Forum: Kultur
Angst vor Trump: Jetzt beruhigt Euch mal bloß nicht
AFP

Wird schon nicht so schlimm werden unter Donald Trump? Kann sein, dass der nächste US-Präsident künftig zahmer auftritt als im Wahlkampf. Doch der Hass seiner Anhänger, der ihn ins Amt gebracht hat, wird bleiben.

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wilam 15.11.2016, 14:24
30. Eine große Befreiung

er hat den Leuten erlaubt, ihr Über-Ich abzuwerfen. Keine political correctness mehr, keine Moral, keine Rücksicht stört mehr auf dem Weg nur tierischer als jedes Tier zu werden. Nur, wenn ich jetzt ein guter Mensch bin und alle Beladenen hole, dann wächst der Druck noch weiter und ich hab das, was mich zum Bösen macht.

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rennflosse 15.11.2016, 14:24
31. Das hat ja

Zitat von didlon
Frau Stokowski hat in der Aufregung ganz vergessen, dass deutlich mehr als 40% Frauen für Trump gestimmt haben. Aber vermutlich waren die allesamt weiß, dumm, arm, alt, abgehängt und in der AFD.
... Herr Fleischauer schon getan. Warum sollten wir noch eine weitere Abhandlung darüber lesen?
Dass uns die amerikanische Denke sehr weit entfernt ist, kriegen wir schon seit Jahren mit. Das betrifft eben auch die Frauen.
Was bisher oben war, ist plötzlich unten. Und umgekehrt. Es war abzusehen, dass der Zug irgendwann verkehrt herum fahren würde und rückwärts das neue vorwärts sein könnte.
Uns droht eine ähnliche Entwicklung. Wobei nicht alle sich davon bedroht fühlen. Und diejenigen, die sich bedroht fühlen, nicht unbedingt auf Verständnis hoffen können. Dazu haben sie ihre Arroganz zu ungeniert vorgelebt. Das kann man ganz klar sehen.

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Baal 15.11.2016, 14:25
32. Klar wird der Mann zahmer werden

Spätestens dann wenn er mal durchrechnet woher die Kohle kommen soll um seine dollen Versprechen zu finanzieren.
Von massiven Steuererleichterungen für alle bestimmt nicht.
Am Ende wird seine Politik der von Clinton stark ähneln.
Die jetzigen Verlierer verlieren weiter und ein paar andere Milliardäre als bisher werden reicher, darunter seine Familie.
Anständig und fair verteilt wird da nichts.
Dass sich die USA sich es in Zukunft entgehen lassen überall auf der Welt in Konflikten mitzumischen ist reine Utopie.
Da sorgt schon die Rüstungsindustrie für.
Was solls, wenn er es nicht bringt ist er in 4 Jahren eben wieder weg.
Das waren dann eben verlorene Jahre für die USA.
Warten wir es ab.

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karljosef 15.11.2016, 14:25
33. Was höre ich in den Nachrichten?

Der Trump wartet noch auf etliche gerichtliche Prozesse?

In den USA ist aber auch alles möglich...

ZYNISMUS OFF

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mcpoel 15.11.2016, 14:27
34. Wo bleibt der Optimismus?

Alle lamentieren. Es ist sicher richtig, die Gründe für diesen Wahlausgang zu diskutieren. Man muß auch diskutieren, wie man Ähnlichem in Europa entgegensteuern kann. Aber nur lamentieren hilft nicht. Trump kann für uns auch nützlich sein: Ihn kann man offenbar leicht beeinflussen. Er ändert gerne seine Meinung. Das kann er durchaus auch in unserem Sinne tun. Das verbreitet Unsicherheit- aber nur, wenn man selbst nicht weiß, was man will. Es ist aber doch auch eine Chance. Warum also eine depressive Weltsicht an den Tag legen?

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rennflosse 15.11.2016, 14:28
35. Tutweh

Zitat von mcpoel
Für Trump haben jede Menge Frauen gestimmt. Hieraus also eine Feminismusdebatte zu machen, geht daher am Thema vorbei, denn die Gründe für eine solche Wahlentscheidung sind (entgegen ihrem Weltbild) geschlechtsneutral. Hier sollten daher die größeren Zusammenhänge diskutiert werden, oder passen größere Zusammenhänge nicht in eine kleine Feminismusküche?
Das bedeutet dann aber auch, dass der Feminismus zu unbedeutend war, um der Wahl eine Richtung zu geben.
Einer Feministin muss das unerträglich sein.

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Troll-Oberkommando 15.11.2016, 14:31
36.

Die Demokraten mögen innenpolitisch besser aufgestellt sein als die Reps (bez. Waffengesetze usw.) - aber in der außenpolitischen Thematik hat Trump eindeutig die Nase vorn und das ist für uns Europäer entscheidend. Bei allem "good will" den die Clique um Soros und Clinton bez. ihrer Aktionen haben mögen - für uns Europäer ist die Politik des "regime change" and "nation buildiing" vor unserer Haustür desaströs. Soros ist ein Börsen-Spekulant, der so reich ist, dass er sich ganze Länder und Armeen kaufen könnte und leider sind seine politischen Einflussnahmen in Europa Spekulation mit dem sozialen Frieden. Die Ideen-Blase um EU und Nato samt Verstärker-Effekt durch die transatlantischen Pro-Soros/Clinton- Schreiberlinge erschien in den letzten Jahren wie ein Luftballon kurz vor dem Platzen - Trump hat jetzt die Luft raus gelassen. Das ist das Problem mit Institutionen, die sich irgendwann aus dem ursprünglichen Bedeutungszusammenhang ihrer Entstehung entfernen und verselbständigen, weil das Personal ein anderes geworden ist. Personal, dass keinen Krieg mehr erlebt hat, sondern in Frieden und Wohlstand aufgewachsen ist. Dementsprechend kamen die Warnungen ja auch von der alten Garde - wie Peter Scholl Latour oder dieser Nato-Verteidigungstyp aus dem kalten Krieg (Wimmer).

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IB_31 15.11.2016, 14:32
37.

Zitat von scharfekante
", sondern aus einem Gefühl des Absinkens des Ansehens und des - zu Recht erfolgten - Verlustes sozialer Privilegien. Damit verbunden ist für weiße Männer auch eine - zu Recht erfolgte - Relativierung ihrer sexuellen Attraktivität, die .....
Männlich, alt, arm, dumm, wütend. Und weiß.
Das ist in der Tat das was seit Monaten überall geschrieben stand
Dumm nur :
Demografisch betrachtet gibt es gar nicht so viele weiße Männer, um Hillary Clinton nur mit deren Unterstützung schlagen zu können.

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alternativloser_user 15.11.2016, 14:32
38. Propaganda

Ich finde es widerlich wie die Medien seit Monaten gegen Trump hetzen und wieviel Hass von Seiten der Medien ihm entgegengebracht wird. Gleichzeitig werden einfach mal die Hälfte der Amerikanischen Wähler als psychopathische Volltrottel medial gebrandmarkt und fertiggemacht.
Die Medien vergiften die Atmosphäre doch genauso wie es die Trump und Clinton Anhänger tun. Da wird sich gegenseitig mit Jauche übergossen und je nachdem wem der Leser zujubelt ist er entweder Psychopath oder aufrechter Staatsbürger. Viel einseitiger gehts gar nicht mehr.

Übrigens interessant, dass 53% der Frauen Trump gewählt haben. Das dürfte so ca. 50 Millionen Leuten entsprechen. Passt irgendwie nicht so ins feministische Weltbild, oder ?

Und was jemand im Wahlkampf so alles sagt und was er danach wirklich macht, sind doch zwei verschiedene Dinge wie wir über die letzten Jahrzehnte von den Politikern gelernt haben.
Gebt dem Mann doch erstmal eine Chance sich zu beweisen. Wenn er als Präsident Mist baut kann man sich immernoch drüber aufregen und dann altklug schreiben "Wir habens gewusst!"

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matokla 15.11.2016, 14:35
39.

Zitat von ArRah
Oder polemischer ausgedrückt: waren die demokratischen Kräfte 1933 auch schlechte Verlierer?
Schlimmer, sie waren beteiligt. Die NSDAP wurde 1933 von 'Polit-Laien' gewählt - das ist richtig. Den Untergang herbeigeführt haben allerdings die 'Profis' des Parlaments durch Ratifizierung des 'Ermächtigungsgesetzes' und der sonstigen 'Notstandsverordnungen'. Das Weimarer Parlament hatte sich damit selbst entmachtet.
Die ganze aktuelle 'böser Wähler-guter Wähler'-Nummer geht meiner Meinung nach an der Realität UND an der Geschichte vorbei.

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