Forum: Kultur
9/11-Buch "Der amerikanische Architekt": Mohammad spaltet die USA
Pieter M. van Hattem/Vistalu

Ein Denkmal für die Opfer? Oder ein Paradies für Märtyrer? In Amy Waldmans Gesellschaftsroman "Der amerikanische Architekt" soll eine Gedenkstätte am Ground Zero entstehen. Als ein Muslim die anonyme Ausschreibung gewinnt, eskaliert die Lage.

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laureennamo 10.03.2013, 10:51
1. Vorurteil!

Schade wirklich! Das es immer noch so viele Menschen gibt, die sehr wenig über den Islam wissen und sich doch so viel Meinung bilden. Wären die Terroranschläge mit christlichen Hintergründe ausgeführt, so hätte man natürlich nicht den Glauben schlecht darstellen lassen! Nur weil es einige Menschen gibt, die mit dem Glauben schlechtes abstellen, heißt es nicht, dass die Religion schlecht ist.

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seneca55 10.03.2013, 11:14
2. Ein nützliches Buch für die lieben Amis

"Nomen est Omen": Mohammad Atta und seine 18 Aktivisten der Al Qaida sollen bekanntlich in die 2 WTC-Türme plus X in NY gestürzt sein. Aus Rache hat die einzige Weltmacht seitdem in der Islamischen Welt Krieg geführt resp. führt noch Krieg mit 100.000en muslim. Opfern und hohen eigenen Verlusten an Gefallen, Verwundeten, Demokratie- und Kapitalkosten von über 3 Trillions USD sowie zusätzlich in den NATO-Staaten.
Warum sollten gerade die von Islamisten mehrfach attackierten kapitalistisch-globalisierten NewYorker nicht lernfähig sein und ihren Feinden wie schon den Kriminellen "No Tolerance" entgegenbringen, allein schon aus Selbsterhaltungstrieb, oder?

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monologue 10.03.2013, 11:21
3. @ aeronaut79

Wie ist ihre sogenannte "Selbstliebe" der Nationen (besonders in den USA) zu verstehen? Ist es die Liebe zu allem, was christlich, weiß und konservativ ist oder ist es eine Liebe die auf einer vielfältigen, in vielen Bereichen fortschrittlichen Gesellschaft beruht? Auch wenn mir persönlich auch diese Ansicht sehr suspekt ist, dürfte ein islamisches Zentrum am Ground Zero dann auch kein Grund zur Diskussion sein.

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whitemouse 10.03.2013, 13:22
4. Verfilmung

Da ich mittlerweile außerdienstlich relativ wenig lese, bin ich auf die Verfilmung des Romans mit Tom Hanks sehr gespannt.

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kulinux 10.03.2013, 13:38
5. Zum religiösen Hintergrund

Zitat von laureennamo
Schade wirklich! Das es immer noch so viele Menschen gibt, die sehr wenig über den Islam wissen und sich doch so viel Meinung bilden. Wären die Terroranschläge mit christlichen Hintergründe ausgeführt,
… wurden sie aber doch! Oder haben Sie Informationen, dass Bush, Cheney, Rumsfeld und Rove (schon vor 2001) zum Islam konvertiert wären? Ich nicht.

Zitat von laureennamo
… so hätte man natürlich nicht den Glauben schlecht darstellen lassen! Nur weil es einige Menschen gibt, die mit dem Glauben schlechtes abstellen, heißt es nicht, dass die Religion schlecht ist.
Also, wenn aber wie im Falle des Christentums ALLE FÜHRENDEN VERTRETER Schlechtes und Böses angestellt haben, dann darf man doch wenigstens sagen, dass der (dieser) Glaube eigentlich nicht missbraucht wurde, sondern sein "Gebrauch" sich genau darin manifestiert.

Falls Ihnen zum Beleg das Verhalten der christlichen Kirchen in den letzten Jahrzehnten zu widerlich ist, um es wahrzunehmen, lesen Sie doch vielleicht die jetzt 10bändige "Kriminalgeschichte des Christentums" von Karlheinz Deschner. Die ist zwar auch nicht viel beruhigender, zeigt aber gut, dass diese Art "Glauben" zu "praktizieren" zumindest in der christlichen Welt 2000 Jahre Tradition hat. Aber seien Sie gewarnt: Es ist nicht nur eine "Blutspur", die das Christentum durch die Jahrtausende gezogen hat, sondern ein Canyon aus Gewalt, Unterdrückung, Mord und Totschlag. Und das Ganze natürlich immer im Bund mit denen, die am meisten davon profitiert haben. (Kleiner Tipp: in den Kriegen seit 2001 ist das vor allem die Rüstungsindustrie …*und dann schauen Sie mal, wo Cheney, Bush Vater & Sohn und die anderen besonders involviert sind?

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sprechweise 10.03.2013, 14:09
6.

Zitat von laureennamo
Schade wirklich! Das es immer noch so viele Menschen gibt, die sehr wenig über den Islam wissen und sich doch so viel Meinung bilden. Wären die Terroranschläge mit christlichen Hintergründe ausgeführt, so hätte man natürlich nicht den Glauben schlecht darstellen lassen! Nur weil es einige Menschen gibt, die mit dem Glauben schlechtes abstellen, heißt es nicht, dass die Religion schlecht ist.
Doch, je mehr ich vom Islam lese, desto widerlicher finde ich diese Religion, Religion ist einfach schlecht.

Lesen Sie Nachrichten, schauen Sie fern?
Dann bekommen Sie täglich Morde durch Muslime geliefert.

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shuggarcgn 10.03.2013, 16:36
7.

Zitat von sysop
Ein Denkmal für die Opfer? Oder ein Paradies für Märtyrer? In Amy Waldmans Gesellschaftsroman "Der amerikanische Architekt" soll eine Gedenkstätte am Ground Zero entstehen. Als ein Muslim die anonyme Ausschreibung gewinnt, eskaliert die Lage.
Ich kann das wirklich nicht mehr hören!
Aber wenn schon, wo bleiben eigentlich die "ground zero" - Autoren aus dem Osten? Opfer genug gibt es ja unzählige.
Immerhin wütet der Westen seit einer Ewigkeit da drüben!

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face_65 11.03.2013, 08:28
8. @whitemouse

Zitat von whitemouse
Da ich mittlerweile außerdienstlich relativ wenig lese, bin ich auf die Verfilmung des Romans mit Tom Hanks sehr gespannt.
Tom Hanks wäre denkbar ungeeignet. Mohammad Khan sah vor meinem geistigen Auge eher wie Jeff Goldblum aus.

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face_65 11.03.2013, 08:35
9. Hauptsache man postet was?

Witzig, wie hier ohne Kenntnis des Romans fröhlich kommentiert wird. Witzig deshalb, weil sofort die gleichen Reflexe ablaufen, die Amy Waldman beschreibt. Der Roman spielt hier in den Kommentarspalten so wenig eine Rolle wie der Entwurf des Architekten im Roman. Allen geht es um die eigenen Interessen und Vorurteile, den Verteidigern der US-Hegemonie ebenso wie den Verfechtern des Glaubensprimats.
Schon deshalb kann ich nur allen raten: Lesen Sie das Buch und reflektieren Sie einmal über Ihre sehr fixen und wohlfeilen Argumente.
:-)

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