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Ungewöhnliche Weltreise: Lehrer bereist 14 Länder, um Heimat seiner Schüler kennenzul
Jan Kammann / Luisa Wolff

Seine Schüler kommen aus der ganzen Welt, und sie machten ihn neugierig - auf Albanien, den Kosovo, Iran oder Kuba. Ausgerüstet mit Tipps startete Jan Kammann eine einjährige Reise. Hier erzählt er, was er gelernt hat.

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ekel-alfred 04.09.2018, 08:29
1. Lehrermangel + Unterrichtsausfall + Sabbatjahr?

Da berichtet Spon über den Urlaub eines Pädagogen und in China fiel eben in der Provinz Honan ein Sack Seide um. Haben wir keine dringenderen Probleme? Siehe meine Überschrift?

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corny2 04.09.2018, 08:37
2. Eine tolle Idee!

Man/Frau lernt ein Leben lang - auch als Lehrer kann man noch viel neues lernen! Eine gute Idee von Jan Kammann.

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cobaea 04.09.2018, 09:02
3.

Zitat von ekel-alfred
Lehrermangel + Unterrichtsausfall + Sabbatjahr? Da berichtet Spon über den Urlaub eines Pädagogen und in China fiel eben in der Provinz Honan ein Sack Seide um. Haben wir keine dringenderen Probleme?
Sicher gibt es dringendere Probleme. Dazu finden Sie jede Menge Informationen in anderen Artikeln - niemand hat Sie gezwungen ausgerechnet den Beitrag zu lesen, den Sie behaupten, so unwichtig zu finden. Abgesehen davon: Es tut jeder Lehrkraft gut, mal ein halbes Jahr oder Jahr das Schulbiotop zu verlassen und zu erleben, wie woanders gelebt und gearbeitet wird. Das kann sowohl auf solch einer Reise geschehen, als auch durch Arbeit in einem Betrieb. Für einen Lehrer, der Schüler aus allen möglichen Ländern unterrichtet, ist es sinnvoll, das Leben in den Herkunftsländern auch mal direkt kennen zu lernen. Unterricht muss deshalb nicht ausfallen - in der Zeit der Abwesenheit dieses Lehrers, übernimmt jemand anders dessen Unterricht. In anderen Ländern gibt es solche Sabbatjahre institutionalisiert (z.B. in der Schweiz).

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tigrerayado 04.09.2018, 09:05
4. @1... Ihr Name ist ja Programm...

... und Respekt vor dem Engagement der Lehrers, der offensichtlich keinen schlechten Job gemacht hat wenn er einen Großteil der Kids aus einer Integrationsklasse zum Abitur führt.

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mēdèn ágān 04.09.2018, 09:09
5. So sieht

Interesse am menschlichen Gegenüber aus. Mehr davon ....

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olli0816 04.09.2018, 09:11
6. Sehr gute Idee

Im Gegensatz zum ersten Kommentator bin ich nicht der Meinung, dass die Reisen Zeitverschwendung sind. Ganz im Gegenteil, er bekommt die unterschiedlichsten Erfahrungen und erhält dadurch die Fähigkeit, noch besser auf seine Schüler eingehen zu können. Natürlich ist ein gewisser Funfaktor dabei, aber es steht nirgendwo geschrieben, dass das Leben nur aus Pflichten und Verantwortungen bestehen muss. Er ist weder für den Lehrermagel noch für Unterrichtsausfall verantwortlich. Das sind Verantwortlichkeiten der Länder, die genügend Lehrer ausbilden und ihnen ein Umfeld bieten müssen, dass Leute den Beruf ausüben möchten. Ausstellen vor den Sommerferien oder 2-Klassen-Gesellschaft mit verbeamtet und angestellt gehört nicht dazu.
Ich würde keine Lehrer verbeamten, dafür sollten sie ganzjährig angestellt sein und vernünftig verdienen.

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Korken 04.09.2018, 09:19
7. Welche Länder waren es

Im Artikel steht was von 14 Ländern , aber nur ein handvoll wird genannt. Mich hätte hier wirklich interessiert, wo er überall war, gerne mit ein paar eindrücklichen Bildern.

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spon_2999637 04.09.2018, 09:28
8. Unterrichtsausfall?

@1 (ekel_alfred): Also wenn wg. einer solchen geplanten Abwesenheit eines Lehrers Unterricht ausgefallen sein sollte, dann ist das Organisationsversagen von Schule und Schulverwaltung. Denn wenn eine Lehrerin z.B. erkrankt, so ist dies ohne Ankündigungsfrist und muss auch gestemmt werden.

Ich find's super - Reisen (richtiges Reisen, also nicht Hotel-Pauschal-Woche...) ist immer gut für den Reisenden und die "Bereisten" - und wenn man dann seine Erfahrungen noch mit Kindern/Jugendlichen teilen kann - um so besser. Einer meiner besseren Lehrer hat z.B. 10 Jahre in Australien gelebt, war als Wanderarbeiter mit dem Camper unterwegs und hat im Englischunterricht durchaus ab und an Neugier geweckt auf ferne Länder und fremde Kulturen. Ein anderer war "Quereinsteiger" aus der Industrie und konnte Physik und Mathematik auch mit anderem Fokus unterrichten nach 15 Jahren Ingenieurtätigkeit... Jede Erfahrung, die nicht nur von Schule oder Studium geprägt ist, kann ein Gewinn für Schule, Lehrer und Schülerinnen sein.

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korea 04.09.2018, 09:37
9. Zu Foto Nr. 3...

... wird geschrieben: "In Seoul, genauer im Innenhof des Hanok, geht es weiter mit der kulinarischen Reise."
"Den" Hanok gibt es nicht. Hanok nennen sich traditionelle koreanische Häuser. Zu sehen ist außerdem kein Hanok, auch kein Innenhof, sondern der Gwangjang-Markt in Seoul.

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