Forum: Karriere
Unternehmen Irrsinn: Wenn die Berater kommen
Corbis

Chefs schätzen und Mitarbeiter fürchten sie: Unternehmensberater sollen Pannen richten und Firmen auf den rechten Weg bringen. Warum dürfen Manager, die nichts gebacken kriegen, sich teuer retten lassen, aber jeder talentfreie Bäcker wird gefeuert? Karrierecoach wundert sich.

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zehnbar 25.10.2012, 09:54
130. Klischee

Um beim Bild zu bleiben: Dieser Artikel holt niemanden hinter dem Ofen her. Dass es unter den Beratern schwarze Schafe gibt, ist nichts Neues, aber mal eben alle über einen Kamm zu scheren ist einfach primitiv und zeugt für mich nur von Unkenntnis der Branche - der Berater- und der Backbranche. Das Beispiel der Großbäckerei "Müller" zeigt, dass ein Bäcker ganz schön lange Brötchen backen darf, auch wenn schon einiges im Argen liegt. Als Coach müsste Herr Wehrle eigentlich wissen, wie wichtig in Veränderungsprozessen der unverstellte Blick von außen auf das Unternehmen ist.
Der Artikel sagt für mich mehr aus über die "multiplizierte Inkompetenz" des Autors als über der Beratungsbranche...

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quigon 18.11.2013, 08:34
131. endlich..

kommt das Thema mit den sog. Beratern mal in die Öffentlichkeit. Dieses Theoretikerpack kostet Unternehmen Millionen und endet immer in Entlassungen.

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Freddy Kraus 18.11.2013, 08:57
132. Unternehmensberater

Unternehmensberater sagen ihren Klienten nach 4 Wochen fuer ein sehr hohes Honoar, was diese selbst schon seit Jahren wissen und nur noch nicht umgesetzt haben.

Im uebrigen sind "Unternehmensberater" vorher selbst oft TopManager gewesen und wurden gefeuert, weil sie das gemacht haben was ihnen andere "Unternehmensberater" empfohlen haben.
Alleine das Wort "Berater" laesst bei mir alle Warnlampen angehen.

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disklord 18.11.2013, 10:19
133. It

Zitat von rstevens
Berater helfen regelmäßig solche Situationen zu überwinden. Sehr häufig mit Erfolg, manchmal aber natürlich auch nicht.
Berater helfen auch in der IT nur mäßig, obwohl es vielfach so laufen sollte, wie von ihnen beschrieben. Leider sind viele IT-Berater auch Produktverkäufer und ganz großes Leider holen sich viele Manager keine zweite Meinung oder Fragen mal nach, was die IT bereits kann. So wird dann eine bereits voll funktionierende Lösung durch einen neuen Einkauf ersetzt, der dann auch noch weniger leistet als der Vorgänger, welches dann sogar auf der Produktseite des Herstellers steht. ("Ich finde, wir sollten das auch können". Geschickte Manager hätten hier dann erstmal intern gefragt, bevor sie gleich extern schoppen gehen.) Hinweise auf Erfahrungen anderer Firmen mit dem Produkt und Hinweise darauf, daß das Problem eigentlich gar nicht existierte, weil die Lösung bereits ein Jahrzehnt in Betrieb ist. Dann schlägt natürlich Neu Alt und teuer extern eingekauft schlägt sowieso intern.

Dann gibts natürlich noch die Berater, die nur noch zum Absegnen einer schlechten Entscheidung eingestellt werden.

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neolibby 18.11.2013, 10:21
134. der kann nix anderes - der ist nach dem ersten Job in der Pobezeit gegangen (worden)

Zitat von interjector
Ein Bäcker nutzt einen Steuerberater, damit er sich im Dickicht der deutschen Rechtsgebung zurechtfindet. Er nutzt einen beratenden Architekten, damit ihm die modernisierte Bäckerei nicht über dem Kopf zusammenbricht und er wendet sich ratsuchend an einen Anwalt, wenn ein Zulieferer nicht zuliefert – selbstverständlich! Der Einsatz von Beratern bei nicht-alltäglichen .....
und arbeitet jetzt seinen Frust ab. Und beim Spiegel hat man erkannt, dass dieses Thema immer ein paar Klicks erzeugt - das sieht man daran, dass 90 % der Beiträge in den bisherigen 197 Beiträgen zum Thema identisch sind

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neolibby 18.11.2013, 10:27
135. Kommentatoren, die bei Siemens IT gelernt haben, sollten sich eines

Zitat von ritchie2008
Und völliger Quatsch wird auch durch einen langen Kommentar nicht besser. Die Mehrzahl der Unternehmensberatungen erzeugen heisse Luft und treiben alle paar Jahre wieder eine andere Sau durchs Dorf. Ich bin selbst in der IT-Beratung tätig und war......
Kommentars enthalten - Siemens ist überhaupt kein Maßstab und die Firmen, die sich von ehemaligen Siemensianern IT-Beratern beraten lassen, können einem nur leid tun.

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neolibby 18.11.2013, 10:33
136. mehr als die Hälfte der Projekte werden gar nicht von innen, vom eigenen Manager

Zitat von pepe_sargnagel
Man darf sicher nicht alle über einen Kamm scheren. Da stimme ich schon zu. Aber wieso sollte man nicht auf Missstände hinweisen dürfen? Ich denke, dass "Nestbeschmutzung" zwar ungern gesehen wird, aber wieso sollte man immer die.....
veranlaßt - mehr als 50 % durch den AR, die finanzierenden Banken und/oder durch externe Institutionen wie BaFin, Wirtschaftsprüfer o.a.
In den meisten Fällen rollt ein führender Kopf oder mehrere (jedenfalls in meinen Projekten)

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harald441 18.11.2013, 12:39
137. Stimmt.

Das ist ebenso wie wenn ein Ehepaar zum Eheberater rennt und diesen um Hilfe angeht, was und warum in ihrer Ehe schieflaufe. In dem Moment, in dem beide diesem erzählen, was ihre Probleme seien, brauchen sie den Ehebrater nicht mehr, denn danach können sie sich ja selbst helfen.
Übertragen auf die Firmenpraxis: Es kann doch nicht eine Firmenleitung ernsthaft erwarten, daß externe Berater sich besser in der eigenen Firma auskennen als sie selbst.

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