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Trotz Frauenquote: Firmen besetzen Spitzenjobs meist mit Männern
DPA

Nur sehr langsam finden mehr Frauen in die Führungsetagen deutscher Unternehmen. Eine Studie zeigt: Vor allem Vorstände bleiben eine Männerdomäne.

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Pride & Joy 11.01.2017, 17:39
20. Belege?

Zitat von crazy_swayze
Schon das hieven des Frauenanteils auf 30% stellt einen Kraftakt für Unternehmen dar.
Lassen Sie uns an Ihrem Wissen partizipieren und benennen Sie ihre aussagekräftigen Referenzen! ;-)

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Pride & Joy 11.01.2017, 17:43
21. Schön

Zitat von HaraldKönig
Bei uns im öffentlichen Dienst (Verwaltung) ist es anders. Fast alle Stellen, die in den letzten 3 Jahren ausgeschrieben waren, wurden mit Frauen besetzt, obwohl die Quote von 50 % schon längst überschritten ist.
Wieviele davon sind denn in Ihrer Behörde Amtsleiter oder Direktor, oder Geschäftsführer?

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bidebotchi 11.01.2017, 17:56
22. Wo er Recht hat ...

Zitat von soundwaves
Wie viele Berichte wollt ihr noch bringen über die ungleiche Besetzung von "Spitzenpositionen" oder "Spitzenjobs"? Wie wäre es mal, wenn hier mal langsam Themen zur Sprache gebracht werden, die mehrheitlich die Gesamtbevölkerung in Deutschland betreffen? Ich sehe jeden Tag Berichte über Amerika, Russland, Syrien, irgendwelche Flüchtlingsdebatten oder Schaumschlägereien über politische Diskussionen über immer die gleichen Themen, die nur Randprobleme unserer Gesellschaft sind. Es gibt genug Themen, über die mal wirklich gesprochen werden muss: - z.B. Privatisierung von Krankenhäusern und der daraus resultierende Notstand in der Gesundheitsversorgung. - Preise von Wohnraum und Häusern, astronomisch, wo bleibt der bezahlbare Wohnraum (vor allem in Ballungsräumen), wann kommen Maßnahmen - Die Arbeitslosenzahllüge und das Märchen über fehlende Fachkräfte (Hartz V Empfänger und Arbeitslose in Fortbildungen tauchen in den Statistiken gar nicht auf) - Die Ausbeutung durch die Wirtschaft mittels Zeitarbeit, befristeter Verträge, das Umgehen durch Tarifverträge - Der Lobbyismus und die enge Verbindung zw. Wirtschaft und Politik - Das Märchen der gut ausgebildeten Fachkräfte (Asyl heißt nicht Zuwanderung, sondern vorübergehende Aufnahme von Vertriebenen und zu Schützenden) aus dem Ausland, die den Mittelstand wieder beleben sollen (wobei diese dann auch gleich noch schlechter bezahlt werden) und die daraus resultierende moderne Sklaverei. Wir werden hier von den Medien permanent und wohl absichtlich von Themen abgehalten, die unsere Politik in schwere Erklärungsnot bringen würde, wenn denn nun mal endlich darüber ordentlich recherchiert und berichtet werden würde. Diese permanente Berichterstattung zu aussenpolitischen Themen soll doch nur von den innenpolitischen ablenken. Fangt endlich an und kümmert euch als Medium und Zeitung endlich um die Belangen der Bevölkerung.
... hat er Recht ;)

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kandary 11.01.2017, 19:02
23. Wie tragisch!

Wie schlimm, dass Unternehmen in denen hauptsächlich Männer arbeiten, welche von Männern gegründet und groß gemacht wurden auch noch von Männern geführt werden! Ein Skandal!

Wir brauchen natürlich 30% Frauen in Führungspositionen, auch wenn in den für dieses Unternehmen relevanten Studiengängen gerade einmal lachhafte MAXIMALE 10% Frauen sitzen. Ich habe E-Technik studiert und auf uns 300-400 Männer kamen gerade einmal 4 Frauen. 10% Frauenanteil in MINT Fächer Studiengängen ist also noch verdammt hoch gegriffen.

Aber 30% in die Vorstände meckern wollen. Is richtig.

Ich bin für solchen Zwang in Unternehmen. Im Gegnzug fordere ich einen Zwang für Mädchen und Frauen mindestens 50% der Studierenden in MINT Fächern zu stellen oder diese sonst zu sanktionieren bzw. dafür zu bestrafen, dass sie kein MINT Fach studieren. Wie wärs mit einem Malus für Frauen in Erziehungs"wissenschaften"?. So beispielsweise bei gleicher Leistung einfach mal 10% schlechter als das männliche Pendant bewertet zu werden?

Unsinnige Forderung? Dann schauen Sie mal nach Österreich in die vergangenen Eignungstests in Medizin, da ist das zuletzt oben Beschriebene genau anders herum passiert.

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dieter-ploetze 11.01.2017, 19:14
24. wollen frauen wirklich fuehrungspositionen?

pauschal bezweifle ich das. bestes aktuelles beispiel die gruenen als befuerworter der quote.
bei der jetzigen spitzenpositionswahl der gruenen konkurieren 3 maenner um einen posten.
fuer den frauenposten (quotenpflicht) steht lediglich goering-eckardt zur verfuegung, ist also
gesetzt. da gibt es keine konkurenz, es zieht frauen eben wohl doch nicht so recht in fuehrungspositionen.

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Criticz 11.01.2017, 19:22
25. Es gibt kein Naturgesetz...natürlich nicht

Zitat von satspiegel
Welches Naturgesetz besagt, dass es genauso viele Frau wie Männer in allen Berufen geben muss? In einem Schuhladen sind Männer in der Minderheit. Daher fordere ich Gleichberechtigung in Schuhläden: Nie mehr als 10% mehr Frauen als Männer in Schuhläden; oder sollten wir die totale Gleichheit herstellen: Immer total gleich? Wann sehen die Gleichheitsfanatiker ein, dass es nicht der Wille der Natur ist, gleich zu sein? Das nennt man Entropie…
die ganze Gleichstellungspolitik ist an sich schon ungerecht, weil sie Ergebnisgleichheit statt Chancengleichheit zum Ziel hat.

Das noch ungerechtere ist: sie wird ausschließlich dort betrieben wo Frauen profitieren: D.h. keine Frauenquoten bei Müllabfuhr und keine Männerquoten bei Einstellungen im ÖD usw. usf.

Und das wird uns Woche für Woche als Gleichberechtigung verkauft....Irre.

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Criticz 11.01.2017, 19:33
26. Tja, dann schauen Sie sich doch mal die Alterstruktur

Zitat von Pride & Joy
Die Gründe dafür haben Sie uns aber geflissentlich vorenthalten, nicht wahr?Und unter uns Pastorentöchtern. In Vorständen von IT-Unternehmen sitzen nicht allzuviel Informatiker. Meist sitzen dort als Geschäftsführender Vorstand Wirtschaftswissenschaftler. In 2012 lag der Frauenanteil der Promotionen in Wiwi bei 50% - dies ist der höchste Wert in der Zeitreihe! ;-) 2012 lag der Frauenanteil in der Betriebswirtschaftslehre bei 53%. Referenz: https://www.uni-due.de/genderportal/daten-fakten_fak_bwl_2010.shtml
von AR und Vorständen - Erfahrung soll ja eine Rolle spielen, also eher älter - an...Ihr Vergleich mit Uniabsolventen oder Doktoranden ist deshalb irreführend. Sie müssen schon in die "passenden" Generationen schauen und dort war der Frauenanteil eben entsprechend gering.

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dir-kl 11.01.2017, 20:08
27. Die GRÜNEN-Spitzenkandidatenwahl zeigt doch woran es krankt

Drei Grüne riskieren mit 1/3 Erfolgswahrscheinlichkeit als Spitzenkandidat aufgestellt zu werden. Daneben fand sich genau EINE Grünin aus der Quotenpartei die am Ende mit dem Risiko 0 als Spitzenkandidatin neben dem männlichen Spitzenkandidat aufgestellt werden wird. Selbst bei zwei Grüninnen auf dem Wahlzettel läge die statistische Erfolgswahrscheinlichkeit für die zwei Kandidatinnen mit 1/2 immer noch über 1/3 im Vergleich zu den männlichen Parteifreunden. Daran liegt es. Nicht an irgend welchen gläsernen Decken, die Quotenfrauen ausmachen wenn sie es nicht bis an die Spitze schaffen. Sie lassen dabei unter den Tisch fallen, dass neben dem einen der vielleicht noch eine Stufe über ihnen ist, zig andere männliche Bewerber ebenfalls an dieser bösen "Decke" gescheitert sind. Nur heulen die gescheiterten männlichen Bewerber sich dann über diese Ungerechtigkeit der Welt zu Hause bei ihrer Frau aus oder beim Mittagessen mit Kollegen. Aber die wenigsten in einer Zeitung.

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go-west 11.01.2017, 20:12
28. Und wenn es so wäre,

daß es einfach mehr fähige männliche Manager gibt'? Muss dann einfach der dämlichen Natur nachgeholfen werden damit die ideologische Sollquote erfüllt wird? Und wenn man schon dabei ist, könnte man doch gleich schon das Gebären anteilsmäßig auf die Männer umlegen... Wär doch noch schöner, wenn sich die Natur nicht der eigenen Weltanschauung unterwerfen würde...

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xlabuda 11.01.2017, 20:42
29. der vorliegende Titel ist gender rassistisch -

Zitat von mr.andersson
Die Schiene hab ich früher rauf und runter gepredigt. Nimmt aber nie einer auf. Es wird immer unterstellt, dass das Ziel im Vorstand zu landen bei Männer und Frauen gleichverteilt ist. Ich kenne aber keine Umfragen zu dem Thema. Einfach mal schauen, welche Studiengänge in den Vorständen vertreten sind. Dann schauen, ob sich die Studiengänge 50/50 zusammensetzen. Wenn da schon 30/70 ist, ist am Ende eben kein 50/50 zu erwarten. Und dann mal unter den Studenten eine Umfrage machen, was das langfristige Karriereziel ist. Und dann mal auf die Gründer schauen: Das sind mit überwiegender Mehrheit Männer. Männer scheinen einfach häufiger bereit zu sein, ihr gesamtes Leben der Karriere unterzuordnen und die entsprechenden Risiken einzugehen.
eigentlich müßte da stehen: Firmen besetzen Spitzenjobs meist mit den geeignetsten Kandidaten.
Alles andere ist hirnrissig.

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