Forum: Karriere
Zehn Jahre nach dem Abi: Was ist bloß aus uns geworden?
privat

Eine wollte Hausfrau werden und ist nun Ärztin, die andere wollte so gern zur Uno und ist heute Mutter. Und ihre Schulfreundin lebt im Kloster. Abi 2003: Fünf Frauen aus Essen erzählen über ihre Berufsträume und was daraus wurde.

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chb_74 21.08.2013, 11:19
10. Nur Frauen

Zitat von klarafall
... gibt's in diesem Jahrgang wohl nicht, oder warum werden die einfach unter den Tisch gekehrt?
Die junge Ordensschwester ist "an ihre ehemalige Schule" zurückgekehrt, in das angegliederte Klosster. Mit einer Suche nach "Augustiner Chorfrauen" und "Essen" landet man hier...

B.M.V. - Schule Essen staatlich anerkanntes Gymnasium in der Trgerschaft der Augustiner Chorfrauen - Augustiner Chorfrauen

...und stellt fest, dass es sich um die BMV-Schule handelt, die eine reine Mädchenschule ist. Nebenbei eines der "elitärsten" Gymnasien Essens... :-)

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aquarelle 21.08.2013, 11:29
11.

Ich finde es immer spannend, ob Leute ihre Berufswünsche realisieren konnten.
Ich hatte damals etwas bestimmtes im Blick, hatte es aber in der Abizeitung offen gelassen, weil ich mir auch etwas anderes vorstellen konnte.
Viele haben auch eine vage Vorstellung wenn sie aus der Schule kommen und stellen dann fest, dass es doch nicht das Richtige ist oder etwas anderes besser passt. Man kann von Schülern mit Ende 10 (klingt komisch, ist aber so) nicht erwarten, dass sie genau wissen wer sie sind und wo ihre Stärken liegen, zumal die Schule dies mit Sicherheit nicht offenbart...
Bis Mitte 20 war ich mir unsicher, heute weiß ich genau wohin ich will, habe einen roten Faden im Lebenslauf, da ich mich glücklicherweise nicht allzusehr ausprobieren musste.
Warum werden denn viele Lehrer oder Arzt?
Weil dies die Berufsstände sind, mit denen man als Jugendlicher konfrontiert wird (wenn Papa Arzt ist zb., Lehrer erklärt sich wohl von selbst).
Hätte man mir vor 10 Jahren gesagt, dass ich mich auf der Südhalbkugel befinden würde, hätte ich wohl vehement abgewunken...Man überrascht sich manchmal halt doch noch selbst.

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rumsi 21.08.2013, 11:41
12. Hauptschüler. .

Erlernen hoffentlich handwerkliche Beruf und bieten später den Studierten ihre handwerkliche Dienstleistung an, weil diese quasi - oft außer schlau daherreden - nicht in der Lage sind, z.B einen Stecker zu reparieren. Die Studierten zahlen fleißig an den "blöden" Hauptschüler gute Kohle.Da schließt sich wieder der Kreis der "Blöden", so dass der Hauptschüler dann mehr in der Kasse hat als z.B ein junger,normaler Anwalt, der für 60 Stunden Arbeit in einer "Grosskanzlei" ca. € 3000.- brutto bekommt.Handwerk hat goldenen Boden.Das wird sich so schnell nicht ändern. Das sollte allen Hauptschülern Mut machen.

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CornelPanic 21.08.2013, 11:44
13. Entschuldigung...

bei allem Respekt und Bewunderung dafür, dass man (scheinbar) in seinem Traumjob arbeiten kann - "Journalistin" und "Lokalredaktion der Bild"... Das ist irgendwie witzig.
Ich freue mich aber für die junge Frau und wünsche ihr, dass dies nur eine Zwischenstation ist.

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chb_74 21.08.2013, 12:07
14. Naja...

Zitat von rumsi
Erlernen hoffentlich handwerkliche Beruf und bieten später den Studierten ihre handwerkliche Dienstleistung an, weil diese quasi - oft außer schlau daherreden - nicht in der Lage sind, z.B einen Stecker zu reparieren.
Die "Studierten" entwickeln dafür immer neue Systeme der Elektrotechnik, die die fleißigen Handwerker dann montieren dürfen, wenn sich jemand findet, der sie kaufen will. So schließen sich auch Kreise. ;-)

Zitat von rumsi
Die Studierten zahlen fleißig an den "blöden" Hauptschüler gute Kohle.Da schließt sich wieder der Kreis der "Blöden",...
Sowas nennt man Wirtschaftskreislauf, und ohne die "reichen Studierten" hätte der Hauptschul-Handwerker wenig zu beißen. :-)

Zitat von rumsi
... so dass der Hauptschüler dann mehr in der Kasse hat als z.B ein junger,normaler Anwalt, der für 60 Stunden Arbeit in einer "Grosskanzlei" ca. € 3000.- brutto bekommt.Handwerk hat goldenen Boden.Das wird sich so schnell nicht ändern. Das sollte allen Hauptschülern Mut machen.
Bezüglich Handwerk ist es lustig: hier im SPON-Forum wird wahlweise geklagt, dass Handwerk nichts mehr einbringt und man als Geselle finanziell abgehängt sei, oder es wird was vom "goldenen Boden" erzählt. Wahrscheinlich gibt es alle Facetten, wie bei den "Studierten". Es gibt schließlich auch junge Anwälte, die von Großkanzleien für 6-stellige Gehälter von der Uni weg engagiert werden (wenn sie nämlich Top-Examen haben) und dafür muss sich ein gleichaltriger Hauptschüler-Handwerker dann wahrscheinlich doch ein bisschen strecken.

Die Welt ist nicht nur schwarz und weiß, das sollte bitte bei solchen Vergleichen berücksichtigt werden. Einzelbeispiel-Vergleiche sind genau das, und nur das - Generalisierungen daraus sind methodisch unzulässig.
.

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kika2012 21.08.2013, 12:11
15. Was soll denn das?

Zitat von rumsi
Erlernen hoffentlich handwerkliche Beruf und bieten später den Studierten ihre handwerkliche Dienstleistung an, weil diese quasi - oft außer schlau daherreden - nicht in der Lage sind, z.B einen Stecker zu reparieren. Die Studierten zahlen fleißig an den "blöden" Hauptschüler gute Kohle.Da schließt sich wieder der Kreis der "Blöden", so dass der Hauptschüler dann mehr in der Kasse hat als z.B ein junger,normaler Anwalt, der für 60 Stunden Arbeit in einer "Grosskanzlei" ca. € 3000.- brutto bekommt.Handwerk hat goldenen Boden.Das wird sich so schnell nicht ändern. Das sollte allen Hauptschülern Mut machen.
Es geht aber hier nicht um Hauptschule oder Gymnasium, das ist am Thema vorbei! Es gibt hoffentlich bald auch eine Reihe von Hauptschuelern.
Es gibt halt Leute, die koennen und wollen kein Handwerk erlernen, da muessen sie nicht so despektierlich von den "Studierten" reden.
Ich habe auch studiert und bin froh, dass es Handwerker gibt, die den Stecker reparieren!
Mann oh Mann!!!

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lindenbast 21.08.2013, 12:28
16.

Zitat von kika2012
Es gibt halt Leute, die koennen und wollen kein Handwerk erlernen, da muessen sie nicht so despektierlich von den "Studierten" reden. Ich habe auch studiert und bin froh, dass es Handwerker gibt, die den Stecker reparieren! Mann oh Mann!!!
Genau so ist es. Nennt sich "Arbeitsteilung", funktioniert idealerweise so, dass jeder etwas macht, was er besonders gut kann, und gilt gemeinhin als Erfolgsmodell der Menschheitsgeschichte.

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rakatak 21.08.2013, 12:37
17.

Zitat von chb_74
Die junge Ordensschwester ist "an ihre ehemalige Schule" zurückgekehrt, in das angegliederte Klosster. Mit einer Suche nach "Augustiner Chorfrauen" und "Essen" landet man hier... ...und stellt fest, dass es sich um die BMV-Schule handelt, die eine reine Mädchenschule ist. Nebenbei eines der "elitärsten" Gymnasien Essens... :-)
Bravo. An Ihnen ist ein wahrer Sherlock Holmes oder gar Enthüllungsjournalist verloren gegangen.

;o)

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klarafall 21.08.2013, 12:39
18.

Zitat von chb_74
...und stellt fest, dass es sich um die BMV-Schule handelt, die eine reine Mädchenschule ist. Nebenbei eines der "elitärsten" Gymnasien Essens... :-)
Das mag schon sein, ich bezweifle allerdings, daß der gesamte Jahrgang Deutschlands auf diese eine Schule gegangen ist :-) Ist es zu viel verlangt, wenn man sich wünscht daß die Journalistin auch ausserhalb ihres Mädchenschulen-Freundeskreises recherchiert?

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BMerkenswert 21.08.2013, 12:43
19. Omg

Zitat von rumsi
Erlernen hoffentlich handwerkliche Beruf und bieten später den Studierten ihre handwerkliche Dienstleistung an, weil diese quasi - oft außer schlau daherreden - nicht in der Lage sind, z.B einen Stecker zu reparieren. Die Studierten zahlen fleißig an den "blöden" Hauptschüler gute Kohle.Da schließt sich wieder der Kreis der "Blöden", so dass der Hauptschüler dann mehr in der Kasse hat als z.B ein junger,normaler Anwalt, der für 60 Stunden Arbeit in einer "Grosskanzlei" ca. € 3000.- brutto bekommt.Handwerk hat goldenen Boden.Das wird sich so schnell nicht ändern. Das sollte allen Hauptschülern Mut machen.
Ein Anwalt der für 3000 brutto arbeitet, hat etwas grundlegendes falsch gemacht. Ein Handwerksgeselle mit 3000 brutto wähnt sich dagegen im fast siebten Himmel.
Alle Studierten haben in Ihren Augen also zwei linke Hände? Aha, na dann ist die Welt ja in Ordnung, nicht wahr? Jedenfalls könnten diese sich gleich mehrere Handwerker leisten, die den von ihnen erwähnten Stecker reparieren und wieder auseinandernehmen und wieder reparieren und wieder....

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