Forum: Karriere
Zwischenruf: "Die Trennung von Arbeit und Leben ist Bullshit"
Marcello Hernandez

Der Job macht krank und hindert uns an der Selbstentfaltung, erst mit der Freizeit beginnt die Freiheit? Völlig falsch, sagt Gastautor . Der Philosoph will kein Gejammer über die Zumutungen der Berufswelt mehr hören - und träumt von einer Revolution der Arbeit.

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spon-facebook-721238061 23.12.2013, 19:15
110. optional

Using the word Bullshit in this article shows, in my opinion, a real lack of polish on the part of the author of the article. Why don't Germans just use German words instead of taking English words and using them incorrectly? No one who speaks English carries around a Handy or comes from a Patchwork Family. Really?
Angela Merkel used the word "shitstorm" in a speech which should really be beneath her dignity as a leader and public figure.

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Stäffelesrutscher 23.12.2013, 19:21
111.

Zitat von sysop
Der Job macht krank und hindert uns an der Selbstentfaltung, erst mit der Freizeit beginnt die Freiheit? Völlig falsch, sagt Gastautor Thomas Vašek. Der Philosoph will kein Gejammer über die Zumutungen der Berufswelt mehr hören - und träumt von einer Revolution der Arbeit.
Ich halte mich da lieber an einen anderen Philosophen - und Fabrikantensohn -, der mal ein berühmtes Traktat über den Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen geschrieben hat. Und das mit der entfremdeten Arbeit kann man auch bei ihm - und seinem Kumpel aus Trier - nachlesen.

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castlerock 23.12.2013, 19:35
112. Horseshit

...der Mann will unbedingt sein Buch verkaufen, damit er keine Bullshit Jobs mehr annehmen muß. Horseshit !

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benutzer10 23.12.2013, 19:39
113. Aubeutbarer werden

Zitat von sysop
Der Job macht krank und hindert uns an der Selbstentfaltung, erst mit der Freizeit beginnt die Freiheit? Völlig falsch, sagt Gastautor Thomas Vašek.
Das ist natürlich Bullshit, was der Gastautor da erzählt. Richtig ist, dass Sinnvolles wichtig ist im Leben eines Menschen, das kann jede Tätigkeit sein, und auch die Erwerbsarbeit ist wichtig. Aber es ist meiner Ansicht nach notwendig, die Erwerbsarbeit und das Privatleben, den Rückzugsraum, den ein Mensch zu seiner Verfügung hat, zu trennen.

Diejenigen, die das nicht mehr vermögen, ihren Wert nur als "Erwerbsmensch" definieren, landen dann manchmal in psychosomatischen Kliniken. Aber es existiert natürlich ein massives Interesse, dass möglichst viele Menschen ihren Wert nur noch über die Erwerbsarbeit definieren, sich völlig damit identifizieren, weil sie dadurch besser ausbeutbar werden.

Dieses Interesse bedient der Autor.

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henrywotton 23.12.2013, 19:44
114. oweia

... das ist das naivste, was ch seit langem gelesen habe.

"Nach einem Jobverlust fallen Menschen häufig in ein "Loch". Wo ein Loch ist, da fehlt etwas. Was fehlt, das ist die Arbeit. Das sind die täglichen Aufgaben, Routinen und Rituale, die Zusammenarbeit mit Kollegen, die Anerkennung der anderen, die uns darin bestätigen, dass wir etwas Sinnvolles und Nützliches tun."

Entschuldigung, aber zumindest für introvertierte Menschen ist der Kollegenzirkus Qual statt Segen. Routinen gefallen ebenso nicht jedem. In welchem Job genau gibt es noch Anerkennung? Meist heißt es doch "nicht geschimpft ist genug gelobt."
Und wer nicht für sich selbst entscheiden kann, ob das, was er tut, sinnvoll und nützlich ist, sondern sich das von anderen sagen lassen muss, tut mir leid.

Für mich ist Arbeit Sklaverei, die ich nur für Geld mache. Und in Phasen des Nichts-Arbeitens fehlt mir nichts außer das Geld.

Außerdem ekelt mich die Vorstellung, dass hier Arbeit/Sinnvoll/Nützlich wieder nur an Dinge, für die man überlebensfähig bezahlt wird, geknüpft wird.
Was ist denn zum Beispiel mit Menschen, die mit künstlerischen Tätigkeiten viel Freude schenken, obwohl sie für die Miete noch anderswo arbeiten müssen? Ist die Kunst dann nicht sinnvoll oder nützlich?

Ich maße mir sogar an zu sagen: Viele sinnstiftende und bereichernde Tätigkeiten sind nicht Teil eines sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses.

Ich bin Göttinseidank derzeit in der Lage, nur sehr wenig arbeiten zu müssen, allerdings auch bei bescheidenem Lebensstandard. Und ich liebe es.

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hla63 23.12.2013, 19:59
115. Beide Extreme sind...

schädlich, sowohl der, der den Feierabend herbeisehnt, weil er dann endlich Party machen kann, als auch der Workaholic, der auch zuhause abends nicht abschalten kann. Ich liebe meinen Job, aber wenn Feierabend ist, ist Feierabend.
Es ist allerdings schlecht, dass die Ursache für das erste Extrem ist, dass viele auch ungeliebte Jobs annehmen müssen, um über die Runden zu kommen.

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daldner 23.12.2013, 20:14
116. und wer sagt das?

ein Elfenbeinturmbewohner und vom Steuerzahler bezahlter Filosoph. Wie wäre es mal mit arbeiten, um die rauhe Wirklichkeit kennenzulernen.

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snake-4 23.12.2013, 20:16
117. lol

ohne arbeit kein selbstwertgefühl, der fall ins loch. :D
problem unserer immer mehr verdummten gesellschaft ist es, daß man allein und ohne umgebungsgeräusche nicht mehr klar kommt.
immer muß jemand um einen sein und es muß einem gesagt werden, was gemacht werden soll, sonst alles scheiße und sinnlos.
mehr eigenverantwortung?
wenn man alles per handy von irgendjemandem absegnen lassen muß um nicht in schwierigkeiten zu kommen, oder weil man einfach zu feige ist, verantwortung zu unternehmen?
wie soll das gehen?
politiker und philosophen, gibt es noch was realitätsferneres?

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salmasius 23.12.2013, 20:25
118. So ein Unsinn

Arbeit gibt _den_ Menschen Selbstwertgefühl, die sonst keins haben!

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jimsonweed 23.12.2013, 20:25
119. optional

'Nach einem Jobverlust fallen Menschen häufig in ein "Loch". Wo ein Loch ist, da fehlt etwas. Was fehlt, das ist die Arbeit.'[sic]

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