Forum: Kultur
Abgehört: Die wichtigsten CDs der Woche
Domino

Achtziger-R&B, postmodern gebrochen und faszinierend verdichtet - so klingt das neue Album von Blood Orange. Warum das toll ist? Lesen Sie hier. Außerdem: das nachtschwarze zweite Album der Münsteraner Post-Punks Messer, ein junger Brite, dem selbst Rick Rubin nicht helfen konnte und ein wiederentdeckter Soul-Meister.

birao 19.11.2013, 17:19
1. Jaja, so ist das:

Deutschlandradio Kultur hat Jake Bugg's Platte zur Platte der Woche erkoren, ich find sie (r)echt gelungen (wenn auch nicht weltbewegend) und sie zerreißen sie.
Nur mit dem Cover haben Sie Recht: Grausam.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
osos1009 19.11.2013, 18:17
2. Warum ...

... gefällt mir bei dieser ganzen Besprechung nur die Musik von Donny Hathaway? Liegt's an meinem Alter (58)? Doch kann man nicht OBJEKTIV feststellen, dass die Melodien, die Arrangements, die Stimme etc. bei Hathaway einfach reicher sind als das heutige Geplänkel zumindest der hier vorgestellten Künstler?

Noch 'was: Ich mag auch "Oswin L. Lone", ein neuer 70er und 80er, den kaum einer kennt ... einfach geile blues und soul inspirierte Musik ... kann man nur bei youtube hören und sehen ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tom7894 21.11.2013, 06:03
3.

Danke für den Hinweis auf Donny Hathaway. Leider enthält die Anthologie nicht die lange Fassung von „The Ghetto“, die auf dem Album „Everything is Everything“ erschienen ist, sondern nur die auf zwei Tracks geteilte. Darauf hätte man schon hinweisen können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
derarmeberliner 21.11.2013, 17:03
4. Jake Bugg - Platte und Konzert im Huxley

Ich war im Huxlex bei Jale Bugg: Das beste Konzert seit sehr langer Zeit, was ich erleben durfte. Es erinnerte in vielen Elementen dem ersten Auftritt von Oasis in Berlin: Zur Bühnenpräsenz bedurfte es nur der genial-einfachen Musik, einer einzigartigen Stimme und der offen zur Schau getragenen Hingabe und Coolness des Frontmanns. Kein Firlefanz, kein Multimedia-Show, keine orchestralen Sound-Erweiterungen. Natürlich melden sich jetzt die Medienfuzzis, die vom Hype und Absturz anderer ihre mageren Brötchen verdienen müssen. Doch die 2. Platte ist eine logische Folge des schier unbegrenzten Potenzials, was in Jake Bugg schlummert: Und die 3. Platte wird bestimmt wieder anders sein, na und? Sie wird alten Fans missfallen und dafür anderen, neuen Fans, gefallen. Kunst lebt nicht von der Wiederholung des einmal Erfolgreichen, sondern von der Veränderung, der ständigen Suche nach Neuem. Wer einem Musiker, der gerade mal 19 Jahre alt ist solche Veränderungen (die auch kommerziell Auf und Abs bedeuten können) nicht zugesteht, hat von Kunst, erst Recht von Musik und er ihr innewohnenden Logik keine Ahnung. Jake Bugg - vielen Dank für 2 tolle Scheiben, für den gestrigen Abend. Egal was jetzt folgt - das sind Momente, die bleiben. Und keiner der Möchte-Gern-Schnell-Kritiker kann das vorweisen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gerda14 21.11.2013, 21:02
5.

Zitat von sysop
Achtziger-R&B, postmodern gebrochen und faszinierend verdichtet - so klingt das neue Album von Blood Orange.
Das Problem hier beginnt schon mal am Artikel zur CD.. ich denke, die wenigsten, die das lesen, können mit dem Begriff "postmodern" überhaupt etwas anfangen.. die heutige Generation ist da nicht so bewandert in der deutschen Sprache *g*

Zur CD: naja... okay! Hab aber schon besseres gehört :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rabbit01 26.11.2013, 08:55
6. Jack Bugg

Lieber Herr Bocholte. Jedem seine Meinung. Wenn Sie sich lieber in ihrem postmodernen Indie-Kunst-Gesülze aalen - bitte. Jack Bugg hat mit seinem zweiten Album seine erste Glanztat noch überboten, und ein extrem rockiges Folkablum abgeliefert, bei dem jeder Dylan und Stones-Anhänger mit gesunden Ohren mit der Zungs schnalzt. Und wenn Sie persönlich etwas gegen Rubin haben, lassen Sie Ihren Groll nicht am herzallerliebsten Jackk Bugg aus - ich habe fertig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren