Forum: Karriere
Volkskrankheit: "Burnout ist eine Ausweichdiagnose"

Ausgebrannt, erschöpft, am Ende: Burnout gilt als Massenleiden der modernen Arbeitswelt. Der Psychiater Ulrich Hegerl warnt vor dem Modewort: Stress im Job*ist oft*nicht die Ursache - und eine Auszeit*kann alles noch viel schlimmer machen.

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Evoken 30.11.2011, 19:03
170. augenverdreh

Zitat von Gofio
Der Forist Arktuss hatte geschrieben , dass Amytryptillin ihm nicht geholfen hat. Dann Citalopram auch nicht , jetzt nimmt er Venlafaxin, wenn er jetzt wieder mit Amytryptillin anfängt, wenn ihm hier jemand schreibt , dass ihm das geholfen hat, dann verliert er wertvolle Zeit, wenn er dem folgt, fällt er evtl. immer tiefer in die Depression. Zeit ist der wichtigste Faktor bei dieser Krankheit. Er bekommt mit Venlafaxin ein sehr modernes gutes Mittel und sollte noch etwas Geduld aufbringen. Wenn es wirkt hat er wirklich Glück, da es keine signifikanten Nebenwirkungen hat.
Werter Gofio, verdrehe doch bitte meine Worte nicht. Wo habe ich denn geschrieben, dass er wieder mit Amitryptilin anfangen soll? Ich werde ja wohl noch schreiben dürfen, dass ich es gut vertragen habe und mir geholfen hat. Und damit habe ich Ihnen geantwortet, doch nicht Forist Arktuss.

Und Sie brauchen mir auch nichts zum Thema Depression und Medis erzählen, ich habe zur Genüge meine eigenen Erfahrungen damit gemacht.

Beim letzten Teil Ihres Beitrages gebe ich Ihnen natürlich recht. Ich kenne mich nur mit Venlafaxin nicht aus und mir kam die hohe Dosis seltsam vor, was ich ebenfalls schrieb und beschrieb.

Also büdde mein Geschriebenes korrekt lesen und dann erst antworten. ;)

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neutrina 30.11.2011, 19:48
171. Im Gegensatz zu früher

Zitat von Löber
Die Aussage von Psychiater Ulrich Hegerl sagen mir das er noch nie in der heutigen Zeit produktiv in einem Betrieb gearbeitet, wenn er überhaupt schon einmal "richtig" gearbeitet hat. Er hat keine Ahnung wie heute die Mitarbeiter, speziell die älteren, gemoppt bzw. geboßt werden. Da sind Fragen wie: Wie lange wollen Sie noch arbeiten, relativ harmlos! Ich bin 62 Jahre alt, habe immer gerne gearbeitet. Habe Überstunden wegen eines Projektes gerne gemacht. Habe meine Gesundheit riskiert um einen Auftrag für das Unternehmen abzuwickeln. Recht spät habe ich erkannt das all der Einsatz nie von dem Unternehmen gedankt wird! Heute helfe ich Kollegen dehnen es ähnlich ergangen ist. Das hilt auch mir. Die Worte des Psychiaters Ulrich Hegerl sind kontra produktiv. Sagt mir das dieser Mensch keine Ahnung vom wirklichen arbeitsleben hat!
Im Gegensatz zu früher macht es heute keinen Sinn mehr, sich emotional für "seinen" Betrieb einzusetzen. In Japan oder China wird einem die langjährige Betriebszugehörigkeit noch irgendwie gedankt, aber in Deutschland ist man nur noch der Depp, wenn man sich für "seine" Firma irgendwas aufreißt.

Die Politik fragt nicht mehr nach dem Willen des Volkes, die Unternehmer nicht mehr nach dem Wohl ihrer Beschäftigten. Der allgemeine Egoismus und ein "von 12 Uhr bis mittags denken" breiten sich aus. Jeder ist sich selbst nur noch der Nächste. Der Schwache wird eliminiert, die Starken sind an der Macht. Das Resultat wird ein unendlich harter Krieg sein.

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Gofio 01.12.2011, 12:23
172. Arktuss

Zitat von Evoken
Werter Gofio, verdrehe doch bitte meine Worte nicht. Wo habe ich denn geschrieben, dass er wieder mit Amitryptilin anfangen soll? Ich werde ja wohl noch schreiben dürfen, dass ich es gut vertragen habe und mir geholfen hat. Und damit habe ich Ihnen geantwortet, doch nicht Forist Arktuss. Und Sie brauchen mir auch nichts zum Thema Depression und Medis erzählen, ich habe zur Genüge meine eigenen Erfahrungen damit gemacht. Beim letzten Teil Ihres Beitrages gebe ich Ihnen natürlich recht. Ich kenne mich nur mit Venlafaxin nicht aus und mir kam die hohe Dosis seltsam vor, was ich ebenfalls schrieb und beschrieb. Also büdde mein Geschriebenes korrekt lesen und dann erst antworten. ;)
Sie haben das sicher nicht geschrieben, dass er mit ihrem Mittel wieder anfangen soll, aber er könnte es so auffassen.
Aus seinen Posts habe ich eine gewisse Hilflosigkeit herausgelesen und er postet auch seit einigen Tagen nichts mehr. Obwohl ich ihn nicht kenne mache ich mir da meine Sorgen und Gedanken, weil ich diese aussichtslose Gefühlswelt leider kennengelernt habe, und schon einige Suizide im engeren und weiteren Bekanntenkreis erleben musste.

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Evoken 02.12.2011, 07:46
173. hmmm

Zitat von Gofio
Sie haben das sicher nicht geschrieben, dass er mit ihrem Mittel wieder anfangen soll, aber er könnte es so auffassen. Aus seinen Posts habe ich eine gewisse Hilflosigkeit herausgelesen und er postet auch seit einigen Tagen nichts mehr. Obwohl ich ihn nicht kenne mache ich mir da meine Sorgen und Gedanken, weil ich diese aussichtslose Gefühlswelt leider kennengelernt habe, und schon einige Suizide im engeren und weiteren Bekanntenkreis erleben musste.
Sie projezieren aber gewisse Dinge auf mich und damit habe ich ein Problem. Wie Sie schon ausführten, die Medikation ist bei einer Depression eine wichtige Sache, aber gerade Sie sollten dann eigentlich auch auf mich Rücksicht nehmen. ;) Das heißt aber nicht, hier blind einem Arzt zu vertrauen. Gerade trotz schlechter Gefühlswelt kann eine richtige Medikation sehr hilfreich sein. Eine massive Bombe an Medikation kann hier auch falsch wirken, ebenso wie eine zu geringe Dosis. Und wie er ja bereits aufführte, halte ich seine Schilderung für bereits gefährlich. Sollten die Ausführungen stimmen, so wurde hier viel zu viel herumgewechselt, in viel zu kleinen Abständen und in zu seltsamen Dosen. Und dann taucht plötzlich ein mir bisher unbekanntes Medikament auf, in einer sehr hohen Dosis. Es ist nunmal so, dass bei den meisten Medis ähnliche Wirkstoffverhältnisse herrschen, was bedeutet, dass bis zu 100mg schon viel sind. Gut, nun ist das bei Venlafaxin anscheinend anders.

Übrigens ist das hier kein ausgewähltes Depressionsforum. Natürlich schließt das einen empathischen Umgang nicht aus, aber die Depression ist auch kein Freibrief für Mitleid, schon garnicht hier.

Mir geht es trotzdem darum zu helfen, weil ich als Betroffener oft genug erleben musste, auch bei Mitpatienten und Mitbetroffenen, dass viele Leidenswege gehen, die sie im Grunde nicht gehen müssten. U.A. weil es viele Ärzte gibt, die mit dem Thema falsch umgehen und Medis verschreiben, ohne klar eine Diagnose gestellt oder sich tiefgehender mit seinem Patient unterhalten zu haben. Dies betrifft auch Psychiater.

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Theo M 14.05.2012, 23:17
174. Online-Therapie als Burnout-Prävention

Zitat von sysop
Ausgebrannt, erschöpft, am Ende: Burnout gilt als Massenleiden der modernen Arbeitswelt. Der Psychiater Ulrich Hegerl warnt vor dem Modewort: Stress im Job*ist oft*nicht die Ursache - und eine Auszeit*kann alles noch viel schlimmer machen.
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Burnout-Prävention durch Coaching und Online-Therapie ist möglich!

Es handelt sich beim Burnout um ein komplexes Beschwerde- bzw. Leidensbild, das eine beachtliche Schnittmenge mit einer Depression hat, deren Ursachen jedoch eindeutig im beruflichen Bereich liegen.

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