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Vorstellungsgespräch: Müssen Frauen es sagen, wenn sie schwanger sind?
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Manche Arbeitgeber wollen über Bewerber alles wissen - mehr als erlaubt. Ein Klassiker der unzulässigen Neugier sind Fragen wie "Wollen Sie Kinder haben?" und "Sind Sie schwanger?" Dann gilt die Lizenz zum Lügen.

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prisma-4d 20.11.2015, 11:00
120. ...so weit kommt man mit Lug und Betrug...

Zitat von rallerollo
ich kann nur den Kopf schütteln über so viel Blödsinn hier. Einerseits wollen einige hier nur Frauen einstellen die das Kinderbekommen und Kindererziehen schon hinter sich haben, also jenseits der 45+. Wo bitteschön sollen sie dann die Berufserfahrung her haben? Armes Deutschland... hier werden die Zukunft nur in Geldwert aufgerechnet
Der Gesetzgeber und die Gesellschaft verlangt ja geradezu das Frauen zu diesem Thema lügen! Das ist keine Basis für ein Vertrauensverhältnis. Und Arbeitgeber sind nicht dumm und reagieren darauf.
Jeder Arbeitgeber der eine junge Frau einstellt rechnet damit das diese 1,43 mal schwanger wird... oder das jeder Hobbyfußballer mehr oder weninger regelmäßig wegen Sportverletzungen ausfällt! Werden deswegen jetzt keine Frauen und keine Hobbyfußballer mehr eingestellt?

Aber wenn ich jemanden suche der bestimmte Kriterien erfüllen muß, scheiden möglicherweise beide Kanditaten aus! NA UND!

Und eines dürfen wir nicht vergessen: 50% der Bevölkerung besteht aus Frauen und die Mehrheit von ihnen hat Kinder bekommen und kennen damit die konktrete Situation. Und auch diese Frauen unterwerfen sich dem "beruflichen Erfolg". Sie handeln, wenn sie Bosse sind, nach den gleichen Mustern wie die Männer!
Und wieso? Weil immer noch die meisten Männer die Ernährer sind und die meisten Frauen lieber die Mutterpause machen, als die Vaterpause für Männer aktzeptieren! Und der Grund ist immer das Geld! Erst wenn der seltene Fall eintritt das die Frau mehr verdient, bleibt der Vater bei den Kindern! - So ist das deutsche Leben -

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Thomas Schnitzer 20.11.2015, 11:02
121.

Zitat von §§-Reiter
Sehr geehrter Herr "Straussenblatt", wenn Sie die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingen hier nicht verstehen oder nicht ertragen können und mit einer vorausschauenden Personaldisposition überfordert sind, geben Sie doch Ihren Betrieb auf und gehen selber arbeiten. Dann können Sie die vermeintlichen "Privilegien" der Arbeitnehmer in vollen Zügen genießen ...
Warum sollte er? Es ist sein Betrieb, und er entscheidet wer eingestellt wird und wer nicht.

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Skeptiker99 20.11.2015, 11:10
122. Eine Runde Mitleid für den Leistungsträger ohne Ahnung.

Zitat von Straussenblatt
Man muss sich mal diese Arroganz des Gerichts auf der Zunge zergehen lassen. ich habe einen Mitarbeiter und arbeite persönlich ohnehin schon 11 bis 13 stunden am Tag um alle Aufträge fertig zu bekommen. Jetzt stelle ich mir .......
Ich hoffe, dass die nächste Frau, die sich auf ein Stellenangebot von Ihnen bewirbt und gar nicht erst zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird diesen Kommentar liest. Wenn sie nachweisen kann, von wem der kommt hat sie gute Chancen Sie auf Einstellung oder Entschädigung zu verklagen. Im Übrigen müssen Sie ihr keinen "Teil des Gehalts zahlen". Das Gehalt wird beim Beschäftigungsverbot komplett von der Krankenkasse übernommen. Bei der Elternzeit zahlt das Amt. Lediglich in den 6 Wochen Mutterschutz zahlen Sie einen kleinen Teil mit.
Bei Arbeitgebern wie Ihnen ist es kein Wunder, dass immer weniger Kinder geboren werden.

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