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Workaholics: Die Besessenen - glücklich im Stress
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Alle reden vom Burnout. Diese Berserker nicht. Top-Manager wie Martin Sorrell kennen weder Feierabend noch Ferien, sie ackern ohne Ende und pfeifen auf "Work-Life-Balance". Eine Expedition ins Reich der Extremarbeiter offenbart: Sie sind oft glücklich im Stress und kerngesund.

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HabeFertig 06.11.2012, 23:07
90. Workaholics 4 therapy!

Natuerlich kann man Zwanghaftes Verhalten als Tugend abtun und letztendlich soll - wie schon der Alte Fritz sage " jeder nach seiner Facon gluecklich werden" - aber Erfolg im Leben definiert sich anderst als durch 16h Arbeitage.
Hier nur ein Beispiel eines Menschen der die Work-Life Balance auf die Spitze getrieben hat:
The 4-Hour Workweek and Timothy Ferriss

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btraven 06.11.2012, 23:13
91.

Zitat von badenmike
mit welcher Methode hält man leistungsmässig dauerhaft einen 16h Tag durch ?
z.b mit der Methode Freeelancer, da bleibt dir nämlich nichts anderes übrig als jeden Tag 16 Std. zu arbeiten, damit du am ersten deine Miete bezahlen kannst

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DMenakker 06.11.2012, 23:15
92.

Zitat von wschwarz
Schön, dass sie glücklich sind. Aber leider setzen diese Menschen oft ein gleiches Vergnügen an der Arbeit bei ALLEN voraus.
Ich habe zwar auch meine 70 - 80 Stunden, aber so verrückt, wie die genannten bin ich nicht. Allerdings gebe ich Ihnen recht. Es gibt wenig, was Vielabeiter so verachten, wie den gewerkschaftlich organisierten 35h-Woche Fuzzi ( bei Arbeitern akezptiert man das noch, aber bei Angestellten, die ggf. sogar Arbeit liegen lassen, weil halt gerade Schicht ist??? )

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soulseeker 06.11.2012, 23:15
93. optional

ach so, Automodelle angucken ist also Arbeit? 90% der Maloche dieser Leute besteht vermutlich nur aus delegieren. Mich würde mal interessieren, wie einer dieser tollen Manager nach 16 Stunden im Callcenter, auf dem Bau, als Krankenschwester/pfleger so aus der Wäsche gucken würde ... vermutlich nicht mehr ganz so feist und selbstzufrieden.

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DMenakker 06.11.2012, 23:19
94.

Zitat von olymp666
Ob Sie es glauben oder nicht, für manche ist der Job tatsächlich vergnügen. Traurig finde ich die vielen Frustrierten die es nicht schaffen, Ihrem Leben und Ihrer Arbeit einen Sinn zu geben. Ich bin Selbstständig und das gerne. Meine tägliche Arbeitszeit liegt deutlich über der meiner Angestellten. Ich schaue nicht auf die Uhr, weil ich meinen Job gerne mache. Daher empfinde ich auch keinen Stress. So einfach.
Vergebene Liebesmüh. Kapiert keiner. Alles über 35 h mit gewerkschaftlicher Organisation sind für die "echten Leistungsträger unserer Gesellschaft" krank und von daher prinzipiell negativ.

Dass es - natürlich - auch möglich ist, innerhalb eines Jahres wieder den Aufstieg von Hartz IV zum Sozialneidobjekt zu schaffen werden diese Leute sowieso niemals begreifen.

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DMenakker 06.11.2012, 23:23
95.

Zitat von Crom
Schon lustig, weiter oben wird sich beschwert, dass die Leute angeblich selber keinen Finger krum machen und nur delegieren und Sie schreiben es genau andersherum. Die Wahrheit wird wohl irgendwo in der Mitte liegen. Klar muss man viel delegieren, aber man muss auch selbst entscheiden etc. Es geht nix von allein.
Nicht zu vergessen, dass man am anfang nix zu delegieren hat. Da kann man nur selber arbeiten, um nach einer gewissen Zeit in die Lage zu kommen, überhaupt etwas zum delegieren zu haben.

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nomadas 07.11.2012, 03:52
96. Ganz oben

Hier werden "Birnen mit Äpfeln" verglichen und suggeriert - ist doch alles Obst! Wer "ganz oben" ist, lebt in einer "andern Welt". Dort sind leben+arbeiten quasi verschmolzen. Und selbst wenn man in dieser "Liga" einmal zum "loser" wird, geht man eben...mit dem Sack voll cash...und schwubb die wubb in einen anderen "Laden" eben! Jobhopping nennt man so was! Ganz schön stressig, aber affengeil! Davon hat, in der Tat, noch keiner burnout bekommen. Also, bitte kein solch Gelaber!

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MartinK. 07.11.2012, 06:46
97. Optional

Zitat von sysop
Alle reden vom Burnout. Diese Berserker nicht. Top-Manager wie Martin Sorrell kennen weder Feierabend noch Ferien, sie ackern ohne Ende und pfeifen auf "Work-Life-Balance". Eine Expedition ins Reich der Extremarbeiter offenbart: Sie sind oft glücklich im Stress und kerngesund.
Wenn mir meine Chefin sagen würde das ich in den nächsten 5 Jahren jedes Jahr 1 oder 2 Mio verdiene, würde ich das auch so machen.
Danach wäre ich zwar keine Lust mehr auf meinen Job, aber ich bräuchte auch nimmer morgens aufstehen. Und ja ich bin günstig :-)

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Caldwhyn 07.11.2012, 06:59
98.

Zitat von Wilh.Dietmar@web.de
Burnout ist doch eine Erfindung der Psychologen. Bringt gutes Geld. Unsere Väter bzw. Großväter die Deutschland nach dem Kriege aufbauten kannten diese Krankheit jedenfalls nicht !
Zum 101 Millionsten Mal: Kein Psychologe hat was davon, wenn die Möchtergern-Burnoutler angetrabt kommen, wir haben eh schon alle monatelange Wartelisten und das mit Leuten die ernsthaft krank sind und nicht einfach nur a) maßlos oder b) ihrer Depression im Zuge der Selbstverleugnung einen anderen Namen geben wollen.

Der Symptomkomplex dessen, was heute Burnout heist existiert übrigens mindestens seit der vorletzten Jahrhundertwende unter dem Stichwort Neurasthenie und die ist eine rein ärztliche Erfindung, also leider haben Sie da wohl danebengegriffen.

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prizma 07.11.2012, 07:03
99. Exact

Zitat von frubi
So siehts aus. Und wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Personen, die in Top-Positionen arbeiten, aus einflussreichen und wohlhabenden Familien kommen, dann erkennt man, dass die in ihrem Leben noch nie wirklich eine große Hürde nehmen mussten. Solange die nicht wirklich viel falsch machen, klettern die ihre Karriereleiter mit einfachen Schritten hinauf.
Exact. Und die Fehlentscheidungen die die Manager auf ihre Tablets streicheln oder beim Check-in Ballet in ihre Blackberrys furz***, werden so oder so durch die hierarchiebenen darunter ausgebügelt...
Nach einer 70std Woche als "Arbeiter" würde der St-Moritz Teint nicht mehr ganz so ausgeprägt ausfallen.

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