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Vorbereitung, Dresscode, Ablauf: Wie Sie im Bewerbungsgespräch punkten

Sie möchten im Vorstellungsgespräch überzeugen? Hier lesen Sie, wie Sie sich am besten vorbereiten, was Sie anziehen sollten - und wie Job-Interviews ablaufen.

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CharlieBrownXV 28.06.2019, 13:18
10. Blödsinn...

Wie läuft ein "normales" Vorstellungsgespräch ab? Ein sich innerlich wie ein kleiner Wicht fühlender Jobsuchender trifft auf eine Person oder kleine Versammlung die innerhalb von 30 Sekunden, nachdem er das Büro betreten hat, WEISS, ob sie diesen Wicht wollen oder nicht. Alles danach ist der Rechtslage und dem guten Benehmen geschuldet. Deswegen weiß man in 90% der Fälle auch schon beim verlassen des Raumes ob man der/die Glückliche ist oder eben nicht. Je grösser die "Auswahlkomission" ist, desto mehr steigt die Chance, dass diese Prozentzahl sinkt und Argumente tatsächlich zählen. Aber im allgemeinen braucht ein Mensch wenige Sekunden um zu wissen ob er mit diesem Menschen arbeiten möchte oder nicht.

Natürlich ist die (vor-)bildungstechnische Voraussetzung für den Beruf wichtig, um überhaupt in das Vorstellungsgespräch zu kommen. Fast so wichtig wie das Photo in der Bewerbung^^. Im Gespräch selber zählt das alles nahezu nichts. Man schlägt ein oder nicht.

Natürlich muss jetzt jeder der Leute einstellt oder in solchen Komissionen sitzt dies heftigst abstreiten. Deckel auf, reinwerfen, abdrücken. Diese Menschen können hier (oder im Einstellungsverfahren) dahingehend gar nicht ehrlich sein, die hängen auch an ihrem Job.

Einzige wirksame Empfehlungen:
1.) Sich nur für Jobs Bewerben die man sich wirklich zutraut und die einem auch "liegen".
2.) Sie selbst sein. Keine Schauspielstunde abziehen. 59 Minuten und 30 Sekunden der Schauspielstunde sind für den Arsch.
3.) Das "gepflegte Auftreten und Verhalten" zählt unendlich unglaublich viel mehr als, vor allem sehr junge Bewerber, heute glauben.
4.) Ein paar Grundinformationen über das Unternehmen / die Behörde wissen.

Der Rest ist blabla....

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Einhorn 28.06.2019, 15:03
11.

Zitat von tom-rheker
Ist es tatsächlich notwendig, zu einer Vorstellung irgendein Buch zu beschreiben, so dass der/die eventuelle ArbeitgeberIn bibliografische Angaben besprechen möchte? Wären dafür nicht biografische Angaben über den Bewerber/die Bewerberin eher von Vorteil? https://de.wikipedia.org/wiki/Bibliografie
Nun, das wird in der Regel davon abhängen, ob Ihnen im Gespräch eine ebenso geballte Fachkenntnis gegenüberisitzt wie die, die den Artikel verfasst hat ;-))

Schlimm, wenn jemand sein Handwerkszeug (hier: Sprache) so gar nicht beherrscht. Das wird sich wohl auch in einem Gespräch kaum verbergen lassen, egal wie gewandt der potenzielle Buchhalter über Marktsituation und Wettbewerbsaktionen zu plaudern weiß.

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Horst Scharrn 28.06.2019, 22:27
12.

Ok, also ich bin introvertiert, nicht eloquent, arbeite lieber alleine als im Team und andere Menschen gehen mir schnell auf die Nerven. Der einzige Grund weswegen ich arbeite, ist um Geld zu verdienen zur Finanzierung meines Lebensunterhalts. Das Unternehmen in dem ich das tue ist mir egal und interessiert mich auch sonst nicht weiter, solange die nur pünktlich das Gehalt zahlen. Mein Arbeitseinsatz beträgt das im Arbeitsvertrag vereinbarte und Überstunden mag ich gar nicht.

Frage an die ganzen Coaches da draussen: Wie bewerbe ich mich mit diesem Hintergrund erfolgreich ?

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bmvjr 29.06.2019, 05:20
13. Vorstellung oder Verstellung

Wer sich an diese "Tips" haelt, verstellt sich selbst bereits so weit, dass sie/er vielleicht die gewuenschten Parameter des Interviewers erfuellt aber nicht die eigene Person, Persoenlichkeit zu erkennen gibt. Wird sie/er dann eingestellt, kommt die echte Person ueber kurz oder lang zwangslaeufig zum Vorschein. Was dann? Heisst es dann Fehlbesetzung? War es ein Fehler des Personalbueros? Ist es ein Versagen der eingestellten Person? Die Problematik ist, dass Bewerbungsanforderungen und Methoden nicht auf Menschen sondern auf Arbeitsplaetze zugeschnitten sind. Die ehrliche Frage des Interviewers sollte lauten: unser Arbeitsplatz fuer den sie sich bewerben ist so und so beschaffen - koennen sie sich so krumm biegen und bei Ausserachtlassung ihrer Persoenlichkeit so anpassen, dass sie auf den Arbeitsplatz passen? Wielange koennen sie diese Verstellung aufrechterhalten und wieviel wollen sie fuer dieses Fuehren eines Doppellebens als Entschaedigung erhalten?

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pracz 29.06.2019, 21:24
14. Und schon wieder

Schon wieder so ein allgemeiner Blabla, wie zuletzt von Hr. Martens als "Outplacement-DirektPlacement-Wasweißichnicht-Spezialist". Es wäre mal interessant ein Artikel darüber zu lesen, was die sog. "Personaler" wirklich können.
Ich war 13 Jahre lang in führender Position in der Entwicklung eines mittelständischen Elektronikunternehmens. Bei den Bewerbungen für Entwicklungspersonal war von der Personalabteiung (1 Chef, 1 Buchhalterin, bei 600 Angestellte) niemand dabei. Die fachliche Eignung des Bewerbers haben ohnehin nur wir beurteilen können, für den Rest braucht man nur Hausverstand.
Liebe Arbeitsuchende! Wenn Ihr das könnt wofür ein Unternehmen die Leute sucht, dann ist egal was ihr auf die blöden Fragen eines eventuell anwesenden Personalabteilungs-Mitarbeiter antwortet. Wenn ihr das nicht könnt - dann ist es auch egal was ihr erzählt.

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seeyouin1982 30.06.2019, 05:49
15. ich empfehle

jedem, einfach mal einen Bewerberkurs der örtlichen Arbeitsagentur belegen. Die werden von ehemaligen Personalern geführt. Man lernt viel, simuliert Situationen, bekommt Antworten, Körpersprache wird trainiert etc. Der Artikel lässt ja einiges offen. Beispielsweise wird hier von dem Glas Wasser gesprochen. Das sollte man unbedingt annehmen aber nicht austrinken. Anderer Punkt: Wer sich auf eine Stelle im internationalen Markt bewirbt, wird bei mangelnden Englischkenntnissen ohnehin nicht eingeladen. Völlig absurd.

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liberalerfr 30.06.2019, 05:59
16. Realistisch und allgemeingültig

Ich schreibe meistens hier um was zu kritisieren, aber heute muss ich die Autoren in Schutz nehmen vor den teilweise unsachlichen Kommentaren hier. Seit mehr als 15 Jahre führe ich Bewerbungsgespräche, die tatsächlich in ihrer Struktur so ablaufen wie hier beschrieben: Persönliche Vorstellung/Lebenslauf, fachliche Fragen, personenbezogene Fragen, Tests. Auch die Hinweise zu Kleidung und Stil sind absolut korrekt. Klar, dass die Autoren auch Werbung für sich machen, Aber wenn diese ihr Handwerk verstehen, sollte man nichts dagegen haben.

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klaiberwolfgang 30.06.2019, 10:30
17. Falscher Artikel!!!

Liebe SPON Redaktion. Bittet eure Experten lieber mal um Tipps, wie sich der Arbeitgeber bei Vorstellungsgesprächen verhalten soll, damit sich der Arbeitnehmer/Bewerber für die Firma entscheidet!
Eure Experten beschäftigen sich offenbar mit Rollenmustern der Vergangenheit. In der Zukunft (schon jetzt) müssen sich Firmen anstrengen, damit sich Bewerber für sie entscheiden. Die Firmen bewerben sich bei den potentiellen Kandidaten!

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berndlauert2 30.06.2019, 14:02
18.

Zitat von smartphone
SIe schildern eigentlich etwas , wie es quasi nach Lehrbuch sein sollte. Viele wichtige Dinge werden gar nicht gefragt - ( der kandidat hat defacto auch keine Möglichkeit das einzuflechten ohne progressiv zu wirken ) wenn Sie zB sich für sog innovative Bereiche bewerben und "im Gegenzug" gefragt ob man gewisses Betriebsratswissen hat.... also Sachen geradezu gesucht werden ,dass man "blank" dasteht--- mehrfach hintereinander..die aber mit dem, was man kann( und die Firma nachweislich(!) benötigt ( letztlich der Grund , warum man überhaupt eingeladen...thats fact) eher rudimentär zu tun haben...Der Experte für solche Fragen ist ja schon vorhanden ( da wußte man ) .... Steht also bei vielen derartig "aufgebauten" Gesprächen im Raum was suchen die wirklich ....bzw will man sich wirklich intrinsisch canvasmäßig changen...usw. Wenn man Gespräche seitens des HR Chefs derart auslegt, dass man nur aus Höflichkiet nicht nach 3 Min Aufstehtt und geht... DIeses Phänomen der Fachkräftemangel ist weitenteils zusehen und Mitgrund eines echten FKM seit xx Jahren.... Denn wie wir sehen, die Konjunktur bröselt...nur mit Entlassungswellen löst man die wahren Schwierigkeiten nicht... Man sucht immer denselben Typus im längst umgekippten bzw ausgetrockneten Teich.
Wie findet man mit dieser Schreib- und Ausdrucksweise einen Job? Das ist ja furchtbar...

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Brausepaul 30.06.2019, 18:23
19. Durchaus zutreffend

Nach 20 Jahren Erfahrung als Personaler finde ich den Artikel in Ton und Inhalt durchaus gelungen und eine gute Orientierung sofern man einen Job in Management oder Administration sucht. Zumindest weitaus passender als die zahlreichen polemischen Kommentare...Und das die Realität bunter ist, als in kurze SPON-Zeilen passt, sollte ja eigentlich jedem klar sein.

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