Forum: Kultur
"Anne Will"-Talksendung: Zeitreise mit Friedrich Merz
NDR/Wolfgang Borrs

Anne Will wollte über Spaltung und Zusammenhalt im Land diskutieren, im Zentrum stand ihr Gast Friedrich Merz. Ein passenderer Titel für die Sendung wäre gewesen: "Alter, weißer Mann wird von zwei Frauen zusammengefaltet."

Seite 6 von 16
coyote38 19.11.2018, 08:28
50. Vorsichtig ausgedrückt: "Unterirdisch".

Und damit meine ich nicht den Auftritt von Herrn Merz, sondern den Artikel: Tendenziös, politisch nicht neutral, diffamierend, in der Sache fachlich falsch. Von den beiden "Frauen, die (angeblich) Merz zusammengefaltet" haben, dokumentierte Manuela Schwesig höchst eindrucksvoll, warum niemand mehr die SPD wählt ... und Annalena Baerbock dokumentierte höchst eindrucksvoll, dass sie außer "knapp an kommunistischer Parteijugend vorbeischrammenden" Politphrasen und - floskeln wirklich GAR NICHTS an Substanz zu EGAL welchem Thema beizutragen vermag. Ich habe irgendwann aufgehört mitzuzählen, wie oft die junge Dame Dame von Friedrich Merz kurz und knapp fachlich korrigiert oder widerlegt wurde. ICH jedenfalls habe gestern ein politisches Schwergewicht und zwei identitätspolitisch, linksliberal und gesinnungsethisch durchgeformte aber dafür fachlich deutlich weniger versierte Leichtmatros-*Innen gesehen. Logisch, dass jetzt aus allen Rohren auf Merz geschossen wird ... er wird - im Gegensatz zu AKK - die bedingungslose inhaltliche, politische und rechtsstaatliche Entkernung der (Merkel-)CDU nämlich nicht mehr mitmachen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joke61 19.11.2018, 08:29
51. Für mich wirkte Merz ziemlich verunsichert.

Hat zu keiner Frage klar Stellung bezogen, immer nur Wischi Waschi. Bloß mit niemandem verderben. Nicht zu hart wirken, nicht zu weich. Innerlich war der am kochen! Ich vermute mal, die einzigen, die dem zum BK haben wollen, sind Blackroch, HRSE, etc. Hinzu kommen natürlich noch die Patrioten und die gleichgesinnten CDU Ler, die aber nicht wie Merz im Politik Betrieb zu finden sind, sondern in Rente!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
urbanism 19.11.2018, 08:30
52. Legt Friedrich Merz ac acta

Legt Friedrich Merz ad acta . Der Mann ist 63 Jahre alt. Selbst wenn gewählt würden als Fraktionsvorsitzender wäre er 67 Jahre bis er Bundeskanzler wäre. Was will der Mann denn erreichen für Deutschland? Einen Neuanfang, eine Neuausrichtung? Er ist ein alter Mann der damals Angela Merkel nicht die Stirn bieten konnte und jetzt auf seine alten Tage, nach Merkels Rückzug, sein Ego befriedigen will.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schmidt-post 19.11.2018, 08:31
53.

Zitat von DieLetzteBastion
Merz hat gekonnt und souverän geantwortet. In die Defensive sind eher die Damen Baerbock und Schwesig geraten. Passt dem "linken" Spiegel wohl nicht?!
Was haben Sie gesehen? Gekonnt geantwortet?
Keine einzige klare Aussage von H. Merz. Eher kann man einen Pudding an die Wand nageln, als von ihm eine klare Antwort zu hören.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mephistofeles12 19.11.2018, 08:32
54. Ganz schwacher Auftritt.

Nach den Erfahrungen mit Martin Schulz, der bei der SPD als "unbelasteter" Newcomer eine ähnliche Euphorie auslöste, versteht man den Hype um Merz eigentlich nicht. Und nach diesem desaströsen Auftritt noch weniger. Eine schwächere Performance eines Spitzenpolitikers hat man lange nicht mehr gesehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Palmstroem 19.11.2018, 08:32
55. Merz macht den Seehofer

Friedrich Merz hat offenbar nichts aus Seehofer´s Abstieg gelernt. Auch er will nun von der AfD Wähler zurück gewinnen, in dem er deren Slogans übernimmt. "Merkel hätte die Grenzen geöffnet und die Flüchttlinge eingeladen" - Gut, dass ihm Frau Baerbock Geschichtsunterricht gab. Es war Victor Orban, der die Flüchtlinge aus Ungarn nach Österreich karrte und im Schengenraum muss man Grenzen nicht öffnen, weil sie offen sind. Wenn die Welt heute titelt - "Merz nennt Merkels Flüchtlingskurs 2015 einen Rechtsbruch", dann ist das Orginalton Seehofer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neptun680 19.11.2018, 08:33
56. Erstaunlich!

Mit welch gnadenloser Kälte und Prinzipienreiterei hier einige im Forum die Unzulässigkeit der Grenzöffnung anprangern. So als wären Gesetze mit Blut, in alle Ewigkeit, in Stein gemeißelt und gemacht - ja, für wen eigentlich.
Entweder ist es eine tief sitzende archaische Angst vor der Übernahme und Auslöschung der eigen Art, oder es ist die komplette Abwesenheit von Mitgefühl bei solchen Menschen - oder beides. Was es auch immer ist, ich finde es vollkommen unverhältnismäßig. Jeder Politiker der das ähnlich wahrnehmen kann, sollte darauf hinweisen. Das Merz bei einigen Fragen rumeiert, macht ihn mir eher sympatisch. Es zeigt aber auch, dass er wohl nicht der richtige Mann für eine CDU ist, die sich wieder mehr nach rechts bewegen will. Letztlich brauchen die Schwarzen jemanden der es geschickt versteht das Ruder so zu bewegen, dass man irgend wann auch mit der AfD koalieren kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frankfurtbeat 19.11.2018, 08:35
57. mit ...

mit Unternehmertum kann man bei Merz die Arbeit in seiner Kanzlei bezeichnen. Posten als Aufsichtsrat oder -vorsitzender sind meines Erachtens eher dem Netzwerk geschuldet und basieren weniger dem Schaffensgeist des Herrn Merz. Wenn man als Ex-Politiker bei einem Unternehmen wie diesem tätig ist/wird/war hat das Ganze ein Gschmäckle ... denn "Laut EU-Lobbyregister ist BlackRock eines der Unternehmen mit den meisten Lobbytreffen mit EU-Vertretungen." Quelle: https://lobbypedia.de/wiki/BlackRock

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rooonbeau 19.11.2018, 08:37
58. @fleischwurstfachverkäufer

Schöne Zusammenfassung der Problematik Merz. Einer der immer den Reichen gedient hat und dafür auch reichlich belohnt wurde, da weiss man doch welches Liedchen er pfeifft. Es ist wirklich erschreckend wie durchschaubar das ganze ist und doch wird er als Favorit gehandelt. Wie schon gesagt, befürchte ich sogar das Merz als Obertransatlantiker nicht frei von Fremden Interessen ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eurorentner 19.11.2018, 08:39
59. Mit Merz

muss wenigstens die, seit Jahren, links blinkende CDU ihre Lobbypolitik nicht mehr in Hinterzimmern durchziehen sondern kann sie wieder ganz offen machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 16