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Weihnachtsgeschenke für Geschäftsfreunde: "Bei Wein unter vier Euro kann irgendwas ni
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Ein edler Tropfen gilt als passendes Dankeschön in der Arbeitswelt. Blöd nur, wenn man keine Ahnung von Wein hat. Sommelière Stephanie Döring erklärt, worauf es beim Kauf ankommt - und wie Sie Ihre Unwissenheit kaschieren.

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uhu_13 15.11.2018, 14:17
50. Beim Winzer fuer 5Euro ok

Beim Winzer direkt fuer um die 5 Euro einen akzeptablen Alltagswein kaufen geht. Wenn er fuer den Preis im Handel steht ist eher Vorsicht angesagt.
Ob jetzt ein Alltagswein ein Geschenk im Geschaeftsbereich sein sollte muss jeder selber Wissen.

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AGCH 15.11.2018, 14:17
51. CoC

Bein unserem CoC müsste ich ja schon fragen, ob ich den Wein > 10,- annehmen darf. Dieses Problem werden sicher auch andere haben.

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Ralf1234 15.11.2018, 14:24
52.

Ich gehe in den Laden nehme 4-5 verschiedene Weine mit, trinke diese nach und nach und wenn einer dabei ist der mir hervorragend schmeckt, dann wird dieser regelmäßig gekauft. Das mache ich ganz selbständig ohne mir über das Weinfachchinesisch den Kopf zu zerbrechen.

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lars.nitsch 15.11.2018, 14:25
53. Wein für Dummies?

Puh, das ist also gesammeltes Fachwissen? Jeder, der das Weinglas mal nicht am Stil anfasst, hat von Wein keine Ahnung? Unter fünf Euro ist generell Plörre? Aber die Papierqualität des Etiketts sollte man sich anschauen? Ist das wirklich alles ernst gemeint? Einen einfachen Hinweis hätte ich mir aber gewünscht, der mir manchmal sogar im Lokal das (Rot)Wein trinken vermiest: Zimmertemperatur heißt nicht, dass man den Rotwein auch bei 25 Grad ungekühlt "genießt".

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dont_think 15.11.2018, 14:26
54.

einen hochwertigen wein erkennt man an der Lage, Prädikat, Jahrgang und Zusatzbeichnungen (VdP, Erstes Gewächs etc ) und deshalb auch am Preis. Ob er dem Beschenkten schmeckt, ist eine andere Sache. Kein Winzer kann für 4,-- gehobene Qualität produzieren

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ambulans 15.11.2018, 14:27
55. >matthiaspetersbach (#25, oben),

Zitat von MatthiasPetersbach
"Trinkbar" ist ein dehnbarer Begriff. Als Teeliebhaber und langjähriger Konsument kriege ich mittlerweile manche Tees, die ich am Anfang getrunken habe, nicht mehr runter. Bei Wein bin ich noch nicht soweit. Was aber -rein finanziell gesehn - ein Vorteil ist. Mir schmeckt auch ein Regent vom Winzer für 6 Öre. In unserer Gegend, in der es maximal 10 km zu zig Winzern oder Weinhandlungen weit ist, kommt mir aber kein Wein auf den Tisch, der aus Übersee herangekarrt wurde. Wobei da die Qualität eher das nebensächlichere Argument ist.
ich glaube, wir liegen hier garnicht so weit auseinander - "trinkbar" ist eine reichlich unscharfe kategorie, denn sie enthält ja auch diesen teil "solange, wies einen nicht umbringt, gehts gerade noch runter (bis dann eben der arzt kommt ...)". das ist nicht das, was mich (und ich denke, sie auch) an diesem spiel interessiert. anderes thema, anderes spielfeld: habe zuletzt auf der frankfurter buchmesse etwas gefunden, was sie interessieren könnte: wolfgang fehrer "das japanische teehaus", niggli-verlag salenstein/schweiz. die bisher beste (auch historische) darstellung des tee-genusses inkl. zeremonie, etc., die ich bisher (okamuras "buch vom tee" ist nix dagegen) gefunden habe; der preis für dieses äußerst ansprechende gesamt-kunstwerk ist überraschend moderat. have fun, dr. ambulans (alle kassen)

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DieterKühne 15.11.2018, 14:37
56. Ich kaufe nur Weine, die ich probiert habe

Ich beschäftige mich seit rund 20 Jahren intensiv mit Wein und habe dabei einige fachkompetente Menschen (meistens Winzer und Weinhändler) und viele Dampfplauderer und Aufschneider kennengelernt. Der Gipfel waren Bekannte, die bei einer Einladung in ihrem Haus einen Korkschmecker ausgeschenkt haben, sich dann aber echauffierten, dass ich für sie nicht den edelsten Wein aus dem Keller geholt habe. Inzwischen liegen Weine, die mir wirklich gut schmecken, bei 7 bis 15 €, darunter ist es meistens belangloser Mainstream, darüber wird der Genuss nur noch unwesentlich größer. Manchmal treffe ich bei Kooperativen in Frankreich oder bei Winzern in Franken, Pfalz und Rheinhessen auch für ca. 5 € auf tolle Entdeckungen, aber da muss man sich sorgfältig durchprobieren. Ich kaufe generell keine Weine mehr, die ich nicht probiert habe, denn die oberste Devise ist immer: er muss mir schmecken und sonst keinem!

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ambulans 15.11.2018, 14:41
57. >oldsiamsir (#21, oben),

Zitat von oldsiamsir
Hier liegt offenbar ein Missverständnis vor, da der Riesling ja für seine Säure bekannt ist, was zunächst einmal nichts damit zu tun hat ob er trocken oder lieblich ist. Dieses "säuerlich" war sicherlich gemeint.
ich verkneife mir jetzt einmal, hier darüber nachzudenken, was ihr nickname evtl. so bedeuten könnte, also: die ziemlich spät reifende (vor allem hier in deutschland, in der nähe des 50. breitengrads) rebsorte "riesling" ist beileibe nicht grundsätzlich "säuerlich" im geschmack, weil - da gibts nämlich ja noch das jeweilige gebiet/terroir/mikroklima/die "handschrift" des winzers, usw. das mal vorausgesetzt, fängt der spaß gerade hier doch erst an ...

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M.Clements 15.11.2018, 14:52
58. Exakt.

Zitat von MatthiasPetersbach
"Im übrigen wird immer unterschätzt, wieviel Anteil der Genuß des Weines mit dem Erlebnis, mit der Situation und dem Aussenrum (oder der Glasform) geschuldet ist. Derselbe Wein kann woanders bzw. in ner anderen Situation auch mal NICHT schmecken."
Der Südfranzösische Landwein, beim urigen Händler in einen Pfandkanister gefüllt, schmeckt abends auf der Ferienhausterrasse göttlich-nach daheim mitgebracht wie die Laterne ganz unten.

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wasistlosnix 15.11.2018, 14:53
59. Produktionskosten

Die liegen zwischen 3 und 15? pro Liter Wein. Alles darüber sind Vertriebs-, Marketingkosten und Gewinne. Diese sind beim Discounter geringer als beim Weinhändler der Wahl. Manche Überproduktion landet beim Discounter und ist dort dann erheblich billiger als beim Weinhändler. Das Discounter Weine nicht schlecht sein können ist belegt das 80% der Weine heute beim Discounter gekauft werden.
Einen Weinkenner erkennt man bei der Blindverkostung dort scheitern die meisten und die wenigsten erschmecken den feinen Unterschied von Lage und reduzierter Lese.

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