Forum: Karriere
Unternehmen Irrsinn: Wenn die Berater kommen
Corbis

Chefs schätzen und Mitarbeiter fürchten sie: Unternehmensberater sollen Pannen richten und Firmen auf den rechten Weg bringen. Warum dürfen Manager, die nichts gebacken kriegen, sich teuer retten lassen, aber jeder talentfreie Bäcker wird gefeuert? Karrierecoach wundert sich.

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donnerfalke 18.10.2012, 12:05
40. Berufe die diese Welt nicht braucht

Wenn sie von heute auf Morgen verschwinden, merkt es keiner.

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antmanhh 18.10.2012, 12:06
41. ... multiplizierte Inkompetenz...

...da muss man schmunzeln. Sehr schön. Das gibt es ganz sicher. Was in dem Bericht jedoch kategorisch unreflektiert bleibt ist der systemische Zusammenhang. Im Kapitalismus können nicht alle Gewinner sein, egal wie gut der einzelne Manager auch agiert. Der Bericht dokumentiert quasi nur den systemimmanenten Irrsinn des ganzen Systems, runter gebrochen auf seine Protagonisten, die alle den Regeln der BWL folgen wie eine Schafherde dem Leittier, in der irrigen Annahme, ausgerechnet dieses Eine Tier wüsste, wo es lang geht. Diese Wahrnehmung verstärkt sich sogar noch, wenn man tatsächlich zufällig auf dem richtigen Weg landet. dann wird das nicht dem Zufall, sondern dem "Können" zugeschrieben... So hält sich das ganze kapitalistische System am Laufen. Das gilt eben auch für die Berater.

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martinl11 18.10.2012, 12:09
42. Das haben wir doch die Schuldigen gefunden!

Zitat von sysop
Chefs schätzen und Mitarbeiter fürchten sie: Unternehmensberater sollen Pannen richten und Firmen auf den rechten Weg bringen. Warum dürfen Manager, die nichts gebacken kriegen, sich teuer retten lassen, aber jeder talentfreie Bäcker wird gefeuert? Karrierecoach Martin Wehrle wundert sich.
Also müssen wir doch nur Berater abschaffen und schon sind alle Probleme gelöst... Es ist mal wieder erstaunlich in welchen Dummheiten, Plattitüden, Allgemeinplätzen und Unwahrheiten sich der Autor hier tummelt. Welche Zuwendung hat die Redaktion erhalten, um das zu veröffentlichen?
Dieser Artikel ist schlicht ein Frechheit, der nur ein vom Hörensagen bekanntes Klischee bedient - einfach nur populistisch. Aber das reicht ja in Deutschland schon.

Vielleicht sollte man sich auch mal mit Aspekten auseinandersetzen, dass Berater nicht nur aus Hochschulabsolventen rekrutieren, sondern auch erfahrene Experten haben, Methodenkomptenz besitzen oder schlicht und ergreifend als Sparringspartner oder 2. Meinung einem Manager zur Seite stehen.
Aber das paßt ja nicht ins Klischee...

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ritchie2008 18.10.2012, 12:12
43.

Zitat von rstevens
Sie haben augenscheinlich den Vergleich nicht verstanden.
Sie sind augenscheinlich Unternehmensberater. Einen Satz ohne Zusammenhang einzustreuen ist dort auch ein probates Mittel. Man ist dann der Einzige der ihn versteht.

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peddersen 18.10.2012, 12:21
44.

Zitat von Thomas McKean
Wieso gibt es eigentlich wöchentlich einen "super originellen" Beitrag über Unternehmensberater? Ewig werden jedes Mal die selben Klisches immer und immer wieder aufgewärmt....
Warum? Vielleicht weil es einfach zu 90% wahr ist. Und sich diese Problem mittlerweile keine Gesellschaft und Wirtschaft der Welt mehr leisten kann.
Die Anzahl der Leute, die man mit durchfüttern kann, ist eben begrenzt.

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peddersen 18.10.2012, 12:25
45.

Zitat von cabeza_cuadrada
Warum wird an einen Manager nicht derselbe Maßstab wie an einen Bäcker gelegt? Warum darf er kläglich versagen und dennoch im Amt bleiben? Vielleicht weil der Job des Managers 1000mal komplexer ist als der des Bäckers...
Naja, ich denke mal, daß Sie kein Bäcker sind. 1000mal komplexer? Da lach ich aber.
Der Manager arbeitet genausoviel und angestrengt wie der Bäcker - nämlich normalerweise so viel wie er kann. Daß sich das um den Faktor 1000 unterscheidet, dürfte ein Märchen aus dem Managerpöbel - Hirnwäscheabteilung handeln. Wenn Sie schon das Wort "Pöbel" in die Diskussion werfen.

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bärliner-it 18.10.2012, 12:27
46. Natürlich gibt es unter

den Beratern auch üble Kandidaten...
ABER, was hier geschrieben wird zeugt von Neid, Missgunst, Unwissenheit, usw...
Die Qualität des Artikels passt zur Qualität von SPON, leider...
Wer sich für bestimmte Unternehmensbereiche keine Berater leistet, der handelt grob fahrläßig.
Man zeige mir z.B. den Manager, der das SAP-System einer Firma komplett kennt und alles selber machen könnte. Man zeige mir den firmeninternen SAP Spezialisten der Administration, Controlling, Logistik und weitere Bereiche komplett beherrscht.
Ach ja, da kommen neue Technologien in der IT dazu, kein Problem das können unsere eigenen Leute alles, ne kleine Schulung reicht und gut...
Wer das glaubt, der braucht wirklich keinen Berater, der darf gerne weiterhin glauben, dass Berater nur da sind um Leute zu feuern...

*kopfschüttelnd*

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wortmannin 18.10.2012, 12:29
47. Könnte es sein,

Zitat von Thomas McKean
Wieso gibt es eigentlich wöchentlich einen "super originellen" Beitrag über Unternehmensberater? Ewig werden jedes Mal die selben Klisches immer und immer wieder aufgewärmt. Dieses Mal ist aber die offensichtliche BWL Kompetenz des Autors hervorzuheben. „Goldene Regel für Berater: Niemals ist der Umsatz eines Unternehmens zu gering (denn er wird von Managern verantwortet), immer sind die Personalkosten zu hoch (denn sie werden von Mitarbeitern verursacht).“ Genau: Die Mitarbeiter stellen sich bekanntlich selber ein, da kann das Management nix für :-)
dass sie selbst ein Berater sind oder werden wollen? Die McKinsey's dieser Welt werden dann angeheuert, wenn es gilt Entscheidungen zu rechtfertigen die weh tun. Das Management wäscht dann seine Hände in Unschuld und sagt, die Berater hätten die harte Restrukturierung als unerlässlich erklärt. Diese verlassen das Unternehmen mit einem goldenen Handschlag und werden nicht mit den Konsequenzen ihres Schaffens konfrontiert. Das müssen andere ausbaden. Die gute Nachricht zum Schluss: nicht selten verschwinden die Vorschläge der Berater ganz sang- und klanglos im Aktenschrank des Chefs und werden nie umgesetzt. Das braucht diese natürlich nicht zu stören. Ihren fürstlichen Lohn erhalten sie so oder so.

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paix 18.10.2012, 12:38
48. optional

Der Artikel beschreibt doch Managementberatung, und das sehr trefflich und amüsant serviert, warum fühlen sich andere Beraterzweige eigentlich angesprochen ;)

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rstevens 18.10.2012, 12:43
49.

Zitat von ritchie2008
Sie sind augenscheinlich Unternehmensberater. Einen Satz ohne Zusammenhang einzustreuen ist dort auch ein probates Mittel. Man ist dann der Einzige der ihn versteht.
Nein, es war schlicht ein Fehler. Hier nochmal mit dem, was ich eigentlich schreiben wollte:
Zitat von ritchie2008
Ich bin selbst in der IT-Beratung tätig und war u.a. als angestellter 6 Jahre bei Siemens. In der Zeit wurden Bereiche auseinander gerissen, weil sie zu gross waren, dann wieder zusammengefasst, weil sie am Markt zu klein waren und dann wieder auseinander gerissen weil sie zu gross waren. Und das in 4 Jahren !!
Und das liegt nur an den Beratern? Wohl kaum.
Zitat von ritchie2008
gesehen wie man bereits mit einem vorgefertigten Halbkonzept kam oder seine Excel-Sheets rauszog und entschied, jede Abteilung um 10% zu kürzen (Luft ist immer drin!!). Egal ob es sich um einen Mainframe Bereich handelte, der nur noch Wartung machte oder einen Web-Entwicklungsbereich der im kommenden Jahr bereits 20% mehr Aufträge vor Augen hatte als im laufenden.
Ja natürlich. Warum sollte man auch jedes Mal das Rad neu erfinden?

Zitat von ritchie2008
Steuerberater arbeiten entweder begrenzt auf den Daten einer Steuererklärung oder versuchen die ganze Situation des Kunden zu erfassen bevor sie ihn beraten. Solche einfachen Vorgänge mit einer hochkomplexen Firma und deren Beratung zu vergleichen zeigt ein hohes Mass an fehlender Kompetenz.
Das läuft doch in Beratungsprojekten nicht anders. Auch hier wird versucht, die Situation des Kunden zu erfassen, bevor man berät. Wie der Steuerberater ist das Ergebnis abhängig von den gelieferten Informationen und die Lösung nicht unbedingt individuell.

Sie haben offenbar den Vergleich nicht verstanden.

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