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Umfrage zu Berufsgruppen: So beliebt sind Beamte, Feuerwehrleute und Ärzte
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Beamte sind kompetent und hilfsbereit? Das glauben zunehmend weniger Bürger. Eine Umfrage zeigt, welche anderen Berufsgruppen an Ansehen verloren haben - und welche große Wertschätzung erfahren.

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mirage122 20.08.2019, 15:53
10. Alles subjektiv

Die Feuerwehrleute profitieren vermutlich von der überdimensionalen Beliebtheit bei Kindern bis zum Schulalter: Da ist das der Berufswunsch schlechthin - sogar bei Mädchen. Und wie sieht es bei den Lehrern aus? Meint man die beamteten oder die angestellten Pädagogen? Nur absolute Zustimmung herrscht bei mir hinsichtlich der Journalisten, die oft nicht mal eine fundierte Ausbildung haben und meinten, sie könnten schreiben, weil sie bei der Schüler-Zeitung mitgewirkt haben. Und dann dürfen sie ihre Meinungen gern verbreiten und die Leserschaft beeinflussen. Das ist eine kleine Macht, mit der die wenigsten umgehen können. Darum sehe ich den Verfall der Popularität bei dieser Berufsgruppe in Zukunft noch viel gravierender.

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dickebank 20.08.2019, 15:59
11. Verbeamtet?

Grundsätzlich ist so gut wie jeder/jede der Meinung, dass die Beschäftigten des ÖD "Beamte sind.

Nicht einmal bei der Polizei - egal ob Landespolizei oder Bundespolizei - gibt es eine 100 prozentige Verbeamtungsquote. Wer sich die Organigramme von Behörden einschließlich Polizeibehörden näher ansieht, wird feststellen, dass bei vielen Amtsbezeichnungen ein RB bzw RB' eingetragen ist.
Das Kürzel bedeutet Regierungsbeschäftigte(r) und bedeutet, dass diese Position mit einem tarifbeschäftigten/angestellten Person besetzt ist. Diese hat dann genauso wie die verbeamteten Kollegen die gleiche Qualifikation einschließlich erfolgreich abgeschlossenem Vorbereitungsdienst.

Wer heute noch Beamte in großer Zahl bei Post oder Bahn vermutet, der hat die letzten 30 Jahre vermutlich schockgefroren in einer Tiefkühltruhe zugebracht. Mehr als das Hausrecht gegenüber pöbelnden Beförderungsfällen hat der Zugchef auch nicht zur Hand. Und um dieses durchzusetzen muss er auf die Polizei zurück greifen. DAs ist doch der Grund, warum die Gesellschaften des SPNV und des ÖPNV Polizisten in Uniform die Möglichkeit zum kostenfreien Mitfahren einräumen.

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JaIchBinEs 20.08.2019, 16:03
12. Funktion oder Person

Mich wundert die umfangreiche Datenlage bei den Feuerwehrleuten.
Und mir ist unklar, ob die Funktion oder die Person bewertet wurde.
Ist mir der Betreffende deshalb so sympatisch, weil ich regelmäßig am Stammtisch ein paar Biere mit ihm trinken kann, oder weil er mutig jedes Jahr meine Tochter aus dem brennenden Dachzimmer rettet?

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birka12 20.08.2019, 16:06
13. Beamte

Das ganze Beamtentum gehört abgeschafft. Dadurch würden diese Menschen in den Augen der Bürger eine bessere Wertschätzung erhalten. Eine Berufsgruppe die seit ewigen Zeiten sich mit vielen Sonderprivilegien "geschmückt" hat gehört überhaupt nicht mehr in die jetzige Zeit.

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Mister Stone 20.08.2019, 16:14
14.

Welche Tätigkeit, welchen Beruf üben denn "die Beamten" aus? Sachbearbeiter beim Bauamt, Veterinärarzt, Streifenpolizist, Berufssoldat, Knappschaftsgutachter? Woher weiß ich denn, ob ein Lehrer oder ein Mitarbeiter bei der Post etwa Beamter oder Angestellter ist? Woran erkennt man diesen "Beruf Beamter"?
Ich kenne nur eine Journalistin persönlich, und von der halte ich viel. Aber Leute, die derart lausige Artikel wie diesen hier zusammenpfuschen, die sind bei mir überhaupt nicht angesehen. Denen vertraue ich genau soweit wie unserer Regierung. Nämlich so weit wie ich ein Klavier werfen kann.

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GyrosPita 20.08.2019, 16:20
15.

Zitat von birka12
Das ganze Beamtentum gehört abgeschafft. Dadurch würden diese Menschen in den Augen der Bürger eine bessere Wertschätzung erhalten. Eine Berufsgruppe die seit ewigen Zeiten sich mit vielen Sonderprivilegien "geschmückt" hat gehört überhaupt nicht mehr in die jetzige Zeit.
Dummes Geschwätz. Mein Vater war über 40 Jahre Postbeamter und ist auch als solcher in Pension gegangen. Mindestens die letzten 20 davon durfte er sich von Hinz und Kunz Belehrungen darüber anhören das bei der Post ja keiner was tut, das man keine Beamte bei der Post braucht, das ein Job bei der Post wie bezahlte Kur ist, das das viel billiger wäre wenn es keine Beamten gäbe, und überhaupt das Beamte doch die totalen Pfeifen sind (übrigens vorzugsweise vorgebracht von denen die zu dämlich waren um Beamter zu werden).

Vor nicht allzu langer Zeit war in irgendeiner "Verbrauchersendung" im Fernsehen (Kategorie "WISO") mal wieder ein rechtschaffen empörter Investigativ-Bericht über die ach so unhaltbaren Zustände bei der Paketzustellung, und das man ja tagelang auf ein DHL-Paket wartet, und und und. Kommentar meines Vaters in Richtung des Bildschirms: "Ihr A....löcher habt genau das bekommen was Ihr immer gefordert hat, und jetzt ist es schon wieder nicht gut..."

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edds 20.08.2019, 16:26
16. Sollten das Zitate sein?

Zitat von praetorian12
Lehrer "rutschen also auf 68% ab", und Journalisten sind mit "40% hoch angesehen (zuvor 50%)". Auch eine Art, Zahlen darzustellen.
Die Anführungszeichen lassen auf Zitate schließen. So steht das allerdings nicht im Text, sondern da steht
"Journalisten sind noch bei 40 Prozent der Befragten hoch oder sehr hoch angesehen (2018: 50 Prozent). Lehrer rutschten um fünf Prozentpunkte auf 68 Prozent ab, Briefträger von 63 auf 52 Prozent.

Sie haben also falsch zitiert, die Aussage inhaltlich wohl nicht verstanden und beschweren sich über die Art, wie hier Zahlen dargestellt werden. Ernsthaft???

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mr.mellow 20.08.2019, 16:30
17.

Zitat von praetorian12
Lehrer "rutschen also auf 68% ab", und Journalisten sind mit "40% hoch angesehen (zuvor 50%)". Auch eine Art, Zahlen darzustellen.
Das steht so nicht im Artikel. Da steht "Journalisten sind noch BEI 40% der Befragten hoch oder sehr hoch angesehen".

Ihre Umformulierung suggeriert dass eine Bewertung der 40% erfolgen würde. Im Artikel steh aber lediglich wertfrei, dass Journalisten erst bei 50% der Befragten hoch angesehen waren und jetzt bei 40% er Befragten hoch angesehen sind.

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cyborgpiratelaserninja 20.08.2019, 16:31
18.

"Außer den Feuerwehrleuten, die bei unverändert 94 Prozent der Bevölkerung beliebt oder sogar sehr beliebt sind..."

Auf der einen Seite hört man es gerne und auf der anderen Seite fragt man sich teilweise, wo die Menschen mit dieser Haltung denn stecken. Der Artikel erwähnt es schon. Die Übergriffe werden zahlreicher und auch der Umgang wird gefühlt immer rauer. Der Bürger, der in der Umfrage den Feuerwehrmenschen noch ganz toll findet, schreit nämlich auch gerne mal Zeter und Mordio, wenn man zu seinem Nachteil eine Straße sperrt oder Nachts Lärm verursacht (Einsatzhorn, laufende Aggregate etc.). Das macht keiner aus Spaß oder aus Boshaftigkeit. Es wird geschrien, beleidigt, gefilmt/fotografiert, Absperrungen werden abgerissen, man droht mit Anzeigen und sonstigen Späßen. Das ist Alltag. Polizisten und Rettungsdienstler haben es da oft noch schwerer.
Keiner erwartet Lobeshymnen, Ehrungen oder Kniefälle aber manche Dinge müssen nicht sein und ja, vieles gab es früher nicht. So spießig das auch klingen mag.
Die meisten Feuerwehrleute sind übrigens auch nicht hauptberuflich Beamte. Heute sind noch immer 95 % der deutschen Feuerwehrleute Ehrenamtler. Von daher ist für viele Menschen der Feuerwehrmann bzw. Feuerwerhrfrau der Mensch von nebenan und nicht der vom Amt.
Die restlichen 5 Prozent sind Berufsfeuerwehrleute, so genannte hauptamtliche Kräfte und Werkfeuerwehrleute.

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metastabil 20.08.2019, 17:06
19.

Zitat von Stäffelesrutscher
Jetzt fragt man sich natürlich, an welche Beamten die Bürger so denken, wenn sie nach der Wertschätzung befragt werden. Wenn ich da an die Beamten beim Kraftfahrtbundesamt denke, fallen mir andere Bewertungen ein als bei Feuerwehrleuten.
Das kommt immer auch auf persönliche Erfahrungen an. Mit den Beamten des KBA hatte ich bisher keine Probleme, nachdem mir die örtliche Feuerwehr aber ungerechtfertigt fast 100 Euro abgeknöpft hat, ist die in meinem Ansehen stark gesunken.

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