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25 Jahre "Tatort"-Kommissarin Odenthal: Lost in Ludwigshafen
ARD

Keine Katze, kein Kopper, kein One-Night-Stand: Zu ihrem 25-jährigen Dienstjubiläum ist Lena Odenthal so alleine und so ausgebrannt wie nie zuvor. Ein Grauen für die Kommissarin, ein Glücksfall für die Rolle.

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Ökotussi 27.10.2014, 07:16
10.

die Katze kam doch 1x vor!

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troy_mcclure 27.10.2014, 07:58
11.

Aus dem Artikel: "Odentahl, so egoman und ausgebrannt wie noch nie. Komisch, gerade jetzt würden wir sie gern noch ein Stückchen ihres Weges begleiten."

NEIN, ist echt nicht nötig.
Auch hier wäre ein Ende gut.

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bstendig 27.10.2014, 11:35
12. Das wäre ein anderes

Zitat von fpwinter
ein Jammer, daß die ARD hier die große Chance verpaßt hat, mittels eines authentischen lesbischen Charakters ein bischen mehr für Akzeptanz zu werben. Es wär toll, wenn man endlich mal einen "ganz normal schwulen, lesbischen oder bisexuellen" Charakter im Tatort hätte. Aber hier hat ja keiner Traute. In deutschen Serien gibt es derzeit keine/n einzige/n LesBiSchwule/n Ermittler/in; im ÖffRe hat das meines Wissens auch noch kein Sender gewagt. (Mir fallen nur SK Kölsch und Mit Herz und Handschellen ein.)
Genre.
Im Krimi erwarte ich absolut NICHTS in dieser Richtung.
Mir ist ziemlich wurscht, ob der Kommisar Männlein, Weiblein, schwul oder lesbisch oder beides ist. Mich interessiert nicht deren Migrationshintergrund und die daraus resultierenden Probleme. Weder Eheprobleme noch Probleme mit den Kindern sind relevant. Dafür gibt es andere Sendungen.

Das einzige was zählt, sind Glaubwürdigkeit und Spannung. Das ist bei der guten Lena Odenthal eigentlich so gut wie nie gegeben - so ist es seit 25 Jahren. Deshalb schaue ich es seit 24 Jahren nicht mehr an.

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dr doolittle 27.10.2014, 12:44
13. Odenthal

ist m.M.n. immer ein sehenswerter Tatort. Den Schluss des gestrigen habe ich leider verpasst - daher meine brennende Frage: WER war der/die Täter/in?

Vielen Dank für eine Antwort :):)

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Mastermason 27.10.2014, 13:31
14. Odenthal? Eine Tortur!

Die Odenthal-Tatorte sind in vielerlei Hinsichten eine Qual. Das fängt bei der Hauptdarstellerin an, die genau einen Gesichtsausdruck beherrscht (genervt) und deren zur Modulation unfähige Stimme immer vor latenter Aggression zittert, dem grauenhaften Ludwigshafener Dialekt, den schwachen Drehbüchern und – vor allem –den sozialen Problemen der Lena O.: Die sind so irrelevant, dass sich sogar die Katze mit Grausen abwendet. Alles verkrampft, verkorkst, Stock im Hintern (versinnbildlicht durch die Champagnerflasche). Was war das Tarantino-Shakespeare-Amalgam von vor zwei Wochen für ein Genuss dagegen.

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eifelhippe 27.10.2014, 13:40
15. Katze

Natürlich war die Katze zu sehen...

Ansonsten ging mir das Gejammere ziemlich auf die Nerven.
Was durchaus daran liegen mag, dass es einfach schlecht gespielt war - die Hände vors Gesicht zu schlagen als Ausdruck der Verzweiflung nutzt sich irgendwann ab.

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anomie 27.10.2014, 14:11
16.

Zitat von robin-masters
bisher immer einer schwächeren Tatorte. Wobei eigentlich nur Köln, Münster und München gut sind.
So unterschiedlich kann Wahrnehmung sein. Die drei genannten Städte sind für mich im Normalfall die Horrortatorte. Vor allem Münster ist zur reinen Klamotte verkommen.

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web2011 27.10.2014, 14:40
17. Es spielte keine Rolle...

... ob L.O. mies gelaunt war oder nicht. Warum sie in Ohnmacht fiel oder sich ständig ans Handgelenk fasste um ihren Puls zu kontrollieren. All das spielte im Krimi keine bedeutende Rolle. Diese "Dramaturgie" hätte man auch weglassen können.
Enttäuscht bin ich auch darüber, das L.O. nicht abgetreten ist. Ich dachte sie wird endlich durch die jungere, sympatischere und frischere Profilerin Johanna Stern ersetzt werden...
Zumindest sah es so aus, als wolle L.O. nicht mehr weitermachen...schade wäre der ideale Abgang...

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amezaliwa 27.10.2014, 15:39
18. mitgelitten

Frau Odenthal hat mir unendlich leid getan.
Sie durfte sich nicht wehren gegen Schläge unterhalb der Gürtellinie. Sie musste ein ums andere mal einstecken.
Selbstverständlich musste sie Fragen stellen, die für die Opfer / Angehörigen unangenehm waren, aber sie wurde doch von fast allen ständig belogen, ein ums andere mal.
DAS war schon auch ungewohnt, in der Summe.
Aber auch das darf Tatort sein, auch das sollte Tatort sein, m.M.n.
Diese sehr detaillierte Sicht auf eine völlig kaputte Kommissarin, die ständig am eigenen Limit kämpft, sich wieder aufrappelt, sich absolut nichts eingestehen will - Hilfe ablehnt (schön eingebracht, die Notärztin), die zunehmend körperliche Beschwerden entwickelt. Wie viele Menschen leben genau so, voller Ignoranz was die eigenen körperlichen Grenzen anbelangt - immer weiter im Hamsterrad bis hin zur völligen Erschöpfung - das war gut.
Ich habe es ihr geglaubt, die Begleitsymptome wirkten nicht überzogen.
Dass das nicht jeder nachvollziehen kann - o.k., ich hatte kein Problem damit, das zuzuordnen.
Die junge neue Profilerin - am Anfang nur doof. Nur nüchtern, unsympathisch, wie ein Elefant im Porzellanladen. Ist dann doch noch geworden - o.k.

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