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Unbezahlte Arbeit: Frauen arbeiten weltweit mehr als Männer
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Haushalt, Pflege, Betreuung und Ehrenämter: Frauen verbringen mit diesen unbezahlten Arbeiten deutlich mehr Zeit als Männer. Eine neue Studie zeigt, wie groß das Missverhältnis ist.

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vernunft ist anstrengend 06.05.2019, 17:13
20. nun ja

frauen konnten sich ja auch die letzten paar tausend jahre als hausfrauen und mütter daheim einen faulen lenz machen. sie haben also einiges nachzuholen.

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markus_wienken 06.05.2019, 17:15
21.

Zitat von Pfaffenwinkel
und die Pflege der Oma sind noch immer überwiegend "Frauensache". Und diese Arbeiten wurden und werden nicht bezahlt. Dank der Technik haben es Frauen heute zwar leichter, aber die Dummen sind sie immer noch.
Es obliegt jedem Paar selbst die anstehenden Aufgaben (gerecht) aufzuteilen.
Inwiefern Frau da die Dumme ist erschließt sich mir nicht, niemand wird sie zwingen etwas zu tun was sie nicht möchte. Kann man von einem erwachsenen mündigen Bürger durchaus erwarten.

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ge_heim 06.05.2019, 17:20
22. Wo bleibt der Anteil

der "typischen Männerarbeit"?

Steuererklärung machen, Autos in die Werkstatt bringen, den Geschirrspüler reparieren, den Fahrradschlauch wechseln, der Anruf beim Mobilfunkanbieter, weil das Telefon nicht geht, den NAS-Server einrichten/ neu aufsetzen, ....

soll doch jeder so leben und seine Arbeit aufteilen, wie er es mag. Die einen traditionell, konservativ, die anderen 50:50, der eine alles, der andere nix.... so lange die Leute glücklich sind, geht es doch niemanden etwas an!

Dieses willkürlich einseitige gegeneinander aufgewiege ist jedenfalls widerlich und der eigentliche Sexismus!

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Caminare 06.05.2019, 17:24
23. Rente???

Männer bekommen für die bezahlte Arbeit später einiges mehr Rente. Frauen, die sich bei Teilzeitarbeit um Haushalt und Kinder kümmern, leisten weniger bezahlte Arbeit, aus der sie später eine magere Rente, die kaum zum Leben reicht, erhalten. Nicht gerecht! Beide ARBEITEN!! Bei Trennung sehen Frauen in Hinblick auf die Rente alt aus.

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prisma-4d 06.05.2019, 17:33
24. ...und arbeiten weniger Stunden als Männer...

So ließt man es in diversen Studien. Und diese Zahlen werden durch die geringere Lebenserwartung und den schlechteren Gesundheitszustand der Männer bestätigt. Es ist also für Frauen gut wenn sie mehr als Männer unbezahlter Arbeit nachgehen... sie arbeiten trotzdem insgesamt noch weniger als Männer. Auch stellt sich die Frage ob die Arbeitsstunde oder das Arbeitsergebnis zu bewerten ist und ob jemand der den Tag mit zehrender Feldarbeit (dient zum Geldverdienen) verbracht hat und sich dann ausruht währen der (die) Andere das Essen zubereitet (ist ja unbezahlte Arbeit...) "weniger" gearbeitet hat, nur weil er eine Stunde zuschaut wie das Essen zubereitet wird...
Mal wieder Äpfel mit Birnen, dafür aber Gendergerecht... der Mann arbeitet weniger im Haushalt und das hört sich schlecht an. Er sollte genausoviel wie die Frauen arbeiten... dann haben wir Gleichheit. Also viel weniger bezahlte Arbeit dafür etwas mehr unbezahlte Arbeit. So soll die neue Gesellschaft aussehen. So wollen wir es! Männer, arbeitet weniger und lebt länger! Laßt den Frauen endlich das Geld verdienen und macht selber den Haushalt. Stellt Gleichheit her und scheut euch nicht wenn es zu Lasten euerer Frauen geht. WIR WOLLEN ES SO!... heißt es.

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Sportler123 06.05.2019, 17:33
25. Männer geben ihren Frauen viel mehr Geld als umgekehrt!

So könnte die Überschrift auch lauten, wäre aber sofort und berechtigt zu relativeren mit "die ihnen das Geldverdienen erst ermöglichen". Sie beschriebe den gleichen Sachverhalt, wie sich viele Paare eingespielt haben. Das Modell heißt, der eine holt das Geld rein, der andere wuppt Kinder und Haushalt. Wenige schaffen jeweils 50:50, selten sind es in den anderen Fällen die Frauen, die das Geld reinholen - aber in vielen Partnerschaften funktioniert es -heutzutage gerecht und einvernehmlich. Kann man aber auch mal sagen?

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index77 06.05.2019, 17:35
26. Darf hier irgendwer abends rumsitzen??

Also ich weiß ja nicht wie das bei anderen ist, aber wenn ich nach der Arbeit zu hause ankomme, ist das Kind erstmal meines oder ich muss Kochen Haushalt machen. Also kommen zu 12,5 Stunden Arbeit und Pendeln noch 4 Stunden dazu und dann gehen auch schon alle ins Bett. Und es nützt auch nichts meiner Frau zuzuschreien, ich käme von der Arbeit, wenn sie mal nichts machen will abends. Insgesamt bin ich eher mehr in Action als meine Frau. Und das sehe auch bei anderen Männern. Dieses ganze Feministengeseier geht mir daher auch gehörig auf den Keks.

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Tubus 06.05.2019, 17:38
27. Der reine Hohn....

Zitat von Die linke Kobra
"Der Haushalt, das Kümmern um Angehörige und die Vereins- und Wohltätigkeitsarbeit gehören dazu". Wem es nicht langweilig ist, braucht sich nicht bei Vereins- und Wohltätigkeitsarbeit engagieren. Vergessen wurde noch die Mehrarbeit, die durch Kaffeekränzchen mit Kuchenbacken, Volkshochschulkurse, Meditation und Tanz für Frauen entstehen. Auch der Austausch mit der Nachbarin über alles was die Frauen nichts angeht, wurde vergessen.
Völlig richtig. Als Mann kann man da kaum mithalten. Wenn ich meine Kneipenbesuche auch gern honoriert hätte. Ich leiste dort intensive Sozialarbeit und trage dabei zur politischen Willensbildung bei. Die notwendige Flüssigkeit, um meine Kehle feucht zu halten muss ich sogar selber zahlen. Das ist der reine Hohn.

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matthias.ma 06.05.2019, 17:51
28. Wie zählt das bei getrennten Paaren

... in der sie sich um die Kinder kümmert und dafür vom Ex-Mann finanziell Unterhalt bekommt? Zählt das als unbezahlte Haus- und Erziehungsarbeit oder als bezahlte, die es ja defacto ist?

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dagmar1308 06.05.2019, 17:51
29. Man kann mittlerweile sagen

selbst dran schuld oder in manchen Fällen wie kann man nur so blöd sein. Das alles nach Jahrzehnten Emanzipation und Gleichberechtigung in allen Lebenslagen.
Oder soll jeder Frau noch ein Betreuer mit Stoppuhr daneben gestellt werden.
Frauen sollen mal ihren Anteil an ihrer bescheuerten Situation erkennen und nicht nur rumheulen.

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