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Wegen Überstunden: Lehrer klagen gegen Niedersachsen
dpa

Sie sollen 40 Stunden pro Woche arbeiten - in der Realität sind es aber bis zu 70: Grundschullehrer und -Leiter aus Niedersachsen ziehen deshalb nun vor Gericht. Ihre Kollegen von Gymnasien könnten folgen.

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uweee85 22.09.2017, 07:55
1. wers glaubt...

Ein 61jähriger lehrer muss noch unterricht vorbereiten...? .kommt mal in der realität an!

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philipp.zuerich 22.09.2017, 07:55
2. Unterrichtsvorbereitung

Das Sammelbecken der Lehrerüberstunden.
Als ich Ende der Achtziger in der Schule war gabs die zum 1000 kopierten Unterlagen vom Vorgänger des mittlerweile Lehrers im hohen Alter. In Mathe war gar das R von RM (Reichsmark) durch ein D (DM) gestrichen und neben dran gepinselt worden.
Ich glaube die Euro Umstellung führte somit vor 15 Jahren zu einem Überstundenkonto, welches bis heute noch nicht abgebaut ist.

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uban1 22.09.2017, 08:03
3. in BW

In BW werden Lehrerfortbildungen, zu Lasten der Schüler bzw Unterreichtsausfall, nicht in der unterrichtsfreien Zeit unternommen. Der Schulleiter konnte nichts machen, seine Anfrage wurde sehr wirsch von irgendeinem verbeamteten Gewerkschaftsfuzzi im Ministerium beantwortet, das muss wohl einer beim Schlafen gestört worden sein.

Beamte und Gewerkschafter, DAS sind doch inzwischen eher die Bremser weil sie sich nur um sich selbst kümmern.

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sail118 22.09.2017, 08:05
4. Die armen Lehrer

Natürlich gibt es unter denen auch welche (insbesondere mit Zusatzfunktionen) die eine hohe zeitliche Belastung haben. Noch mehr aber brauchen nach einigen Jahren Erfahrung keine stundenlangen Unterrichtsvorbereitungen mehr und kommen zeitlich gut zurecht. Haben Aber alle auch 3 Monate Urlaub(ach nein, das ist ja nur "unterrichtsfreie Zeit". Die Fortbildung findet dann aber regelmäßig kurz nach Schulbeginn statt.) Im Übrigen: wie

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fördeanwohner 22.09.2017, 08:07
5.

Zitat von uweee85
Ein 61jähriger lehrer muss noch unterricht vorbereiten...? .kommt mal in der realität an!
Supi! Wieder mal das Lehrerthema, bei dem jeder, der mal zur Schule gegangen ist, mitreden kann und es natürlich besser weiß.
Sie waren bestimmt auch Schulleiter in Ihrem vorigen Leben?
Was meinen Sie, weshalb gerade den Posten des/der Schulleiters/-in kaum noch jemand machen will? Weil man nix zu tun hat?

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coyote38 22.09.2017, 08:12
6. Vorschlag

Könnte man nicht die paar Überstunden mit den 20 Wochen Ferien pro Jahr verrechnen ...?

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valgus.hallux 22.09.2017, 08:13
7. Ich war selbst Jahrzehnte

Lehrer und Konrektor.
Der Unterricht als solcher ist das,was den Lehrer am wenigsten belastet, im Gegenteil. Wenn man gut vorbereitet und sachlich immer auf der Höhe ist, ist Unterricht regelrecht Balsam.
Aber es sind eher die Umstände, die unterrichtsfremden Tätigkeiten, die nerven.
Da gibt es unerzogene und unwillige Schüler, frech, stets beleidigend mit Eltern, die wegen jedem Dreck selbst beleidigt sind, Konferenzen, die einen auslaugen, weswegen man dann Konferenzen abhält um herauszukriegen, warum man ausgelaugt wird.Schuld dran ist die zumeist rot-grüne Politik, die ständig über neue Regeln nachdenkt und die dann auch überprüfen will. Dafür wird personal eingestellt, das als Leistungsnachweis die Lehrer überfordert und dann große Sitzungen abhält, warum die Lehrer überfordert sind.
Mein Vorschlag:
Lasst die Lehrer endlich NUR unterrichten, maximal eine Nachmittagssitzung pro Monat, am besten für zwei Monate.
Lehrer müssen vor Angriffen von Schülern und auch Eltern massiv geschützt werden mit sofortigem Schulverweis, Strafen und sofortiger Abschiebung bei Ausländern und Asylbewerbern.
Und es muss aufhören, dass sich Lehrer für das Fehlverhalten ihrer Schüler noch rechtfertigen müssen.
Wenn der Staat schon keinen Respekt vor Lehrern hat, wie sollen den dann die Schüler haben?
Und Inklusion ist was für Sozialromantiker, im Schulalltag ist sie nur hinderlich.

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masselquuu 22.09.2017, 08:17
8. immer dieses Lehrerbashing

Liebe Vorredner,
Auch mit 61 wollen die Arbeiten der Schüler korrigiert werden! ein Lehrer, der seinen Job gut macht, bereitet sich auch mit 61 noch vor. ein junger Lehrer, der es gut macht braucht außerdem sehr viel mehr Zeit für die Vorbereitung. es ist in den Artikel auch klar argumentiert, dass nicht die wöchentliche Unterrichtsvorbereitung die zusätzliche Arbeit ausmacht.
wenn da nicht gegengesteuert wird, haben gute junge Lehrer imho in Zukunft zwei Möglichkeiten: Entweder sie geben sich weniger mühe und unterrichten nur noch Mittelmaß. Oder sie burnouten wegen der hohen Belastung.

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nikklas01 22.09.2017, 08:17
9. Zu den Beiträgen...

....1,2 und 3 kann ich nur sagen, die haben keine Ahnung!

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