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Wichtigkeitslüge im Büro: Auf Sie kommt es gar nicht an
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Sie glauben, Sie seien auf der Arbeit unersetzlich? Fehlanzeige. Es läuft auch prima, wenn Sie weg sind. Und das ist gut so.

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kulinux 11.03.2017, 08:40
1. Wer sich für

weiss nur noch nicht, dass "wichtig" von "Wicht" kommt ;-)

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bismarck_utopia 11.03.2017, 08:48
2.

Guter, sehr zustimmungswürdiger Artikel, ich hoffe, dass er so manchem in positiver Weise die Augen öffnet.

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stoffi 11.03.2017, 09:01
3. Stimmt nicht immer

Wenn ich mal nicht da war, lief es nicht und viel blieb für mich liegen. Als ich dann in Rente war und einen früheren Kollegen traf, erzählte er mir, das nun alles drunter und drüber ging und vieles einfach nicht mehr gemacht wurde. Der Kunde ist der Leidtragende, der weiss es aber nicht.

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kfp 11.03.2017, 09:09
4. Zwang zur Wichtigkeit

Dummerweise haben das wohl inzwischen genügend Menschen gemerkt, dass das Unersetzbarsein eine Illusion ist, und würden entsprechend auch gerne beruflich einen Gang herunterfahren und das Leben nicht zu kurz lassen. Doch dafür hat die Wirtschaft perfide Tools in Formen von Befristung, Zeitarbeit, freiberuflicher Tätigkeit u.ä. eingeführt, so dass jeder neue Arbeitnehmer heute gezwungen ist, sich zumindest wichtiger zu machen als die 20 Bewerber, die vor der Tür stehen und sofort willig für noch weniger Gehalt in die Breschen springen würden, wenn man nur oft genug abends früher heimgeht, um den Kindern ihre Gute-Nacht-Geschichte vorzulesen. So hat man die Wahl zwischen Geschichte-Lesen und Hartz4 oder eben sich Wichtigmachen wider besserer Überzeugung...

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noregrets 11.03.2017, 09:49
5. Jeder muß ersetzbar sein

Wenn jemand ausfällt und dann etwas nicht mehr funktioniert, dann ist das ein organisatorisches Problem und liegt nicht an einer einzelnen Person. Wenn diese Person alleine über Fähigkeiten/Wissen verfügt, die kein anderer hat, ist das ebenfalls ein organisatorisches Problem. Es muß also heißen "Jeder muß ersetzbar sein!" Ich stimme dem Autor zu, mein Firmensmartphone bleibt am Wochenende und natürlich erst recht im Urlaub aus. Diese Erkenntnis hat auch bei mir lange gedauert, doch jetzt habe ich deutlich mehr vom Leben.

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emthele 11.03.2017, 09:53
6. Schlechter Beitrag. Wirklich.

Der Artikel setzt auf ein schwarz-weiß-Denken zwischen der Idee, sich für das Geschehen der Welt unersetzbar halten, und absolut ersetzbar. Als Erklärung wird die Eintönigkeit der meisten Bürojobs genannt. Dabei muss klar sein, dass die Zielgruppe hier eindeutig auf Schicht-Berufen liegt, wie Werkstattarbeitern, Kellnern, vielleicht sogar Journalisten (immerhin hat es der Spiegel gebracht). Diese Berufsgruppen benötigen zwar erfahrene und eingearbeitete Mitarbeiter, diese sind aber tatsächlich ersetzbar. Urlaubsvertretungen sind in den meisten Berufen tatsächlich relativ leicht möglich.

Aber lassen Sie mal aus einer regulären Firma einen Ingenieur plötzlich krank werden oder kündigen, der zuvor zum Kernteam eines Projekts gehörte oder das Projekt maßgeblich mitentwickelte. Wie soll der denn im Urlaub vertreten werden, außer der Beantwortung von emails? Dort fehlt tatsächlich Know-How, das zum Teil nur über monatelange Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters zu ersetzen ist - wenn man diesen denn findet. Abgesehen davon ist es schwer, gute Elektroingenieure oder Softwareentwickler zu finden. Nicht ohne Grund sind die Gehälter hier sehr hoch.
Natürlich dreht sich die Welt auch in so einem Fall weiter, ganz besonders wenn es sich nur um Urlaub handelt. Aber es gibt einen Unterschied, ob ein Entwicklungsprojekt an einem oder wenigen Mitarbeitern "hängt" und diese dafür essentiell sind, oder ob das ganze Firmenwohl bereits von 1-2 Wochen Urlaub eines Mitarbeiters in Frage gestellt werden. Diesen Spielraum lässt der Autor besonders aus, was den Artikel zu einer recht mageren Kolumne degradiert.

Im Endeffekt steht dort: "Jeder ist ersetzbar, merken Sie sich das, es erspart ihnen frusterzeugten Krebs im Alter".
Nachdem ich mich jetzt aufgeregt habe, ist auch mein heutiger morgen schon erfüllt gewesen, danke Spiegel. Wenigstens steht der Artikel weit unten auf der Homepage.

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dipl.inge83 11.03.2017, 09:54
7. Richtig und wichtig.

Zitat: ' Viele treten mit Opfern in Vorleistung - und gehen davon aus, dass der Arbeitgeber in ihrer Schuld steht. Dass er sich eines Tages erkenntlich zeigt, mit mehr Geld, mehr Karriere. Stattdessen kann mancher Arbeitgeber noch nicht einmal alle weiterbeschäftigen.'
Diese Erkenntnis kann man gar nicht früh genug machen und sollte bei jedem Engagement berücksichtigt werden, welches über das reguläre Mass hinaus geht.

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henry.miller 11.03.2017, 09:57
8.

Manchmal soll man sogar gehen:)

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herrschläfer 11.03.2017, 09:59
9. toller Artikel

Hab leider Jahre gebraucht, das zu erkennen und die Selbstopferung ohne Gegenleistung zu beenden. Jetzt geht es wieder besser

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