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Weibliche Lehrlinge in Männerberufen: "Ist der Meister nicht da?"
TMN

Dumme Sprüche von Kollegen und Kunden, die ihr kaputtes Auto nur einem Mann anvertrauen wollen: Weibliche Lehrlinge in Männerberufen brauchen Durchsetzungsvermögen. Wer das mitbringt, hat auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen.

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nachtmahr79 11.04.2014, 06:58
1. Ganz unabhängig vom Geschlecht

Wenn ich mit dem Auto in die Werkstatt fahre und da noch jemandem erklären will, was denn mit dem Auto nicht stimmt, dann ist ein Lehrling im 2. Lehrjahr - geschlechtsunabhängig - ganz bestimmt nicht der erste Ansprechpartner.

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silberstern 11.04.2014, 07:10
2.

Mal darauf achten: Man nehme x-beliebiges Thema, füge einige Formulierungen von vermeintlichen Experten ein dass Frauen besser sind, vergesse nicht die Wörter oft und häufig zu verwenden (was die Aussage komplett ad absurdum führt). Und fertig ist der tägliche SPON Lobgesang. So vorhersehbar wie Grünwegsche Auto"tests".

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veremont 11.04.2014, 07:53
3. Weiter so

""Es gibt immer wieder die Situation, dass ein Kunde ein Problem nicht einem weiblichen Kfz-Mechatroniker erzählen will, sondern stattdessen fragt: 'Ist der Meister nicht da?'.""

Das ist interessant und hat mich gerade eben zum Nachdenken angeregt. Ich bin selber noch nie auf eine Frau im Kfz Betrieb gestoßen (bisher nur in der Dialogannahme) und meine Karre ist oft kaputt... ;)
Ich versuche mir vorzustellen wie ich reagieren würde. Wahrscheinlich aber würde ich mir nichts anmerken lassen und davon ausgehen, dass die Frau ihren Job an dieser Stelle genau so gut macht wie ein Mann. Sonst würde sie hier nicht arbeiten.

Also liebe Frauen lasst euch nicht reinquatschen und zieht es durch.

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schmusel 11.04.2014, 07:56
4. Bleibt alles beim alten

Dumme, unsichere chauvinisten (die oft selber nix können) gibt es halt immer noch viel zu viele. Sterben auch offenbar nie aus, da diese spezielle Dummheit vom Vater auf den Sohn übertragen wird. Ist quasi ansteckend, nicht erblich.

Ich (als Mann) schätze Frauen in handwerklichen Fachberufen sehr. Da steckt im Vergleich zu so manchem männlichen Kollegen viel mehr Elan und Enthusiasmus dahinter. Wer sich in dieser Gesellschaft als Frau für Automechanikerin entscheidet, will es auch wirklich und mit Leidenschaft werden.

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zerr-spiegel 11.04.2014, 08:15
5. Immer nur mit dem Meister reden

Zitat von sysop
"Es gibt immer wieder die Situation, dass ein Kunde ein Problem nicht einem weiblichen Kfz-Mechatroniker erzählen will, sondern stattdessen fragt: 'Ist der Meister nicht da?'."
Komisch. Wenn ich mein Auto in die Werkstatt bringe, dann rede ich nie mit dem Azubi oder dem Gesellen, immer nur mit dem Meister (Meisterin ist mir noch keine begegnet). Der gibt nämlich auch die Arbeitsanweisungen.
Das selbe gilt für allen anderen Handwerkskram (Garten, Heizung, Baufirma).
In der Bäckerei oder Metzgerei ist mir das allerdings egal, Hauptsache das Zeug schmeckt (tut es meistens aber nicht, jedenfalls nicht besser als aus dem Supermarktregal). Würde ich allerdings für ein wichtiges Ereignis speziell für mich hergestellte Backwaren (oder Wurst-/Fleischwaren) bestellen, dann würde ich auch mit dem Bäcker- oder Konditormeister (bzw. Metzgermeister) sprechen wollen.

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tgu 11.04.2014, 09:07
6. Verkehrte Welt!

Ist mir nur so gerade durch den Kopf gegangen. In meinem Umfeld, wer tappeziert und streicht da die Wohnung selbst? sind meistens Frauen. Wer kocht meistens zu Hause? Frauen.
Aber im Berufsleben gibt es mehr Maler und Anstreicher als Malerinnen und Anstreicherinnen, sowie mehr Köche als Köchinen, vorallem bei den Spitzenköchen. Ist schon interesant.
Übrigens, eine weibliche Kraftfahrzeugmechatronikerin habe ich auch schon gesehen. Ob aber sie an mein Auto geschraubt hat weiss ich nicht, die Annahme habe ich mit einem Meister besprochen.

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licorne 11.04.2014, 09:29
7. Das Problem

Ist, dass die Ausbildungsbetriebe rechtlich dazu verpflichtet sind, für weibliche Azubis eine extra Umkleide und Toilette bereitzustellen. Wenn diese nicht vorhanden sind, wird halt der männliche Bewerber aus Kostengründen vorgezogen. Was ein Vorteil für Mädchen sein sollte, erweist sich als großer Nachteil.

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BettyB. 11.04.2014, 09:30
8. Geschickt

Gut vermarktetet alter Hut. Die Frage Ist nur, ob ausgedacht oder erfahren...

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gazettenberg 11.04.2014, 09:35
9.

Zitat von tgu
Aber im Berufsleben gibt es mehr Maler und Anstreicher als Malerinnen und Anstreicherinnen, sowie mehr Köche als Köchinen, ...
In den Hauswirtschaftsberufen, wo viel gekocht wird, dürften zu 90 Prozent Frauen arbeiten.

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