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"007"-Produzenten: "Bond ist als Mann konzipiert, das wollen wir nicht ändern"
ddp/ INTERTOPICS/ LMKMEDIA

Gerade haben die Dreharbeiten von "Bond 25" begonnen, die Vorbereitung war chaotisch. Die Produzenten Broccoli und Wilson über die realen Bösewichte, Rollenbilder - und Diversität im Bond-Universum.

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Das Pferd 25.04.2019, 21:17
1.

Bond-Filme sind keine Erziehungssendungen, in denen erklärt wird, wie man risikoarm Auto fährt, sich gesund ernährt und korrekt mit Frauen umgeht. Waren sie noch nie. Das ist alle 2 Jahre mal Popcornkino. Könnte es nicht einfach dabei bleiben?

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Aberlour A ' Bunadh 25.04.2019, 22:06
2. Bond-Girls

Bond ist zwar als männliche Figur konzipiert, aber was wären Bond-Filme ohne "Bond-Girls"? Dabei sind die "bösen Bond-Girls" immer ein wenig interessanter gewesen, als die guten. Dennoch wäre es mal Zeit abzugraden. Eine Million Schüsse (von denen eh keiner trifft), eine Million Explosionen, eine Million Verfolgungsjagden - und das in ersten 5 Minuten des Films sind einfach too much. "The Spy Who Loved Me" war der letzte wirklich gute Bond-Film. Meiner Meinung nach.

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EinInteressierterBuerger 25.04.2019, 22:32
3. Diversity?

Brauche ich jetzt nicht unbedingt in jedem Film und die Bond-Filme haben mMn jetzt auch nicht den Anspruch politisch korrekt zu sein.
Wichtig ist eher das es nicht zu abgedreht wirkt und die Story stimmt.

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Mehrleser 25.04.2019, 22:52
4.

"...sind schließlich Themen wie Diversität und weibliche Selbstermächtigung sehr wichtig..."

Hier geht es um einen Kinofilm und nicht das Parteiprogramm der Grünen. Wobei die 007-Filme aufgrund ihrer exotischen - darf man das noch so schreiben? - Schauplätze immer Diversität in der Besetzung hatte. Möchte ich 007 als schwarze Transgenderperson sehen? Nein, genauso wenig wie Darth Vader, Spock oder Gandalf.

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oelfinger 25.04.2019, 23:02
5.

"Wie wollen Sie sicherstellen, dass sich auch jüngere Zuschauer den Film ansehen werden? Unter ihnen sind schließlich Themen wie Diversität und weibliche Selbstermächtigung sehr wichtig." Tatsächlich? Ob das vielen jüngeren Menschen SO wichtig ist daß sie nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden können wage ich zu bezweifeln.
Ausserdem: Ich will mich von einem Film unterhalten lassen. Da kann ich die großen Probleme der Welt auch mal vor dem Kinoeingang lassen.

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xyzHero 25.04.2019, 23:02
6. Man muss nicht alles...

Nicht jedes Franchise muss gender konform assimilliert werden.
Warum nicht einfach einen weiblichen Superspion designen wie Red Sparrow und eine eigene Filmreihe aufsetzen?
Wenn es gut ist, wird es erfolgreich

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venster 25.04.2019, 23:20
7. Gaehn

Ich bin der Letzte der sich dem Feminismus in der Weg stellt, bin da fuer alles offen soweit und bei meiner Arbeitsstelle sogar ein Fuersprecher fuer das Thema an sich.

Aber dieser krampfhafte Zwang neuerdings alte Formeln wie Bond, Ghostbusters, Superhelden, usw. - die nunmal hauptsaechlich auf maennliche Kundschaft gemuenzt sind - umzukrempeln auf "Diversity" nervt mich.

Also guck ich nicht mehr. Geld gespart.

Meine das voellig unpolitisch und nicht dem Feminismus gegenueber wertend. Bin mit dem Thema durch und geb meine Kohle woanders aus - simpel.

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Flauschie 25.04.2019, 23:42
8. Lustiges Interview

Der Spiegel versucht mal wieder political correctness unterzubringen und die Produzentin will einfach nur einen spannenden Film mit einem Mann in der Hauptrolle machen. Bond war noch nie PC und genau deshalb ist die Serie so ein Erfolg. Übrigens erfolgreicher als Lara Croft.

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tombadil1 25.04.2019, 23:47
9.

-Unter der jüngeren Generation sind die Themen Diversität und weibliche Selbstermächtigung wichtig.-

Das ist in Filmen und bei Videospielen definitiv nicht der Fall.
Im Gegenteil: es gibt regelmäßig Shitstorms weil alle möglichen Rollen unbedingt entweder mit Frauen, oder zwanghaft mit so unterschiedlichen Ethnien wie möglich besetzt werden müssen.

Kritiker fordern eine solche Diversität regelmäßig. Nicht das Publikum.
Das ist ein Unterschied.

Mir ist, wenn ich einen Film schaue, auch vollkommen egal ob Bond jetzt weiß, schwarz, Asiate oder sonst was ist, solange der Schauspieler gut und glaubhaft den Bond gibt. Dann aber bitte den jeweiligen Schauspieler auswählen weil er der am besten für die Rolle geeignete war, und nicht weil er eben nicht weiß war und somit Bond einen diversifizierten neuen Anstrich bekommt.

Was allerdings Blödsinn ist, ist Bond als Frau. James Bond war schon immer eine männliche Rolle. Ein Spinoff mit „Jane Bond“, von mir aus. Wenn es ein guter Film wäre, würde ich bestimmt auch ins Kino gehen.
Aber nur um mehr Frauen mit wichtigen Rollen auf die Leinwand zu bekommen, gibt es definitiv bessere Wege als so eine Rolle wie James Bond auf eine Frau umzuschreiben.

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