Forum: Kultur
Abgehört - neue Musik: Schon Land in Sicht?

Zwei Musikerinnen brechen zu neuen Ufern auf: Tellavision findet Funk in Maschinensounds, Mine macht Pop als Podcast. Außerdem: Neues von R&B-Abenteurer Anderson .Paak und Rap-Muttersöhnchen Loyle Carner.

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popeypope 17.04.2019, 18:46
10. @sekundo

Zitat von sekundo
Was sind "ploppige" Beats?!? Ich habe meinen Kollegen davon erzählt und brüllendes Gelächter geerntet! Also, ich bitte um Aufklärung.
Ja, in der Sprache hört sich das auch lustig an. Aber eigentlich meinte ich, daß die eigentlich eher hart und konkret gespielten Drums etwas lächerlich dünn herüberkommen, und daher eher "ploppen" als "bumsen".
Keine Ahnung, was deine Kollegen meinen, aber erstmal erfreut mich, daß sie daraus Heiterkeit gewinnen konnten. Mit der Spielweise hat das eher nichts zu tun, sondern mit der Sound-Präsentation.

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freddykruger 17.04.2019, 19:06
11. @joernthein

Hallöle joernthein, mit der Entschuldigung ist nicht nötig. Ich fühl mich weder beleidigt, belästigt oder sonst irgendwas. Ich teil aus, also kommt auchmal was zurück. Ich bin da nicht nachtragend. Klink dich lieber in unsere Diskussionen ein. Macht das Forum lebendiger (lach). Du erwähntest Tellavision. Ich hab mich bereits dazu geäußert, der post müßte mittlerweile im Forum stehen. Die Musik kommt für meinen persönlichen Geschmack etwas langweilig rüber. Die Stimme der Sängerin find ich nicht gerade prickelnd. Ist natürlich eine Sache des eigenen Geschmacks.

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sekundo 17.04.2019, 19:47
12. Das sage ich

Zitat von popeypope
Keine Ahnung, was deine Kollegen meinen...
Ihnen sehr gern. Die Terminologie, der
sich Musiker bedienen, ist eine vollkommen
andere als die von Laien erfundene Sprache.
Unter Musikern gibt es sprachlichen Konsenz
zu allen musikalischen Aspekten.

Deshalb sorgt diese erfundene Sprache
von Laien bei Musikern immer für Lacher
und zwangsläufig für Missverständnisse!
Das ist wie eine Sprachbarriere.

So, als wollten Sie einem Inuit erklären, wie
er Robben zu jagen hat, stimmt's?!?

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joernthein 17.04.2019, 20:42
13. @ sekundo Nr. 13

Pardon, aber bei ihnen ist "Musik" ein verammelter Elfenbeinturm. Eine kaum erträgliche Arroganz, die ihre Beiträge spiegeln. Die Wahrnehmung und der Genuss von Musik ist nicht (nur!) akademisch. So begrenzt kommen sie jedenfalls immer wieder rüber.

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joernthein 17.04.2019, 21:07
14. Pardon, @ sekundo

Musik ist, als eine der Künste, keine Veranstaltung im akademischen Eitelturm. Bei ihren Beiträgen denkt man immer, man sei zu dämlich und zu unbedarft für den Genuss - die pure Freude an Musik.

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sekundo 17.04.2019, 21:32
15. Keineswegs!

Zitat von joernthein
Bei ihren Beiträgen denkt man immer, man sei zu dämlich und zu unbedarft für den Genuss - die pure Freude an Musik.
Genuss? Immer gerne und er sei jedem
von Herzen gegönnt! Nur wenn sich Laien
aufplustern und den Qualitäts-Wart geben,
wird's extrem nervig!

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popeypope 18.04.2019, 00:47
16. @sekundo

Zitat von sekundo
Die Terminologie, der sich Musiker bedienen, ist eine vollkommen andere als die von Laien erfundene Sprache. Unter Musikern gibt es sprachlichen Konsenz zu allen musikalischen Aspekten. Deshalb sorgt diese erfundene Sprache von Laien bei Musikern immer für Lacher und zwangsläufig für Missverständnisse! Das ist wie eine Sprachbarriere. So, als wollten Sie einem Inuit erklären, wie er Robben zu jagen hat, stimmt's?!? Nur wenn sich Laien aufplustern und den Qualitäts-Wart geben, wird's extrem nervig!
Und das Problem ist...?
Man darf also nur dann was über Musik sagen, wenn man selbst Musiker ist, weil nur dann gewährleistet werden kann, daß die Terminologie korrekt eingehalten wird?
Erstmal darf ja wohl jeder was über das Gehörte sagen, es spielt keine Rolle, ob man eine bestimmte Terminologie beherrscht oder nicht. Ob die jeweils geäußerte Meinung als falsch, richtig, adäquat oder sonstwas zu beurteilen ist, steht gerade bei Musik auf einem völlig anderen Blatt.

So und jetzt kommts: Ist der Herr Sekundo promovierter Sprachwissenschaftler, Musikpsychologe, Tontechniker oder gar Literaturprofessor, und das alles zusammen? Wohl eher nicht. Warum nimmt er sich dann heraus, anderen vorzuhalten, sie hätten zu einem bestimmten Thema eine Terminologie einzuhalten, die nur einer Elite zuteil wurde, während er selbst genau diese Richtlinie nicht einhält?
Das ist für mich hypokritisches Gefasel, mehr nicht.

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sekundo 18.04.2019, 08:36
17. Nö!!

Zitat von popeypope
Und das Problem ist...? Man darf also nur dann was über Musik sagen, wenn man selbst Musiker ist, weil nur dann gewährleistet werden kann, daß die Terminologie korrekt eingehalten wird? Erstmal darf ja wohl jeder was über das Gehörte sagen, es spielt keine Rolle, ob man eine bestimmte Terminologie beherrscht oder nicht. Ob die jeweils geäußerte Meinung als falsch, richtig, adäquat oder sonstwas zu beurteilen ist, steht gerade bei Musik auf einem völlig anderen Blatt. So und jetzt kommts: Ist der Herr Sekundo promovierter Sprachwissenschaftler, Musikpsychologe, Tontechniker oder gar Literaturprofessor, und das alles zusammen? Wohl eher nicht. Warum nimmt er sich dann heraus, anderen vorzuhalten, sie hätten zu einem bestimmten Thema eine Terminologie einzuhalten, die nur einer Elite zuteil wurde, während er selbst genau diese Richtlinie nicht einhält? Das ist für mich hypokritisches Gefasel, mehr nicht.
Ich schreibe niemandem vor, wie er sich
auszudrücken hat. Promoviert habe ich
auch nicht. Ich habe lediglich versucht,
klarzumachen, dass Amateure und Profis
unterschiedliche Sprachen sprechen,
interessierte Laien unter fehlender
Fachkenntnis leiden und sich dennoch
anmassen, Wertungen abzugeben!

Wie gesagt, Sie erdreisten sich doch
auch nicht, einen Inuit über die
Robbenjagd zu belehren, oder?!?

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sekundo 18.04.2019, 08:39
18. Hypokritisch

Zitat von popeypope
Und das Problem ist...? Man darf also nur dann was über Musik sagen, wenn man selbst Musiker ist, weil nur dann gewährleistet werden kann, daß die Terminologie korrekt eingehalten wird? Erstmal darf ja wohl jeder was über das Gehörte sagen, es spielt keine Rolle, ob man eine bestimmte Terminologie beherrscht oder nicht. Ob die jeweils geäußerte Meinung als falsch, richtig, adäquat oder sonstwas zu beurteilen ist, steht gerade bei Musik auf einem völlig anderen Blatt. So und jetzt kommts: Ist der Herr Sekundo promovierter Sprachwissenschaftler, Musikpsychologe, Tontechniker oder gar Literaturprofessor, und das alles zusammen? Wohl eher nicht. Warum nimmt er sich dann heraus, anderen vorzuhalten, sie hätten zu einem bestimmten Thema eine Terminologie einzuhalten, die nur einer Elite zuteil wurde, während er selbst genau diese Richtlinie nicht einhält? Das ist für mich hypokritisches Gefasel, mehr nicht.
also scheinheilig kann ich schon deshalb
nicht sein weil ich mein Musikstudium
in den USA abgeschlossen habe.

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sekundo 18.04.2019, 08:44
19. Super!

Zitat von popeypope
Man darf also nur dann was über Musik sagen, wenn man selbst Musiker ist, weil nur dann gewährleistet werden kann, daß die Terminologie korrekt eingehalten wird?
Sie haben es exakt auf den Punkt gebracht!
Denn die meisten Beiträge zum Thema
changieren zwischen Unwissenheit,
Wichtigtuerei, Anmassung, Halbwissen
und/oder unfreiwilligem Humor ("ploppig").

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