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Verwirrende Studien: Wie viel Arbeit soll es denn sein?
DPA

Die Frage scheint simpel, lässt aber Demoskopen verzweifeln: Wie viele Stunden pro Woche möchten die Deutschen ihrem Job nachgehen? Zwei Untersuchungen kommen zu entgegengesetzten Ergebnissen.

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sitiwati 26.07.2016, 18:15
1. naja, in Zeichen

der Hochkunjunktur wurden 15 h normal, monate mit 345h+ waren keine Ausnahme, meine persönliche Arbeitszeit waren 45h bei einer 35h WOCHE; NAJA;

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victoria101 26.07.2016, 18:39
2. Also...

... Als arbeitende Mutter von 2Grundschulkindern in 50% Teilzeit möchte ich nicht prinzipiell weniger arbeiten, 20 Std. / Woche sind okay. Aber etwas mehr Urlaub wäre gut, 8-10 statt 6 Wochen.
Aber als Teilzeitkraft wird man nicht für voll genommen und das nervt tierisch. Deshalb sehne ich mich nicht wirklich nach einer vollen Stelle zurück, aber irgendwie dann doch

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53er 26.07.2016, 18:42
3. Das Einzige was man

beiden Umfragen entnehmen kann ist, dass viel zu viele
Bürger viel zu wenig verdienen um auch nur im Traum daran denken zu können, ihre Arbeitszeit zu reduzieren.
Und dass bezahlte Arbeitszeit oft nicht mit geleisteter übereinstimmt.

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a_friend 26.07.2016, 18:44
4. Viel einfacher erklärt...

"Für das Soep werden 30.000 Menschen befragt, und zwar immer wieder die gleichen seit 1984."

Das heißt, das sind alles Leute mit 30+ Arbeitsjahren auf dem Buckel, Generation 50+, Kinder aus dem Haus, das Häuschen abbezahlt und mit einem Auge schielt man vielleicht sogar bereits Richtung (Früh-)Rente...

"Die Studie der Hans-Böckler-Stiftung basiert auf den Zahlen des Soep: Fast jeder Zweite würde gern weniger arbeiten, auch wenn er dann entsprechend weniger verdienen würde, heißt es dort."

Und ja, in dem Alter kann man es dann etwas ruhiger angehen lassen.

Beim Mikrozensus sind wohl eher alle Altersgruppen vertreten, auch die noch jüngeren in prekärer Situation - die wollen natürlich mehr arbeiten und mehr verdienen.

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jozu2 26.07.2016, 18:53
5.

Jeder Mensch hat unproduktive Zeiten: Kindheit, Schule/Ausbildung, Freizeit und die Rente. Das alles muss in einem Arbeitsleben erwirtschaftet werden - für Jeden! Ich zweifle, dass das mit 30 Stunden pro Woche geht.

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trader_07 26.07.2016, 19:03
6. Circa 35 Stunden...

Circa 35 Stunden pro Woche empfinden meine Frau und ich (wir sind beide selbständig) als optimal. Das heißt: Drei Tage Vollgas pro Woche, fünf Tage frei.

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scottbreed 26.07.2016, 19:08
7. Am besten garnicht

weil mit meiner Arbeit ich nur den Unternehmer reich mache und ich dauerhaft unten bleibe..
Am besten so leben wie die Millionäre.. Weil die Arbeiten auch nicht und müssen nicht arbeiten.. Mit welcher Berechtigung können die sich so einfach aus dem System ausklinken.. Nur weil sie mehr Geld haben? Andere müssen ihr ganzes Leben arbeiten.

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salomonh71d 26.07.2016, 19:10
8. Wert der Arbeit?

Nichts mehr Wert. Vor allem wenn Menschen nur noch als Kostenfaktor in Firmen angesehen werden. So wird natürlich jede legale und illegale Lücke in Gesetzen und Vorschriften genutzt um die Kosten sprich: Löhne zu drücken.
Angst und Unplanbarkeit des Lebens haben seit der Einführung der Agenda 2010 riesige Probleme verursacht. Diese steigen nun mit globaler Digitalisierung und Automatisierung sowie Roboter und KI-Software.
Wir müssen für unser Einkommen nicht mehr 40-45 Stunden arbeiten. Es reichen 30-25 Stunden.

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Dr. Kilad 26.07.2016, 19:18
9. So schwer ist es nun auch nicht

Das Problem liegt bei der Verquickung von Verdienst und Arbeit, was Unsinn, ja, letztlich eine Manipulation ist. Aussagekräftig ist die eher gewerkschaftlich orientierte Frage:
"Sind Sie für Arbeitzeitverkürzung ohne Lohnverzicht?"

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