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Unternehmensberater-Nachwuchs: Keine Angst, wir sind noch angepasster als ihr
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Arbeitgeber fremdeln mit der "Generation Y". Sinnsucher, freizeitorientiert, selbstbewusst bis überheblich - solchen Nachwuchs zu zähmen, wollen Berater an einer Privathochschule lernen. Und treffen in Rollenspielen auf Studenten ohne jeden Funken von Widerspenstigkeit.

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bettyboop2013 15.08.2013, 10:17
100. Ehrgeiz fährt Zug

Zitat von webman
....wenn sie wirklich excellent und kompetet sind dann können sie sich die "gleiche Augenhöhe erlauben" :):):) ...und wenn sie dazu noch etwas älter sind mit a bisserl erfahrung steht ihnen der satz " das hatten wir vor jahren schon einmal" auch zu und es fällt dann leicht meist das Maul zu halten und nur im wirklich wichtigen Moment die Dinge zu beeinflussen. Mein Berufseinstieg war vor 35 Jahren, heute verkauf ich als selbständiger Berater meine Jahre an Erfahrung und nehme keine Rücksicht auf Status, Image oder sonstwas... :):;):) Ach ja - und ich bin 30 bis 40 % teurer als mein Wettbewerb :) be yourself und sag deinem Chef mal dass seine Schuhe scheisse aussehen :):) probiers mal ...
Schon klar, was Sie sagen wollten. (Die Überschrift "Berater" ließ in ihrer Zweideutigkeit kaum Deutungsspielraum zu.) Sicher haben Sie sich inzwischen einen Stand erarbeitet. Mir ging es (wie im Artikel) um die Berufsanfänger. Da ist es immer noch besser, sich regelkonform zu verhalten (Fällt mir schwer, hier gerecht zu sein, ich selbst habe kein Talent zum Opportunismus). Warum ärgern Sie sich über die jungen Anzugträger im ICE? Sind Sie neidisch? Hätten Sie es auch gern so leicht (gehabt)?

Aber - na klar - häufiger seine Meinung sagen ... bin ich sofort dabei. Wissen Sie was, Ihr Pseudonym ist total austauschbar!

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bettyboop2013 15.08.2013, 10:33
101. Ein bisschen Frieden

@Beobachter: - Zitat - Danke fuer Ihren Kommentar; das mit dem Individualismus hatte ich eher ironisch gemeint und auf die vielen Foristen bezogen, die anscheinend so gerne vorschreiben wie man sein Leben zu leben hat..... - Zitatende -

ging also auch an mich

- Zitat - Unternehmensberater haben keine Bilanzfaelschungen begangen, das liegt vor allem daran, dass sie mit dem Thema nicht befasst sind. Sie denken vielleicht an Wirtschaftspruefer - nur haben die auch keine Bilanzfaelschungen begangen. Was Sie Wirtschaftspruefern vorwerfen koennen ist wohl, dass manche Faelschungen (und was am Ende wirklich eine "Faelschung" ist, mag nicht das sein was Sie sich vorstellen) nicht als solche erkannt bzw. zu wenig hinterfragt haben. - Zitatende -

"mitgetragen", aber ich will nicht kleinlich sein

- Zitat - Zum Thema BMW und Daimler als Arbeitgeber faellt mir zuerst ein, dass man es doch vielleicht dem einzelnen ueberlassen koennte ob er dort arbeiten moechte oder nicht; das grundsaetzlich als Charaktermangel zu sehen finde ich ein bisschen selbstgerecht. BMW und Daimler duerften im uebrigen sehr weit hinten in der Liste der "Klimakiller" stehen - weit hinter den Energieerzeugern etc. und, wenn Sie es dann einmal zu den PKW-Herstellern geschafft haben, auch weit hinter einer ganzen Reihe von Volumenherstellern. Vielleicht sollten wir uns aber als Benutzer all jener Produkte, die klimaschaedlich sind, ein wenig einschraenken anstatt Menschen vorschreiben zu wollen welche Jobwahl akzeptabel ist und welche nicht.... - Zitatende -

Es ist noch schlimmer. Der andere hat nicht nur einen Charakterfehler, denselben Maßstab würde man niemals an sich selbst anlegen (Davon leben Foren zum großen Teil). - Zurück zu "Charakterfehler ja oder nein". Hm ... naja, wenn man eine Vorstellung hat, wo das Ganze hingehen soll ... kommt man automatisch auf "richtig" oder "falsch". Wenn ich meine hehren Ideale - denen ich selbst selbstverständlich selbst nicht gerecht werde - nochmal in den Raum tröten darf: Ich finde schon, dass man versuchen sollte, die Welt ein klein bisschen besser zu machen. Finden Sie nicht?

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bettyboop2013 15.08.2013, 11:00
102. Ich

Zitat von kro
Ich würde auch gerne mehr über die von Ihnen genannten Berufe "erfahren" statt immer nur über meine eigene Zunft. Aber wenn SPON über Bäcker schreibt, kommen nicht mit der gleichen Zuverlässigkeit die Frustrierten aus ihren Löchern um ihre absurden Klischeevorstellungen zum Besten zu geben und damit die Klickzahlen hochzutreiben. Deswegen geht es spätestens in zwei Wochen wieder um Berater.
würde gern mal was über Bäcker lesen. Über die konnte ich mir nämlich noch keine Vorurteile bilden.

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djxm 15.08.2013, 11:11
103. @bleyed

Zitat von bleyed
Ich habe mich über den geschickt zur Geltung gebrachten Unterton im Artikel sehr amüsiert. Aber mein Highlight ist in den Kommentaren zu finden: Ein angeblicher Berater versteht den Artikel nicht... :D Wie wäre es in der Zukunft mit zwei Versionen?
Hehe! Damit komme ich zurecht. Ich nehme gerne die verständlichere Version. Vielleicht ist es aber auch keine dankbare Aufgabe, von solch einem Nicht-Ereignis (tolle Berater treffen tolle Möchtegern-Berater und spielen echte Welt) berichten zu müssen.

Es ist nicht so, dass alle Unternehmensberater davon ausgehen, dass sie die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Zugegeben, von diesem Typus gibt es zu viele. Es existiert aber auch ein Heer an Leuten, die sich jeden Tag beim Kunden den Arsch aufreißen und nicht sofort mit Konzepten zur Prozesskostenoptimierung (Beratersynonym für "Leute einsparen") wedeln. Bitte nicht alle über einen Kamm scheren! Mir gefällt ja auch nicht jeder Arzt oder Lehrer.

Übrigens: Berater treffen in Unternehmen keine schwachsinnigen Entscheidungen. Sie machen wenn überhaupt schwachsinnige Vorschläge. Entschieden wird das ganze dann von internen Führungskräften. Da ist auch nicht immer alles Gold, was glänzt...

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bronck 15.08.2013, 12:31
104. Berater...

der sicherste Weg ein Unternehmen in den Abgrund zu stürzen.

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bbrot99 15.08.2013, 13:09
105. bleibt nur auf die

lustig - da schreibt eine Ypsilonerin über ihre Generation. Der Versuch das Verhalten als besonders cool und erstrebenswert darzustellen (quasi Eigenwerbung) hat wohl nicht ganz so geklpappt. Sollte das ironisch gewesen sein, hat's leider auch nicht geklappt. Ich arbeite in einer Branche, die all das bereitstellt, was im Artikel so schön dargestellt wurde: Viel Einkommen, längliche Arbeitszeiten, Dienstreisen, teure Dienstwagen... Ich hatte schon einige Bewerber aus dem Kreis der Ypsiloner am Tisch, die mich ganz schön überrascht angeschaut haben, als ich das Bewerbungs-Gespräch nach kurzer Zeit beendet habe. Zu wenig Substanz, zu wenig Tiefe, trotz Einser-Abi und Spitzen-Bachelor (oder auch Master) nicht wirklich Ahnung vonWesentlichem - viel Schein, wenig Sein beschreibt es meist. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich in einem Bereich arbeite, in dem die schöne Welt der BCGs, der Kinseys usw auf das echte Leben trifft und genau diese Illusionen zum zweiten Mal teuer bezahlt werden müssen: nach der ursprünglichen "Beratung" dann die Reparatur und die Adaption der manchmal etwas kruden Ideen. Kann man erwarten, dass nach den "Xern", die stramm nach dem Aufbau der Eltern vorne marschieren konnten, den "Ypsilonern", die eigentlich nur verbrauchen, was die Generationen vor Ihnen ermöglicht haben, die "Zetties" grandios scheitern? Warten wir ab, lehnen uns zurück und schauen zu was passiert - die nächste Runde kommt bestimmt.
PS - Ypsiloner, hier was zum runterkommen: http://www.musictory.com/music/Kraftklub/Zu+Jung

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ramuz 15.08.2013, 14:06
106. Ist doch klar...

Zitat von djxm
Entschieden wird das ganze dann von internen Führungskräften. Da ist auch nicht immer alles Gold, was glänzt...
.. deren fundamentale Fehlentscheidung ist die, Berater an Bord holen zu wollen. Denn die sagen damit gleichzeitig: "Ich bin zu doof für meine Aufgaben!" Als Firmeninhaber MUSS man solche Typen sofort feuern, wenn man mit einem blauen Auge davonkommen will. Schon mal die MÄRKLIN-Story gelesen?
Dass sich solche Fundamentalfehlentscheidungen natürlich fortpflanzen ("ICH hab' den Consultant engagiert, ICH bin gut, also MUSS dessen Rat auch gut sein, ICH engagier doch keine Vollpfosten, weil ICH selber doch kein Vollpfosten bin!") ist doch klar. Nimmt aber den Consultants nicht die Tatsache der kompletten Ahnungs- und Kompetenzlosigkeit von den nicht vorhandenen Verantwortungsschultern.

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IT dude 15.08.2013, 16:00
107. Äpfel und Birnen

Der Artikel ist schwach, und die meisten der Beiträge hier bedienen sich leider nur oberflächlicher Stereotypen. Genausogut könnten Sie sich auslassen über den Beamten als solchen. Davon ist leider nichts abzuleiten, ausser Vorurteile und unsinnige Verallgemeinerungen.
Den Berater gibt es nicht.

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ramuz 15.08.2013, 18:29
108. Das müssen Sie nicht..

Zitat von IT dude
Den Berater gibt es nicht.
... den Foristen erklären: das müssen Sie den in dem Artikel beschriebenen ....hm: Adepten? erklären! Allerdings zweifle ich sogar, dass die wenigstens DAS verstehen würden.

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brainman65 15.08.2013, 19:03
109. Überflüssig

Ein ziemlich oberflächlicher Beitrag mit noch oberflächlicheren Protagonisten = flüssiger als flüssig = überflüssig

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