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Abschied vom Patriarchat: Brett Kavanaugh - Ikone des Untergangs
REUTERS

Männer vom Schlag eines Brett Kavanaugh dürften vom Aussterben bedroht sein. Bei seiner Anhörung konnte man beobachten, wie das Patriarchat vor dem Verschwinden noch einmal wild um sich schlägt.

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junghecker 02.10.2018, 13:42
1. Danke

Super Artikel...mehr davon bitte!

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ansprechpartner 02.10.2018, 13:43
2. Abschied....

Der gute Mann sollte sich zurückziehen.
Dr. Ford hat in meinen Augen überzeugt und gesagt was passiert ist. Ihre Körpersprache paste dazu.
Richter zu sein zu wollen ist auch eine Frage der emotionalen Gerechtigkeit.
Die "Show" habe ich ihm nicht abgekauft.....
Matt Damon bei SNL war treffend, schon beim reinkommen, als er platzgenommen hatte und fragte: "WHAT?"
Ganz nach dem Motto: Hey Leute, was geht denn hier ab? Bin ich im falschen Film?
"Jawohl Herr Richter, sind Sie....."

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lars.nitsch 02.10.2018, 13:46
3. Kommt da noch was?

Was ist jetzt die Kernaussage? Dass alternde, rechthaberische, übergriffige Männer irgendwie peinlich und unhaltbar sind? Stimmt. Ich hoffe jedoch, dass das Thema Patriarchat im Buch von Frau Stokowski etwas gründlicher unter die Lupe genommen wird. Ansonsten hat mir der im Artikel verlinkte Beitrag von Eva Thöne zum Thema Kavanaughs deutlich besser gefallen. Denn mit reiner Polarisierung wird man dem Fall leider nicht gerecht. Das ist dann nämlich ziemlich erkenntnisfrei."Ich habe nicht gewusst dass er / sie erst 17 ist". Wer hat's gesagt?

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oltrerugo 02.10.2018, 13:46
4. Mal halblang...

Was dieser Schmierenkomödiant mit Patriarchat zu tun haben soll, weiß auch nur, wer alles in das sehr weißmännliche, metaphysische Raster presst, dass man immer alles auf nur einen Ursprung zurückführen kann. Der Typ ist - wie übrigens auch sein Mentor - einfach zu schlecht, um als Argument herhalten zu können!

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m_s@me.com 02.10.2018, 13:46
5. Plädoyer gegen die eigene Rolle

Man soll ja in der Defensive keine überflüssigen Informationen andienen - das gilt für das Leben wie sicherlich auch für den Gerichtssaal. Guter Punkt, warum redete er über Bier? Alleine deswegen schon taugt er als Bundesrichter nicht.

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siegfriedwalter52 02.10.2018, 13:50
6. Freuen Sie sich nicht zu früh, Frau Stokowski!

Selbst wenn man ungeprüft annimmt, dass Existenz und Verhalten eines Angehörigen des erratischen Trump-Dunstkreises wirklich die Noch-Existenz "des Patriarchats" beweist, scheint mir, dass Sie das Verschwinden dieses finsteren Imperiums nicht ohne Ambivalenz erleben dürften. Wissen Sie, was von Ihnen noch übrig ist, wenn Sie sich nicht mehr am Reich des Bösen abarbeiten können? Wer gibt Ihnen noch Lohn und Brot? Erweist sich Ihr Selbstverständnis als Kartenhaus?
Alles nicht so einfach, sage ich Ihnen! Sein Sie immer schön vorsichtig!

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Actionscript 02.10.2018, 13:51
7. Sie haben Recht, Frau Stokowski,....

...was die Person Brett K. angeht, die sie korrekt beschreiben und ungeeignet ist für den Obersten Gerichtshof. Ob der emotionale Ausfall echt war, bezweifle ich, da der Kandidat mit Sicherheit für den Auftritt eingearbeitet wurde. Und die Show scheint ja auch viele beeindruckt zu haben.

Sie haben aber Unrecht, dass dieser Typus ausstirbt. Sehen sie sich das Wahlprogramm der AFD an, und da wird jemand wie Brett K. und seine Familie als der wünschenswerte Typus einer gesunden Familie dargestellt. Es ist leider noch lange nicht vorbei. Ich befürchte, dass auch unter vielen Jugendlichen Brett K.'s gezüchtet werden. Und die Anzahl wächst.

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schmunda 02.10.2018, 13:51
8. ich hoffe Frau Stokoswki hat recht...

...mit ihrer Analyse. Es sieht wirklich nach finalem wild-um-sich-schlagen aus. Das Problem ist, es gibt immernoch zu viele Menschen (insbesondere Männer), die es trotzdem noch viel zu weit bringen. Maaßen ist nicht entlassen wurden, Seehofer ist immernoch Innenminister und Trump ist schlichtweg nicht trotz sondern wegen "grab-them-by-the-pussy" Präsident geworden.

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opinio... 02.10.2018, 13:52
9. käme es aus Hollywood

man würde es für unrealistisch halten. Es ist keine "Unterhaltung" es ist US-amerikanische Wirklichkeit. Als junger Mann hatte er kein Sexleben, er hat den Mangel mit Bier-Sauferei kompensiert und er ist sich dessen anscheinend bewusst. Darauf deuten seine unqualifizierten, ausweichenden Reaktionen als Antworten und Fragen. Die Tatsache, dass die Vorwürfe bereits erhoben wurden, als er nicht nicht nominiert war, ignoriert er in seiner Verteidigung. Dieser Mann ist ungeeignet als Richter, egal, ob er sexuell gewalttätig war oder nicht. Er keilt primitiv um sich und lügt. Das sollte zum Aus reichen. Danke, Prof. Ford! Sie hat es angestoßen.

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