Forum: Karriere
Umfrage: Sexuelle Belästigung ist Arbeitsalltag
Corbis

Jeder zweite Beschäftigte hat laut einer Umfrage schon einmal Erfahrungen mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz gemacht. Arbeitgeber schützen ihre Mitarbeiter nicht ausreichend.

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doppelpost123 03.03.2015, 14:13
90.

Zitat von h-i-2224
beider Geschlechter ausgeht. Bei den meisten Feminismusdebatten geht es nur um von Männern ausgehende sexuelle Belästigung.
Die sexuelle Belästigung gegenüber beiden Geschlechter geht hauptsächlich von Männern aus.

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Teami 03.03.2015, 14:13
91.

"Nur 17 Prozent der Frauen und sieben Prozent der Männer würden jene Momente als sexuell übergriffig einstufen."

Das sagt doch alles. Mehr als diesen Satz braucht die ganze Diskussion nicht. Wenn jemand etwas nicht als "sexuell übergriffig" sieht, wozu sollte man dann versuchen, ihn dahingehend "aufzuklären", dass er sich gefälligst belästigt zu fühlen hat?

Genau dahin geht doch dieser Artikel. Folgte man der ADS-Leiterin Christine Lüders und ihresgleichen müssten alle ArbeitnehmerInnen eine Fortbildung besuchen, in welcher man deren zweifelhaften Moralvorstellungen (denn sonst würden diese sich ja schneller belästigt fühlen) korrigiert.

Sicherlich ist sexuelle Belästigung ein wichtiges Thema und sollte nicht einfach mit Kommentaren wie "Die Sekretärin will doch den Chef verführen" oder " Wenn die sich so anzieht, dann belästigt sie mich doch!" verwässern.

Aber im Umkehrschluss jetzt allen zufriedenen Menschen beizubringen, wie sie sich am Arbeitsplatz belästigt fühlen können ... das ist doch absolut absurd.

P.S.: Es gab irgendwann mal einen Justizfall in Deutschland. Da hatten ein paar Kindergärtnerinnen gerade eine Fortbildung besucht, die ihnen helfen sollte, zu erkennen, ob ein Kind sexuell mißbraucht wird. Zurück im Kindergarten wurde einer der größten pädophilen Sex-Ringe aufgedeckt, den Deutschland je gesehen hatte. Die Kinder wurden in Pflegefamilien untergebracht und die Eltern erlebten einen langjährigen Prozess vor den Gerichten. Resultat: es hatte nie Kindesmissbrauch bei diesen Kindern gegeben. Die Kindergärtnerinnen waren schlicht übersensibilisiert. Dumm nur wenn das eigene Kind die letzten 3 Jahre in einer Pflegefamilie war und seine eigenen Eltern gar nicht mehr kannte. Manchmal sollte man es eben mit der Vorsicht und der "Aufklärung" nicht zu weit treiben.

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timtomtim 03.03.2015, 14:14
92.

Zitat von ernsth
Man sollte Grabscher wie in den USA üblich auf eine blacklist setzen und öffentlich machen. Im Mittelalter war der Pranger schließlich auch üblicher Goldstandard.
Verbrennung von Hexen, Schwulen und sonstigen Gesindel auch.........ich denke das war Ihre Zeit zu mindest klingen sie so als gehörten sie dor hin!

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tcliquid 03.03.2015, 14:14
93. ....und wenn der Chef dann agiert....

... und wenn der Chef dann agiert....
ja dann lassen ihn die Arbeitsgerichte auflaufen! Oder wie sollen Arbeitgeber das jüngste Urteil zugunsten eines Busengrapbschers auffassen, dass man in so einem Fall natürlich nicht fristlos kündigen und so Mitarbeiterinnen schützen darf? Die schöne, moderne Welt beisst sich in den Schwanz....

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maros 03.03.2015, 14:14
94. Anstarren

Etwas wichtiges wurde wohl vergessen.
Ist die angestarrte Frau über oder unter 40?

Je nachdem, hat das nämlich andere Auswirkungen.
Da kann es traumatisierend wirken, wenn > 40 NICHT angestarrt wird ;-)

Unter 40 = 5 Sekunden. Über 40 = 15 Sekunden. Ist das ein Deal?
Bei Männern genau andersrum?

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dasdondel 03.03.2015, 14:15
95. von der Putzfrau bis zur Managerin

inklusive dem Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen". Wird hier davon ausgegangen, dass sexuelle Belästigung immer von Männern gegenüber Frauen stattfindet. Wenn das die Diskussionsgrundlage ist, wird keine Diskussion stattfinden.

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hajode 03.03.2015, 14:15
96. Die USA ist wie immer ein 'Sonderfall'

Eine Kollegin, 2 Jahre in die USA von unserer Firma dorthin delegiert, hat erzählt, dass ein Arbeitskollege dort äußerst reserviert reagiert hat, als sie ihm eine Fahrgemeinschaft zur Firma angeboten hat. Der Hintergrund war, dass er Bedenken hatte, von ihr ggf. der sexuellen Belästigung während der Fahrt bezichtigt zu werden und er keine Change sieht, das Gegenteil zu beweisen.

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Rollerfahrer 03.03.2015, 14:16
97. Sexuelle Belästigung ist Scheiße, ohne Frage, aber...

zuerst muß man einmal beigehen und definieren, was das eigendlich ist, bzw. wo die Abgrenzungen zum "Normalen" Umgang sind.
Leider wird das keiner machen wollen, denn die Dinge sind von der Natur der Sache sehr relativ!
Im Westen liegt der Wertestand diesbezüglich meiner bescheidenen Meinung nach schon recht hoch im Verhältnis vielen Teilen der restlichen Welt.
Es wird jedoch immer und überall Idioten geben, die sich nicht um die Werte kümmern. Das ist Mist, aber die Realität.

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mimamausebär 03.03.2015, 14:17
98.

Zitat von arctic_girl
In einigen Bereichen der USA gilt sie schon lange, wenn ein Mann eine Frau (und vice versa) länger als 5 Sekunden anstarrt ist dass eine übergriffige sexuelle Belästigung und wird i.d.R mit hohen Strafzahlungen und natürlich Knast geahndet. Das gilt auch in öffentlichen Verkehrsmitteln. Touristen kennen das oft nicht, meist kommen sie beim 1. Mal mit einer (saftigen) Geldbusse davon.
Sie kennen es wahrscheinlich auch nur aus der feministischen Filterbubble. Kaum irgendwo ist Wahrscheinlichkeit geringer, dass jemand nach der Staatsmacht ruft, weil er angesehen wurde, als in den USA.

"Die Kerle drüben halten sich eigentlich alle dran."

Nur diejenigen, die das infantile politische und mediale Spiel um banale, alltägliche Befindlichkeiten noch nicht durchschaut haben und sich deshalb nicht fortpflanzen werden. Das ist auch in den USA schon wieder die Minderheit. Eins zu Null für die Mikroevolution.

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SarahMue 03.03.2015, 14:19
99. USA als Vorbild?

Ob diese 5-Sekunden-Regel in den USA gilt weiss ich nicht. Ich weiss aber, dass viele Profs bei Besprechungen Studentinnen die Tür offen lassen um sich ja keinen Vorwürfen ausgesetzt zu sehen. Einem Prof wurde Belästigung vorgeworfen weil er angeblich einer Studentin zu oft inhaltliche Fragen gestellt hat. Einem anderen Prof wurde sogar Belästigung vorgeworfen weil er eine Studentin ignoriert haben soll. Wollen wir wirklich in solch einer Welt leben? Jeder vernünftige Mensch weiss wann er/sie zu weit geht. Es braucht keine selbsternannten Tugendwächter die realitätsfremde Ratschläge geben.

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