Forum: Karriere
Unternehmensberater-Nachwuchs: Keine Angst, wir sind noch angepasster als ihr
SPIEGEL ONLINE

Arbeitgeber fremdeln mit der "Generation Y". Sinnsucher, freizeitorientiert, selbstbewusst bis überheblich - solchen Nachwuchs zu zähmen, wollen Berater an einer Privathochschule lernen. Und treffen in Rollenspielen auf Studenten ohne jeden Funken von Widerspenstigkeit.

Seite 1 von 12
Core_F 14.08.2013, 13:21
1.

Solchen Nachwuchs zu zähmen? Irgendwie empfinde ich das als den falschen Weg.

Wenn ich schon das Beispiel in diesem Artikel lese: "Kernzeit von 9 Uhr bis 19 Uhr... aber auch mal länger." Für mich als Bewerber wäre das schon der erste Showstopper und ich würde mich höflich von meinem Gegenüber verabschieden.

Ja, ich gehöre auch (knapp) zur "Generation Y", vielleicht nicht unbedingt der 1er Student, aber doch eine gut geschulte IT-Fachkraft mit Erfahrung. Sicherlich überschätzt man sich vielleicht hier und da mal, allerdings geht es ja hauptsächlich nicht um die Leute, bei denen oben mehr heiße Luft raus kommt als hinten, sondern um die, die trotz ein wenig Überheblichkeit ein entsprechendes Fachwissen und die Skills haben um dieses umzusetzen.

Viele Firmen werden schlicht und einfach nicht die Möglichkeiten haben die Bewerber zu "zähmen", weil oft noch eine Hand voll andere Firmen gerne genau diesen Bewerber hätten... zu besseren Konditionen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ze4 14.08.2013, 13:21
2. überflüssiger Beruf

Wenn ich erstmal Kanzler bin, wird das zusammen mit Immobilienmakler der erste Beruf sein, der wegen Überflüssigkeit abgeschafft wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tommit 14.08.2013, 13:26
3. Was ist denn nun die Message

dieses Artikels?
Ich bin seit 15 Jahren Berater, aber so richtig will sie sich mir nicht erschliessen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
woizakenig 14.08.2013, 13:31
4.

Da wollen Consultants etwas über die Generation Y lernen und holen sich als Experten junge Abziehbilder ihrer selbst, die sich - anstatt tatsächlich aus Erfahrung zu sprechen - einen 'Ypsiloner-Prototypen' entwerfen, der auch nur auf oberflächlichen Klischees beruht. Beispielhaft für die ganze Consulting-Branche. Setzen, Sechs.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aarian 14.08.2013, 13:31
5.

ich habe ueberhaupt nicht verstanden wer wer sein soll...
und worum es genau geht. versetzen sie sich bitte in die rolle
des lesers. ihren text kann man nur verstehen wenn man sie
selbst sind oder vorher gebrieft wurde

Beitrag melden Antworten / Zitieren
harald441 14.08.2013, 13:34
6. Wieder ein Kursus, in dem angehenden jungen Leuten

beigebracht wird andere durch mehr Schein als Sein zu betrügen! Wie wäre es denn, wenn man anstatt solchen Unfugs solchen Leuten beibringen würde durch überragende Ingenieurleistungen zu glänzen oder wie man ein Stellwerk störungs- und ausfallsfrei durch das Jahr führt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marty_gi 14.08.2013, 13:34
7. Heisse Luft....

...."aber Entwicklungspotential sehe ich noch in Ihrem äußeren Auftreten."

Don't judge a book by ist cover! Und deshalb ist die gesamte Branche nur heisse Luft. Inhalte werden letztlich bei der "Unternehmens-Beratung" kaum verkauft. Da ist es auch egal, ob es sich um Generation X, Y, Z oder auch A handelt.
Ich befuerchte nur, es wird mit diesen gesichtslosen Nachrueckern nur noch schlimmer...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
glen13 14.08.2013, 13:42
8.

Zitat von sysop
Arbeitgeber fremdeln mit der "Generation Y". Sinnsucher, freizeitorientiert, selbstbewusst bis überheblich - solchen Nachwuchs zu zähmen, wollen Berater an einer Privathochschule lernen. Und treffen in Rollenspielen auf Studenten ohne jeden Funken von Widerspenstigkeit.
Ich war auch mal ein Karrieredepp. Heute weiß ich, dass es falsch war. Gott sei Dank habe ich es vor der Erziehung meiner Tochter bemerkt, die heute glücklich in ihrem Traumberuf ist, ganz ohne viel Kohle und Karrierefieber.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
glen13 14.08.2013, 13:44
9.

Zitat von Ze4
Wenn ich erstmal Kanzler bin, wird das zusammen mit Immobilienmakler der erste Beruf sein, der wegen Überflüssigkeit abgeschafft wird.
Sie wollen den "Kanzler" abschaffen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 12