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Angeblicher Modernisierer Papst Franziskus: Fehlt nur noch der Scheiterhaufen
REUTERS

Er gilt als weltoffener älterer Herr. Tatsächlich vertritt der Papst in Sachen Sexualität und Frauenrechte Positionen, die eine Zumutung sind für alle, die in der Gegenwart leben.

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Kapustka 19.06.2018, 18:04
60. Woher dieser Haß?

Es ist völlig legitim, die Werturteile des Christentums abzulehnen bzw. sich mit diesen differenziert auseinanderzusetzen. Dieser Artikel ist aber eine polemische Verunglimpfung. Sie sollten bitte auch abweichenden Meinungen anderer Menschen mit mehr Respekt begegnen.

Ich bin beispielsweise in allen Punkten anderer Auffassung als Sie. Damit müssen Sie leben.

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permissiveactionlink 19.06.2018, 18:05
61. Homosexualität,

Abtreibung, gemeinsames Abendmahl mit Nichtkatholiken, Scheidung und neue Ehe, katholische Krankenhäuser und Ablehnung der medizinisch oder sonstwie erforderlichen Abtreibung, auch nach Vergewaltigungen, frühmittelalterliche Moralvorstellungen, eine Gesellschaft von religiös desinteressierten Steuerzahlern, die bizarre, alte Männer im purpurnen Brokatröckchen und mit Weihrauchkännchen mit zigtausenden Euro pro Monat pro Person alimentieren müssen. Und alle machen mit ! "Aber der Papst ist doch so ein moderner, mitfühlender Hirte !" Wirklich ? Als in Guatemala durch den Volcán de Fuego viele Menschen umkamen und noch mehr Menschen alles verloren, las man hier über den empathischen Oberhirten : "Papst Franziskus sprach den Opfern sein Beileid aus. Das katholische Kirchenoberhaupt wolle den Angehörigen, die den Verlust ihrer Liebsten beklagen, Trost spenden und den Hilfskräften spirituell (!) beistehen, hieß es in einer von der päpstlichen Nuntiatur in Guatemala verbreiteten Botschaft." Geld hat der Vatikan natürlich nicht rüberwachsen lassen, für die Ärmsten. Denn Geld hat man vom Geld behalten und Geld scheffeln, und nicht vom Geld ausgeben oder für die Ärmsten spenden. Amen !

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beuerlein 19.06.2018, 18:07
62. Die Inflation von Nazivergleichen nervt

Das hätte ich an Stelle des Papstes unterlassen. Was schon bedenklich ist, das sowohl bei der Abtreibung wie auch bei der zunehmenden Diskussion über Sterbehilfe gesunde Menschen über den Lebenswert kranker oder behinderter Menschen urteilen. Es ist bezeichnend, das das schlachten tragender Rinder in der breiten Diskussion schwerer wiegt als das Töten menschlichen Lebens.

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madameping 19.06.2018, 18:07
63. Was verstehen Sie denn unter einer tieferen Diskussion?

Zitat von sadu
ich hatte den Papst auch liberaler eingeschätzt als es ist. Zum Thema Abtreibung würde ich mir aber eine tiefere Diskussion in Deutschland wünschen. Es gibt ca. 100.000 Abtreibungen jährlich in Deutschland (2017) bei ca. 790.000 Geburten (2016). Das ist für mich eine erschreckend hohe Anzahl an Abtreibungen, wo sich mir schon die Frage stellt was die Gründe sind und ob es immer gerechtfertigte Gründe sind.
Wahrscheinlich ist das jetzt wenig überzeugend für Sie, wenn ich Ihnen sage, dass die Zahlen der Schwangerschaftsabbrüche in den letzten Jahren rückläufig sind. Ob Sie sich nun erschrecken, ist Ihre persönliche Sache. Ich gehöre zu den Menschen, die sich eher darüber erschrecken, wenn eine Frau gegen ihren Willen zum Austragen und Gebären gezwungen werden soll. Und Zahlen anzustarren, hat noch niemandem geholfen. Aber das nur nebenbei.

Aber erlauben Sie mir in paar Fragen: was bitteschön, gehen Sie persönlich eigentlich die Gründe von Abtreibungen an? Und was machen Sie dann mit den Informationen? Und wenn Ihnen der Grund nicht gefällt, was ist dann...?

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wittchen2000 19.06.2018, 18:08
64. Bitte nur auf Frauen und Sex achten alles andere unwichtig

Kirche und Religion wird wie ein Esel immer mit den selben Ruten auf die gleiche Stelle geschlagen - mit Freude sieht man wie verletzlich das ganze doch ist, über das man sich ja so trefflich aufregen kann - und das ja zweifelsohne auch viel Leid ausgelöst hat.

Was dabei aber mit der selben Kurzsichtigkeit übersehen wird, ist dass die Menschen derzeit in größten mentalen Streßsituation leben, dass sie wir Papierschiffchen auf dem Ozean ziellos von einem zum nächsten Treiben, dass es keinen Zusammenhalt und keine Gemeinschaftlichkeit mehr gibt.
Aus solchen Situation wird plötzlich ein Hitler oder Trump gewählt, oder die Höllenhunde der AfD tanzen auf dem Dach.


Wir sind von Dämonen umgeben - ob wir sie nun so nennen wollen oder nicht.

Wir haben Seelsorge nötiger als jemals zuvor.

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hartmannulrich 19.06.2018, 18:08
65.

Ich bin mit dem Papst ja auch nicht in allem einig, aber ich halte es für unangemessen, so über jemanden herzuziehen, nur weil seine Ansichten nicht auf Linie sind. "Die Kirche" hat übrigens nie jemanden auf dem Scheiterhaufen verbrannt; das war immer der Staat.

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...alternativlos 19.06.2018, 18:08
66. Wieso sollte der Papst was anderes sagen

als in der der Bibel steht?
Achso, diesen Wälzer kennen sie nicht und hätten gerne, dass er die neumodischen Ansichten nachplappert....ist klar, ein Verein der seit über tausend Jahren besteht...
Naja Hauptsache wieder bisi clickbait betrieben, viel geschrieben und nichts gesagt....Journalisten heute. Schade dass ich hier meine Zeit verschwende.

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rahelrubin 19.06.2018, 18:10
67. So

ich unterschreibe jedes einzelne Wort.
Institutionalisierte Religion ist einfach nur übel.
Schlimm!

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chrisol 19.06.2018, 18:10
68. Infieles

da is er ja! Alle paar Wochen muss ein tendenziöser Artikel über die Katholische Kirche her. Auf den Teil der Christengemeinde die zu den Römisch-Katholischen gehört, muss ab und an verbal geknüppelt werden. Nicht das sich die Dinosaurier(innen) der 68‘er nicht als Spiegelkonsummenten bedient fühlen. Den deren Befreiungsbewegung hat uns diese wunderbar liberale Gesellschaft beschert, in der man Gott weniger respektiert, als ein vom aussterben bedrohten Regenwurm. Heute hat man nicht Gott zu fürchten, sondern seinen Abteilungsleiter.

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streifenpuppe 19.06.2018, 18:11
69. Ich glaube, er kann damit umgehe, dass Frau Stokowski ihn nicht mag...

Man kann von diesem Papst gehalten, was man will. Man sollte aber auch akzeptieren, dass er nicht als Medienstar gewählt wurde, der darauf aus ist, von allen gemocht zu werden. Das ist nicht unbedingt seine Aufgabe. Schon gar nicht ist es seine Aufgabe, nach dem Wohlwollen von Frau Stokowski zu agieren. Er ist der Chef einer Kirche, von der man auch halten will, was man will. Man sollte nur akzeptieren, dass er Chef einer Kirche eine andere Meinung haben kann, als die Kolumnistin.

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