Forum: Karriere
Wie wir ticken und arbeiten: Typisch deutsch?!
Andreas Müller/ SPIEGEL JOB

Raus aus der Heimat, ab nach Deutschland: Sechs Einwanderer halten den Deutschen den Spiegel vor und berichten, was ihnen im Arbeitsalltag alles auffällt.

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Kleinunternehmer 07.07.2015, 13:48
150.

Zitat von postmaterialist2011
Leiden Sie an Wahnvorstellungen ? Der linke Mainstream lebt von den Steuern die Sie erwirtschaften ? Haben Sie sich im Forum geirrt ? Hier geht es nicht um PEGIDA. Ich habe selber 10 Jahre in diversen Ländern gelebt und bin noch jetzt 120 Tage im Jahr ausserhalb Europas beruflich tätig. In der Tat stehen deutsche Produkte oft für Qualität, Zuverlässigkeit und Verlässlichkeit. Allerdings haben Deutsche vielerorts das Image ( was ja auch oft stimmt) humorlos, besserwisserisch, belehrend, arrogant und unentspannt zu sein. Viele Produkte werden heutzutage über menschliche Kontakte verkauft auch wenn der Preis höher ist, d.h. wenn sich der Kunde bei Ihnen gut aufgehoben fühlt, er weiss dass er sie auch mal am Samstag oder Sonntag anrufen kann und Sie kompetent und ein echter Partner sind, dann ist der Preis oft zweitrangig. Wenn Sie allerdings vor Ort über hohe Steuern jammern und wie schlimm sozialistisch Deutschland ist, dann würde ich von Ihnen auch nichts abnehmen, sondern vom englischen Kollegen, der wenigstens Humor hat !
Nur, weil jemand eine andere Meinung hat, unterstellt man ihm Wahnvorstellungen?

Dass Sie das von Ihnen angesprochene "deutsche Image" wunderbar ins Ausland transportieren, ist durchaus vorstellbar ...

Die meisten Produkte werden natürlich *nicht* über menschliche Kontakte verkauft: man kauft das, was einem die beste Qualität (dazu gehört auch der Service) zum günstigsten Preis verspricht.

Ob der Verkäufer humorlos ist, ist den Käufern völlig egal.

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alasiaperle 07.07.2015, 13:49
151.

Meine Erfahrungen bisher waren, dass meist deutsche Vorgesetzte Leistung schätzen und sind bereit über einiges hinwegzuschauen, wenn das passt. Unter Kollegen erzeugt starke Leistung auch sehr starken Neid. Die mobben dich vielleicht nicht aber deine Freunde werden sie auch nicht sein.

Denke aber es ist in der ganze Welt so.

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Antalyaner 07.07.2015, 13:53
152. Deutsche und Türkische Hölle

Ein Deutscher und ein Türke kommen in die Hölle. Der diensthabende Satan fragt sie, ob sie in die Deutsche oder Türkische Hölle wollen. "Was ist der Unterschied?" fragt einer der Delinquenten. "In der Deutschen Hölle müsst ihr jeden Tag um Punkt 13.00 einen Teelöffel voll Exkremente aus einem Eimer essen, in der Türkischen um die gleiche Zeit eine Schaufel voll." bekommen sie zur Antwort. Ohne zu zögern erwidert der Türke: "Dann wähle ich die Türkische". Gesagt,getan. Auf dem Weg dorthin fragt ihn der Deutsche:" Warum hast du dich bloss für die Türkische entschieden, jetzt musst du jeden Tag eine Schaufel voll Kot essen." "Ach weisst du" antwortet der Türke " In der Deutschen weiss ich, dass ich jeden Tag wie du pünktlich einen Teelöffel essen muss, aber in der Türkischen fehlt einen Tag mal die Schaufel, dann ist mal die Schei..e alle, die Uhr kaputt, der Pförtner im Streik......"

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schnuppe 07.07.2015, 13:55
153. nicht nur

Zitat von Trondesson
Das liegt ausschließlich daran, daß sie 1. die Deutschen noch nicht so genau kennen, und 2. nicht davon abhängig sind, in Deutschland zu leben. Sind diese Voraussetzungen nicht mehr gegeben und sie setzen sich intensiver mit den Deutschen auseinander, wird sich das Bild bei einem objektiven Betrachter schnell ändern.
Das kommt auch darauf an, aus welchem Land man kommt und welche Qualifikation man mitbringt. Sicher kann ein gebildeter Mensch sich besser verkaufen und ein Westeuropäer wird oft besser und freundlicher aufgenommen als ein Russe oder Pole.

Nicht immer, aber doch oft genug.

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markus_wienken 07.07.2015, 14:09
154.

Zitat von sponner_hoch2
Nur das man in den sechs Monaten eben nicht jede Unfähigkeit finden kann. Es sei denn, ich möchte als Arbeitgeber die sechs Monate damit verbringen, alle Prüfungen einer bestimmten Ausbildung (Uni, dual, je nach Job halt) erst mal nachholen. Am Beispiel des .....
Es geht nicht um Details sondern darum ob der Mitarbeiter zum einen ins Team passt und ein gewisses Grundwissen/Fähigkeiten/Lernbereitschaft mitbringt, die für das Unternehmen notwendig sind. Spezifische Details kann man jemanden beibringen, entweder mit Learning by doing oder durch interne oder externe Schulungen.


Übrigens habe ich vor langer Zeit Elektriker gelernt, das Wissen von gewissen Normen und die Berechnung von Leitungsquerschnitten sind Tagesgeschäft ohne ich einen Gesellenbrief nie bekommen hätte.
Auf dem Bau oder in der Industrie wird man ziemlich schnell erkennen, ob es sich um einen guten oder weniger guten Handwerker handelt
Ich bin der Meinung wer nach 6 Monaten nicht erkennen kann ob ein Mitarbeiter etwas "taugt" oder nicht (egal ob im Handwerk oder im Büro), sich in der falschen Position befindet.

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Untertan 2.0 07.07.2015, 14:31
155.

Zitat von dani216
Es reicht aber nicht, es zu behaupten. Man muß seine Befähigung auch nachweisen können, ein gesprochenen Satz: "hab ich schon hundertmal gemacht" reicht da nicht. Ich könnte ja auch behaupten, ich wäre .....
Unsere Zertifikate geben aber nur sehr eingeschränkt wieder, was jemand tatsächlich kann. Da wird dann eher jemand genommen, der ein Diplom oder Doktor im entsprechenden Fach hat, die konkrete Tätigkeit aber noch nie durchgeführt hat, als jemand, der nur eine Ausbildung hat, aber dafür tägliche Routine mit dem Verfahren.

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markus_wienken 07.07.2015, 14:38
156.

Zitat von Untertan 2.0
Unsere Zertifikate geben aber nur sehr eingeschränkt wieder, was jemand tatsächlich kann. Da wird dann eher jemand genommen, der ein Diplom oder Doktor im entsprechenden Fach hat, die konkrete Tätigkeit aber noch nie durchgeführt hat, als jemand, der nur eine Ausbildung hat, aber dafür tägliche Routine mit dem Verfahren.
Ich glaube man muss hier differenzieren, gerade im Mittelstand haben es meiner Erfahrung nach Bewerber ohne Diplom aber mit Berufserfahrung erheblich leichter als bei großen Konzernen eingestellt zu werden.

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Newspeak 07.07.2015, 14:43
157. ...

Zitat von sponner_hoch2
Nur das man in den sechs Monaten eben nicht jede Unfähigkeit finden kann.
Sorry, aber wer das in sechs Monaten nicht schafft, schafft es auch in sechs Jahren nicht, weil er selbst unfähig ist oder auch weil er sich nicht um seinen Mitarbeiter kümmert. Wenn ich die neuen Mitarbeiter nie sehe, nie mit ihnen spreche, mich nicht für sie interessiere, ja dann.

Abgesehen davon geht es dem Arbeitnehmer ja auch ähnlich. Der muß schließlich auch die Unfähigkeiten seines Chefs herausfinden. Meistens brauchen intelligente Arbeitnehmer dafür aber nicht mal sechs Tage, weil sich Dummheit, Arroganz und Selbstgerechtigkeit sehr schnell zeigen.

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karldhammer 07.07.2015, 15:00
158. Aussprachekorrektur nicht unhöflich

Noch etwas zum Thema Korrektur der Aussprache:
Im Gespräch mit einem Engländer (auf Englisch) betonte ich das Wort „intelligible“ auf der falschen Silbe. Mein Gesprächspartner wies mich auf meinen Fehler hin. Ich empfand das durchaus nicht als unhöflich- im Gegenteil. Seither betone ich dieses Wort richtig. Soll heißen, nur so, nämlich im Gespräch mit einem Muttersprachler, lerne ich eine Fremdsprache richtig.

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No Way, Jose 07.07.2015, 15:01
159.

Zitat von Goimgar
Sind halt MINTler die sich mit interessanten Problemen beschäftigen dürfen. Keine Linguisten und andere Sprachwissenschaftler für die solche Nichtigkeiten wichtig wären...
Die Regeln der deutschen Sprache (obwohl ich sie sicher auch nicht alle beherrsche) sind keine "Nichtigkeiten", und das sage ich als "MINTler".

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