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Unideologischer Pflegedienst: "Wir müssen die Welt nicht mit Kollektiven bestücken"
Swantje Unterberg/ SPIEGEL ONLINE

Einheitslohn und Selbstverwaltung, aber kein Sendungsbewusstsein: In Berlin arbeiten 15 Krankenpflegerinnen im Kollektivbetrieb. Ihr Pflegedienst ist erfolgreich. Werbung für ihr Modell machen sie aber nicht.

ruhepuls 06.08.2019, 17:58
1. Kann funktionieren - in kleinen Einheiten...

Ähnlich wie früher in bestimmten Stammeskulturen kann so etwas gut funktionieren, solange die Einheiten nicht zu groß werden. Ab einer gewissen Größe wird der "Abstimmungsaufwand" so groß, dass sich automatisch Hierarchien ausbilden - entweder formelle oder informelle. Und natürlich spielt die "Chemie" untereinander eine große Rolle. Wenn die nicht stimmt, scheitert das ganze Modell.

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touri 07.08.2019, 13:25
2.

Zitat von ruhepuls
Ähnlich wie früher in bestimmten Stammeskulturen kann so etwas gut funktionieren, solange die Einheiten nicht zu groß werden. Ab einer gewissen Größe wird der "Abstimmungsaufwand" so groß, dass sich automatisch Hierarchien ausbilden - entweder formelle oder informelle. Und natürlich spielt die "Chemie" untereinander eine große Rolle. Wenn die nicht stimmt, scheitert das ganze Modell.
Sehe ich auch so. Im kleinen (Teamgröße) kann das super funktionieren, wenn jeder seinen Teil macht und die Kommunikation stimmt. Aber irgendwann wird der Koordinierungsaufwand so groß, das man jemanden braucht, der zentraler Ansprechpartner ist und Anweisungen geben kann. Und die Leute müssen wirklich passen. Ich habe es schon in wesentlich kleineren Teams erlebt wie die auseinandergefallen sind, weil Leute nicht miteinander konnten.

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