Qualifiakation nachgefragt ist.

Genau deshalb sind Frauenquoten auch männerdiskriminierend und ungerecht: selbst wenn es deutich mehr und besser qualifizierte Männer gibt - es muss z.B. für Aufsichtsräte die Frau genommen werden, andernfalls Sanktion ("leerer Stuhl" usw.).

Lustig, dass das Thema hier immer noch unter der Rubrik Gleichberechtigung läuft.

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Nordstadtbewohner 11.01.2017, 16:13
7. Angebot und Nachfrage.

Beim Thema Frauen in Vorständen großer Unternehmen gilt natürlich das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Ein Unternehmen kann es sich nicht leisten, derart wichtige Positionen via Zwangsquoten zu besetzen, denn dies bedeutete letztlich Planwirtschaft, wie sie bereits mehrfach (so gesehen in Nordkorea) gescheitert ist. Die Spitze eines Unternehmens muss mit den fähigsten und geeignetsten Personen besetzt sein. Das Geschlecht spielt in Zeiten der Globalisierung keine Rolle. Ein Positivbeispiel ist zum Beispiel Marry Barra, die den Posten des geschäftsführenden Vorstands bei General Motors ausfüllt. Diese Frau hat es ohne Quoten geschafft und hat sogar im Gegensatz zu vielen deutschen "Vorzeigefrauen" in Aufsichtsräten und Vorständen ein Studium der Elektrotechnik absolviert. Sie verdient damit meinen Respekt. Vielleicht ziehen in Zukunft ein paar deutsche Frauen mit Mary Barra gleich und überzeugen mit ihrer Leistung, statt indirekt Quoten für weibliche Vorstandsmitglieder zu fordern.

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Luxinsilvae 11.01.2017, 16:15
8. Warum gibt es eigentlich keine ...

... weiblichen Formel-1-Fahrer? Es geht um Jahres-Einkommen im teils höheren zweistelligen Millionenbereich. Und dort werden die Frauen auch ausgeschlossen, obwohl doch jedes Gramm Fahrer-Körpergewicht weniger, begrüßt wird.

Ich fordere jetzt endlich eine 50/50-Geschlechter-Quote für die Formel 1! Bitte, bitte!

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satspiegel 11.01.2017, 16:16
9. Naturgesetz?

Welches Naturgesetz besagt, dass es genauso viele Frau wie Männer in allen Berufen geben muss? In einem Schuhladen sind Männer in der Minderheit. Daher fordere ich Gleichberechtigung in Schuhläden: Nie mehr als 10% mehr Frauen als Männer in Schuhläden; oder sollten wir die totale Gleichheit herstellen: Immer total gleich?
Wann sehen die Gleichheitsfanatiker ein, dass es nicht der Wille der Natur ist, gleich zu sein? Das nennt man übrigens Entropie…

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