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Umfrage: Sexuelle Belästigung ist Arbeitsalltag
Corbis

Jeder zweite Beschäftigte hat laut einer Umfrage schon einmal Erfahrungen mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz gemacht. Arbeitgeber schützen ihre Mitarbeiter nicht ausreichend.

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ernsth 03.03.2015, 12:45
1. USA als Vorbild

Man sollte Grabscher wie in den USA üblich auf eine blacklist setzen und öffentlich machen.
Im Mittelalter war der Pranger schließlich auch üblicher Goldstandard.

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h-i-2224 03.03.2015, 12:51
2. Erstaunlich, dass der Artikel von sexueller Belästigung

beider Geschlechter ausgeht. Bei den meisten Feminismusdebatten geht es nur um von Männern ausgehende sexuelle Belästigung.

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keksguru 03.03.2015, 12:53
3. dann ist das Gesetz an der Realität vorbei

es sollte da einen Abgleich zwischen Gesetz und Realität geben, denn ich sehe eine starke Differnz zwischen dem Alltag und den Definitionen und auch den hingenommenen oder akzeptierten Verhaltensweisen. Und solange radikale Feministinnen mit ihren eher randständigen Anschauungen Einfluß auf die Gesetzgebung hatten, spiegelt das Gesetz nicht das wieder wie Männlein oder Weiblein auf der Straße miteinander umgehen,

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larrifarri! 03.03.2015, 12:56
4.

Vielleicht sollten manche Eltern ihre Söhne richtig erziehen und manche Frauen einfach nicht nur ihr äußeres nutzen sollten um erfolgreich zu sein/werden.

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der_stille_beobachter 03.03.2015, 12:57
5.

Themenjahr unter dem Motto "Gleiches Recht. Jedes Geschlecht" "von der Putzfrau bis zur Managerin."

Herrlich.

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h.w.d. 03.03.2015, 12:58
6. Arbeit für die Antidiskriminierungsstelle?

"Nur 17 Prozent der Frauen und sieben Prozent der Männer würden jene Momente als sexuell übergriffig einstufen."
Es scheint, dass hier ein Gesetz gemacht wurde, um Dinge zu problematisieren und zu verbieten, die die breite Mehrheit der potenziell Betroffenen (83% der Frauen und 93% der Männer) gar nicht stört.
Vielleicht ist es ein Teil der Wahrheit, dass auch die 7% bzw. 17% sich und ihre Empfindlichkeiten im Einzelfall hinterfragen sollten.

Selbstverständlich gibt es leider auch verkorkste Kollegen und Kolleginnen, die sexuelle Belästigungen nutzen, um dem Anderen zum eigenen Vergnügen das Leben schwer zu machen. Ich vermute allerdings, dass es nicht besser wird, wenn diese wegen gesetzlichem Druck auf andere Methoden ausweichen. Möglichkeiten, jemandem das Leben schwer zu machen, gibt es leider unendlich viele.

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spaas11 03.03.2015, 12:59
7. die

Zaheln halte ich für übertieben. Bei uns ist in einem großen Werk seit Jahren jediglichs aufhängen diverser Bidchen verboten, ein körperliches Berühren ohnhin verboten und mindestes 1ma pro Jahr gibt es entprechende Aufklärungsschrften per Mail und Post.

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fuxx_1980 03.03.2015, 12:59
8. Anschauen??

"Er hat mich angeschaut! Ich fühle mich sexuell belästigt." Merken Sie eigentlich, wie lächerlich das ist?

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CaptainSubtext 03.03.2015, 13:00
9.

Zitat von ernsth
Im Mittelalter war der Pranger schließlich auch üblicher Goldstandard.
Das Schlüsselwort hier lautet Mittelalter.

Zum Artikel: Man wird den Eindruck nicht los, dass bei solchen Themen des Öfteren über das Ziel hinausgeschossen wird.
Wenn im Artikel steht: "Wenn in der Kaffeeküche Zeitschriftenseiten mit halbnackten Frauen an der Wand hängen, ...: dann war das sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Laut Gesetz. Auch wenn es die wenigsten Frauen und Männer selbst so einordnen würden."
Sehe ich -als juristischer Laie- das Gesetz zum Schutz der Beschäftigten vor sexueller Belästigung
am Arbeitsplatz §2.2 ".. sowie Zeigen und sichtbares Anbringen von pornografischen Darstellungen, die von den Betroffenen erkennbar abgelehnt werden" nicht als erfüllt an, da keine pornografischen Darstellungen angebracht wurden und die wenigsten Frauen es als sex. Belästigung einordnen würden (Lt. Artikel). Wer sind dann also die im Gesetzestext erwähnten Betroffenen?

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