Forum: Kultur
Ai Weiwei will Berlin verlassen: "Deutschland ist keine offene Gesellschaft"
Edgard Garrido/ REUTERS

Der chinesische Star-Künstler Ai Weiwei lebt seit 2015 im Berliner Exil. Nun rechnet er mit Deutschland ab - und wirft dem Land vor, ihm mangele es an Respekt vor abweichenden Stimmen.

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der Bulle 09.08.2019, 16:36
230. Was

erlauben Eiweiwei ( phonetisch geschrieben). Na da hat der Herr Künstler wohl nicht das Eiei bekommen, was ihm nach seiner Auffassung zusteht. Und dann wird der Herr Künstler von einem resoluten Berliner Taxi Fahrer, die ja weit über die Stadtgrenzen Berlins für Ihre charmante Sonderwünschen zugewandte Art bekannt sind, rausgesetzt. Uppps! Dit is Berlin du Clown!
Jute Reise!

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Pinky McBrain 09.08.2019, 16:37
231. Überbewertet

Für uns Deutsche ist das natürlich verlockend: Wir können den Herren gut finden, und damit gleich ein wenig gegen Unterdrückung und so im bösen China sein.
Lässt man das weg, ist er nurnoch ein guter Selbstvermarkter, der seine Marke stets weiter ausbaut. Dahingehend unterscheidet er sich nicht von allen anderen C-Promis.

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AxelSchudak 09.08.2019, 16:40
232.

Zitat von kumi-ori
Als Parlamentarismus und Liberalismus wuchsen und Das Drama "Faust" entstand, gab es noch gar keinen "deutschen Boden", sondern eine Vielzahl von Fürstentümern.
Weia...
Es gab noch keinen deutschen Staat, aber schon seit vielen Jahrhunderten deutschen Boden - zumindest wenn man das als ein Gebiet definiert, in dem ausschliesslich oder zumindest in grosser Mehrheit Menschen mit deutscher Kultur leben, und die macht sich im Regelfall an der Sprache fest.

Sonst könnten Sie genauso platt behaupten, es gäbe keinen europäischen Boden.

PS: Schade, das Ai Weiwei geht. Aber ich glaube nicht, das Deutschland deswegen Schuldgefühle haben muss.

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camilli79 09.08.2019, 16:40
233.

Zitat von camilli79
Italien ist ein wunderbares Land, divergierende Ansichten auszutauschen, ohne dass Ihnen jemand ein Strick daraus dreht, wenn sie die Gründe erklären, warum Sie z.B. Mussolini oder Putin Verehrer sind, was in beiden Fällen in Deutschland zum nicht mehr gegrüsst werden führt. . Deutschland ist und bleibt ein gefährliches Land für Meinungen, nicht nur wegen Merkel und Sarrazin. Singapur und viele asiatischen Länder pflegen eine grosszügige in Deutschland unbekannte Toleranz.
...ich sollte hinzufügen, dass ich nicht Mussolini verehre und auch nicht Merkel, ich möchte schliesslich noch gegrüsst werden... - lol -

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Flotto 09.08.2019, 16:42
234. Nirgends zu Hause?

Kann es sein, dass Ai Weiwei einfach nur Probleme mit anderen Menschen hat und dass es die Welt, in der alles und jedes auf ihn und seine persönlichen Vorstellungen von Freiheit und Recht ausgerichtet ist einfach nicht gibt?

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XornXenophon 09.08.2019, 16:42
235. Künstlerseele

Offenbar findet der rebellische Künstler auch in Deutschland nicht alles toll. Das ist sein gutes Recht. Worüber er sich aber genau beklagt, bleibt unklar. Vielleicht war das Interesse an dem rebellischen Künstler war einfach nicht so groß, wie erhofft? Fehlt es uns gar an Demut gegenüber dem großen Künstler? So wird es wohl sein...

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manicmecanic 09.08.2019, 16:42
236. da liegt er nicht so daneben

Es gibt sie immer.noch die altdeutsche Arroganz,sie ist nur political correct neu verpackt worden.Die Deutschen und besonders ihr Staat tun sich auch immer noch genau wie in archaischen Zeiten schwer damit von anderen Ländern Problemlösungen zu übernehmen.Selbst wenn sie bewiesen deutlich besser funktionieren als unsere Regeln.

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wuhler 09.08.2019, 16:43
237. Ich bin sehr glücklich ...

... in einem Land zu leben, dessen größtes Vergehen die Sanktionierung eines nach Parfum riechenden Fahrgastes ist. Ich denke da wird es schwer für den Künstler eine Gesellschaft zu finden, die ihn glücklich macht. Der Vergleich mit chinesischen Praktiken ist hier hoffentlich aus dem Zusammenhang gerissen. Vielleicht sollten wir die Kunst Herrn Weiweis schätzen und dem was er sagt nicht allzu viel Bedeutung beimessen?

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tagesrandzeit 09.08.2019, 16:43
238. ha ha ha

berliner taxisfahrer sind weder wegen freundlichkeit noch ihrer ortskenntnis bekannt. get over it. aber sie sind hart im nehmen. die werfen so schnell keinen raus. ich habe den herrn des öfteren im pberg herumlaufen sehen. teilweise roch er nicht gut. man sollte immer beide seiten hören.

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ditta 09.08.2019, 16:44
239. Meine Trauer

um den möglichen Weggang eines Künstlers, der eher durch seine gigantomanischen Materialschlachten mit vielen , vielen ungenannten Helferlein Ruhm, Anerkennung und ja, auch Pekuniäres in unserem Land erzielen konnte, hält sich eher in Grenzen. Dennoch wünsche ich ihm weiterhin ungebremste Kreativität, über die sich sicherlich auch andere kunstbeflissene und vermögende Staaten freuen werden, in denen er sich wohler fühlen möge. Was haben wir boß falsch gemacht?

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