Forum: Kultur
Abschied vom Patriarchat: Brett Kavanaugh - Ikone des Untergangs
REUTERS

Männer vom Schlag eines Brett Kavanaugh dürften vom Aussterben bedroht sein. Bei seiner Anhörung konnte man beobachten, wie das Patriarchat vor dem Verschwinden noch einmal wild um sich schlägt.

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Margaretefan 02.10.2018, 17:24
90. @ #66 von adgb

In welcher Welt leben Sie denn? Mal ganz davon ab, dass ich erhebliche Zweifel hege, dass Ihnen was an der Gleichberechtigung liegt, würde mich Ihr "Business-Plan", der zum Erreichen der Gleichberechtigung von Ihnen als tauglicher angesehen wird, wirklich interessieren? Wie muss Ihrer Meinung nach eine Frau denn beschaffen sein, die sich für den Feminismus einsetzt, damit sie erfolgreich sein kann? In Fällen wie diesen, immer mit der selben "Im Zweifel für den Angeklagten-Nummer" zu kommen, ist wirklich ermüdend. Dass sexuelle Übergriffe, ja gar Vergewaltigungen durch nicht mal Reue zeigende Drecksäcke immer schwer zu beweisen sind und leider deshalb selten bis gar nicht zu einer Verurteilung führen (können), ist hinlänglich bekannt. Es ist zwar eben so hinlänglich bekannt, dass Testosteron gesteuerte, angetrunkene oder gar betrunkene Männer, oder Männer in Machtpositionen zu sexuellen Übergriffen neigen, aber auch das taugt nicht dazu eine Verurteilung zu erwirken. Ja, vor Gericht müssen zumindest Indizien darauf hinweisen und zudem zumindest der Richter von der Glaubwürdigkeit überzeugt werden können. Eindeutige Beweise in Form von 4k Videos gibt es von sexuellen Übergriffen eher selten. Es gibt gar Richter, die ihren eigenen Töchtern von einer meist sehr beschämenden Klage abraten würden, weil sie die Prozedur nur zu gut kennen. Wenn Sie gar die Dame für glaubwürdiger halten - zu einer Verurteilung wird es wohl aus bekannten Gründen nicht kommen können - , Frage ich mich, warum Sie den A**** offensichtlich trotzdem für das Amt geeignet halten? Halten Sie es denn für möglich, dass sich die Dame mit einer Lüge so ins Licht der Öffentlichkeit stellen würde? Es gibt ja noch zwei Damen, die von sexuellen Übergriffen berichten. Alles Lügnerinnen? In Ihrer Welt möchte ich nicht leben.

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mother_sky 02.10.2018, 17:26
91. Vorverurteilt und damit erledigt

Brett Kavanaugh ist aus feministischer Sicht also der "Archetyp des Patriarchats", eine "Ikone des schleppenden Untergangs", zum Aussterben verurteilt, und so beantwortet sich die Frage, "ob er geeignet ist, einer der mächtigsten Männer der USA zu werden", von selbst. Dieser "wild um sich schlagende Mann" muss übergriffig geworden sein, anders kann und darf es nicht gewesen sein. Beweise gibt es für die Vorwürfe nicht und braucht es auch nicht: Kavanaugh ist, an den Pranger gestellt und vorverurteilt, längst erledigt. Was für eine eigenartige Sicht der Dinge muss man haben, um dann auch noch "alte weiße Männer" wie Horst Seehofer und Hans-Georg Maaßen gemeinsam mit Brett Kavanaugh in einen Topf zu werfen!

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karlbschwarz 02.10.2018, 17:30
92. Verwunderlich,

wie viele hier im Forum wissen, welche Personalie fuer Spitzenpositionen im amerikanischen Politik-/Gesellschaftssystem richtig ist. Das vor allem im Hinblick auf die Faehigkeiten und Qualifikationen der deutschen Spitzenpolitiker! Die Befragung und Ueberpruefung eines Spitzenkandidaten fuer die amerikanische Exekutive und Judikative ist in Deutschland nicht existent - vielmehr werden dort entsprechende Postitionen nach wie vor unter Ausschluss der Oeffentlichkeit nach persoenlicher Praeferenz des jeweiligen Machthabers verteilt! Beispiele zur Besetzung des Bundespraesidentenjobs ueber Ministerposten zu Staatssekretaeren gibt es ja allenthalben genug. Wuerde man aehnliche Auswahlkriterien in Deutschland wie in den USA anlegen, saehe die Zusammensetzung der Personalstruktur in der Politik anders aus! Aber in weiser Bescheidenheit das eigene Tun immer wieder in Frage zu stellen ist nun mal kein praegender Charakterzug in der deutschen Psyche.

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m.m.s. 02.10.2018, 17:30
93. Ideologische Weltsicht der Social Justice Warriors

So wie immer eine Carry-on Kolumne vom Feinsten, die Crème de la Crème des Feminismus. Da wird der "weiße, mittelalte, heterosexuelle Mann" als Hypomochlion der eigenen Geistesarmut benutzt, also als jemand an dem man sich hochrankt. So wird es auch weiter dabei bleiben, dass der Mann das Weltgeschehen bestimmt, zumindest wenn man nur so vorgeht und keine Leistung erbringt. Denn diese sind diejenigen die arbeiten, in den typischen Männerberufen, die Jahre- und Jahrzehntelang sich spezialisieren und entbehrungsreich ihr Scherflein zur sozialen Gemeinschaft beitragen. Von Feministinnen ist genau das Gegenteil zu sehen, leistungslos, extrem hässlich die arbeitenden Menschen beschimpfend, bildungsfern oder gescheitert, ideologisiert und darin feststeckend. Es ist eine menschliche ontogenetische Katastrophe, aber man muss das aushalten und zusehen wie der soziale Abbau vor den eigenen Augen inmitten einer der reichsten Gesellschaften von statten geht. Friedrich Schiller (der mit den "verfaulenden Äpfeln", laut der Kolumnistin sei das der generelle geistige Inhalt von Schiller gewesen) hat diesen Geistesabbau als Barbarisches Zeitalter bezeichnet, also ein selbstbestimmter Rückfall in das Wilde Zeitalter, die geistige Steinzeit sozusagen wieder selbst herbeiführend. Es ist natürlich glasklar für die Leser, wenn man diesen feministischen Artikel aufsaugt und dann entsprechend abbaut, und das dann mit Brett Kavanaugh: selbstverständlich ermangelt dieser Feministin komplett der Rechtssinn; das konnte man auch hier im Blatt in einer Replik des Top-Richters Thomas Fischer nachlesen, und zwar inhaltlich und nicht nach den xenophoben, rassistischen und ideologischen Kurzformeln dieser - letztendlich - Populistin. Die Gesellschaft, das Recht, das soziale Zusammenleben sind wesentlich komplizierter aufgebaut, als es offensichtlich für diese Art der Ideologin erfassbar ist. Anstatt dazulernen zu wollen, die gegenwärtige Friedenszeit als einmalige Gelegenheit aufzufassen, wird mit der ewig gleichen, festgefahrenen Leier über die Leistungsträger der Gesellschaft hergefahren. Das birgt allerdings die Gefahr, dass es ins Gegenteil umschlägt, und das geschieht ja auch derzeit. Es ist daher nicht eine Frage des Patriachats, sondern des aussterbenden ideologischen Feminismus. Keiner will sich die ungeeigneten, sozialen Unfrieden stiftenden, populistischen Kurzformeln dieser aussterbenden materialistischen Geistesart anhören, die eine einige, gerechte, freiheitliche Gesellschaft bekämpft. Die Welt rollt zur Zeit über den Feminismus hinweg. Das allerletzte Aufzucken ist das Abgeißeln von Teenagerparties vor 35 Jahren, gerade damals als die Freiheit aufkam gegen den festgefahrenen Konservatismus, herausgerissen aus dem Kontext, rechtlich unbeweisbar, außerhalb des Rechtsstaates, ein Gefühls-Sonderrecht, ein Unrecht schaffen wollend. Da hat Kavanaugh völlig recht, sich auch emotional zu verteidigen. Was diese Art der Feministinnen gar nicht verstehen: Leistung. Das kommt in deren Begriffswelt nicht vor. Es hat nichts mit privilegiert sein zu tun. Und es ist auch sinnlos darüber zu diskutieren - denn es ist ein Erfahrungswert aus dem eigenen, individuellen Leben.

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detlef_kaufhold 02.10.2018, 17:33
94. und in den Unternehmen...

... wird es noch länger dauern, bis die alten Herren keine Posten mehr unter sich verschachern. Ich bin erstaunt wie das auch noch bei vielen DAX Unternehmen läuft, trotz Frauenbeauftragten und Förderprogrammen.

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g.eliot 02.10.2018, 17:36
95. Langsam aussterbende Art?

Zitat des letzten Satzes von Frau Stokowski: "Mit seinem wirren Auftritt aber hat er all denen einen großen Gefallen getan, die die Tage des Patriarchats herunterzählen und sich auf eine Zeit freuen, in der Spektakel wie die Kavanaugh-Anhörung nichts anderes sein werden als die Erinnerung an eine langsam aussterbende Art."

Es ist doch gerade Trumps Agenda, die Dominanz der Macht der Männer wieder herzustellen. Von seinen Anhängern wird das wie ein neuer Männlichkeitskult gefeiert. Das sollte nicht unterschätzt werden, denn seine Unterstützung unter den republikanischen Wählern steht nach wie vor bei 80-90%.

Die Republikaner wollen mit Händen und Füßen an Kavanaugh festhalten. Zwar können ihm die Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe evtl. nicht nachgewiesen werden, dass er vor der Kommission unter Eid gelogen hat, schon eher. Es gibt ein paar Republikaner, die das nicht hinnehmen werden, und diese ein paar Stimmen werden die Wahl entscheiden.

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Regimekritisch 02.10.2018, 17:45
96. Was einer wie Kavanaugh

oder Weinstein mit Patriarchat zu tun haben soll? Würde es bei einem Matriarchat solche Verfehlungen nicht geben? Was die Gesellschaftsordnung mit einem saufenden,frauenverachtenden Winkeladvokaten zu tun hat erschließt sich mir nicht? Was ist denn mit Asia Argento in diesem Zusammenhang? Irgendwas sagen um jeden Preis bringt’s da nicht.

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Dr. Kilad 02.10.2018, 17:45
97. Sexistisch, rassistisch, destruktiv, antidemokratisch

Das ist alles, was da um Herrn Trump herumfleucht. Es wäre auch ein politischer Sieg des Feminismus, wenn Brett Kavanaugh nicht auch noch die Justiz trumpsieren kann.

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bromosel 02.10.2018, 17:47
98. Die einzigen die bei der Anhörung gebasht haben, waren die Demokraten.

Zitat von spon-facebook-10000210411
Anstatt zu sagen " Na hin und wieder war ich schon sehr besoffen und ich kann mich wirklich nicht erinnern" schlägt er wild um sich. Kern der Ansagen Demokraten Bashing vom Unfeinsten. Und so etwas will neutraler Oberster Richter der Nation sein ?
Ich finde es faszinierend, was hier für Kommentare kursieren. Schauen sie sich die Anhörung komplett an. Ich habe es getan und kann nur feststellen, daß die demokratischen Senatoren ein mieses Spiel spielen. Es ist wirklich erhellend, etwas komplett und im Zusammenhang zu sehen.

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Brain 02.10.2018, 17:49
99. Dass der Mann...

durch die Medien vorab vernichtet wird, war abzusehen. Es gibt keinerlei Beweise bis dato und die Hexenjagt ist bereits in vollem Gange.

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