Forum: Kultur
"Anne Will" über den Dürre-Sommer: "Es gibt eben die menschliche Trägheit"
NDR/ Wolfgang Borrs

Anne Will ist zurück aus der Sommerpause - und will von ihren Gästen wissen, was Bund und Länder im Kampf gegen den Klimawandel tun können. Eine ebenso erfreuliche, wie bedrohliche Frage.

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Andraax 20.08.2018, 20:44
100.

Zitat von franke08
Dann hätten wir eine ungebremste positive Rückkopplung. Das wärmere Ozeane mehr CO2 ausgasen lassen, ist physikalisch unbestritten. Wenn aber dann dieses CO2 zu weiterer Erwärmung führen würde und diese weitere Erwärmung wiederum zur mehr CO2 usw, dann würde sich diese ungebremste Regelkreis bis in ungeahnte Höhen aufschaukeln. Das war erdgeschichtlich nie der Fall. Dieses eine Beispiel führt die CO2 Hypothese bereits an absurdum.
Sie haben zwar keine Ahnung von den Zusammenhängen, leiten daraus aber felsenfest Ihnen genehme Schlüsse ("Dieses eine Beispiel führt die CO2 Hypothese bereits an absurdum."). Machen Sie sich besser schlau bevor Sie lospoltern. http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kohlenstoff_im_Ozean
Zwar ist richtig, dass wärmeres Wasser weniger CO2 löst als kälteres. Trotzdem nehmen die Meere netto CO2 aus der Atmosphäre auf, da die treibende Kraft (CO2-Partialdruck in der Atmosphäre) den Temperatureffekt des Wassers überwiegt. Daher werden die Meere auch sauerer, was zur Korallenbleiche führt.

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der.tommy 20.08.2018, 20:46
101. @franke08

Nein das ist wissenschaftlicher nonsens. Zunächst möchte ich voranstellen, dass sie, obwohl sie offenkundig nicht über einen akademischen Grad in dem ausschlaggebenden Bereich verfügen, sich anmaßen, tausend von Wissenschaftlern der unwissenschaftlichen Arbeit zu bezichtigen. Diese Selbstgefälligkeit, a la sie wissen es ja eh besser, ist schon ein starkes Stück. Offensichtlich sind sie aber auch gar nicht bereit, tiefer in die physikalischen und chemischen Prozesse einzusteigen. Wären sie es, wäre Ihnen auch klar, dass ein Anstieg von co2 in der Atmosphäre nicht zwangsläufig das ausgasen von weiterem co2 aus den Meeren bedeutet. Dafür müssten die Weltmeere nämlich vollständig mit co2 gesättigt sein, sodass sich kein weiteres co2 bei derzeitiger Temperatur und Druck in den Meeren lösen lässt. Das ist aber nicht der Fall, weshalb die Meere eine riesige co2-senke im Ökosystem sind. Die co2-Hypothese ist also keineswegs da absurdum geführt. Ihre naive Vorstellung von den tatsächlichen Vorgängen erweist sich nur als mit den wissenschaftlichen Tatsachen unvereinbar.

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der.tommy 20.08.2018, 20:49
102. @freier.buerger

Und wie fruchtbar genau sind die Wüsten dieser Erde? Können die die Menschen ernähren? Wohl nicht. Dass, wie von mir gesagt, der Mensch den Klimawandel wohl nicht unbeschadet übersteht ist im weitesten Sinne so zu verstehen, dass die Lebensumstände nicht mehr ideal sind, weil beispielsweise das Betreiben von Landwirtschaft schwieriger wird, wenn es mehr Wüsten gibt. Dass wir nicht alle umkippen vor lauter Hitze, ist wohl jedem hier klar.

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MonsterKrabbe 20.08.2018, 20:56
103.

Zitat von tinnytim
Sie verwechseln Wetter mit Klima. Wie ich in meinem Post #91 darlegte, begünstigt eine höhere Temperatur lediglich Extremereignisse, wo und ob sie in einem begrenzten Zeitraum auftreten, ist nicht relevant.
"Sie verwechseln Wetter mit Klima."
Vielleicht die Diskutanten, ich sicher nicht.
"Wie ich in meinem Post #91 darlegte, begünstigt eine höhere Temperatur lediglich Extremereignisse".
Das müssen Sie mir näher erklären: Wie kann eine höhere Temperatur sowohl zu einer größeren Niederschlagsmenge als auch zu Dürre führen? Vielleicht aufgrund von folgendem Umstand: höhere Temperatur bedeutet bei gleich bleibender rel. Feuchte, dass in der Atmosphäre die Konzentration von Wasserdampf steigt. Bei höherer Konzentration kondensiert Wasserdampf schneller. In anderen Worten: es regnet lokal an einem Ort schneller ab, an einem anderen Ort regnet es entsprechend weniger.

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di_wendt 20.08.2018, 21:16
104. Kreislauf

Zitat von severus1985
Der Mensch sitzt unter einer Käseglocke (Atmosphäre) und verbrennt in einem Jahrhundert fossile Brennstoffe, die über viele Millionen Jahre hinweg entstanden sind und setzt somit deren CO2 frei. Wer ernsthaft denkt, das sei kein Problem, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen. Und all den Quacksalbern mit ihrem "Aber das kleine Deutschland hat doch gar keinen Effekt" Standardtext möchte ich sagen, dass sich in Paris ALLE Länder geeinigt haben, ihren Teil zu leisten, und dazu gehört nun mal auch Deutschland. Stattdessen wird der Planet innerhalb von 2-3 Generationen an die Wand gefahren, den Alten ist es egal, die haben es dann wenigstens schön warm, wenn sie unter der Erde verrotten.
Was meinen sie warum sie noch leben? Weil Sie Sauerstoff benötigen O2.
Dieser Sauerstoff entwickelt sich unter ihrer sogenannten Käseglocke
durch die Bäume der Wälder, d.h. wir benötigen CO2 um zu überleben.
So sind die Wälder des Amazonas ,oder die Wälder in Indonesien für uns überlebenswichtig. Überhaupt sind die Pflanzen für den Menschen überlebenswichtig in dieser Käseglocke.
Ist ihnen schon mal aufgefallen , dass die Bäume an den Strassen sehr schnell wachsen, weil die den Kohlenstoff brauchen und der Sauerstoff ist für den Menschen da.
Es ist ein Verbrechen gegen die Menschheit, wenn die Wälder im Amazonas und in Indonesien brandgerodet werden.

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passagier1 20.08.2018, 21:17
105. abschreckend

Zitat von der.tommy
Physik haben sie wohl nur auf grundschulniveau erlebt? Dass co2 ein klimaaktives Gas ist, ist wissenschaftlich gesichert. Dass das bloße verbrennen der fossilen Energieträger zur Erwärmung der Erde führen würde, ist wissenschaftlicher nonsens. Was wird denn mit der Wärme gemacht, die dabei frei wird? Blasen wir die in die Atmosphäre? Nein weil dann wäre die Verbrennung ja völlig nutzlos. Wir gewinnen daraus Energie, indem wir die bei der Verbrennung freiwerdende Wärmemenge in kinetische oder elektrische Energie umwandeln (Indiens ihr mit dem warmen Dampf beispielsweise eine Turbine betreiben, worauf hin sich der Dampf abkühlt). Und nur weil co2 als reines Gas eine höhere Dichte aufweist als Sauerstoff, heißt das nicht, dass es nicht in die oberen atmosphärenschichten gelangen könnte. Denn wir haben nun mal ein Gasgemisch und keine reinen Gase. Oder beobachten Sie eine sonstige Schichtung der Atmosphäre nach den jeweiligen dichten der Gase? Eine reine sauerstoffschicht, eine reine wasserdampfschicht und so weiter? Und dass bei jeder Verbrennung fossiler Brennstoffe co2 frei wird, ist ihnen wohl auch nicht bekannt? Meine Güte wenn man keine Ahnung hat, sollte man sich manchmal zurück halten.
Den Wirkungsgrad ihres beleidigenden und belehrenden Tons mit willkürlichen Unterstellungen überlasse ich den Lesern. So werden sie keinen überzeugen. Also nicht wundern, wenn es immer mehr Zweifler gibt.

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der.tommy 20.08.2018, 21:32
106. @passagier1

Auf welcher Ebene soll man ihnen denn beikommen? Sie haben eine durch nichts gestützte Meinung und erlauben sich, damit das als Rechtfertigung zu verwenden, um den wissenschaftlichen Konsens in frage zu stellen. Sie sperren sich gegen wissenschaftliche Fakten. Das was sie hier preis geben, ist kein begründeter wissenschaftlicher Zweifel sondern die bloße Meinung, das könne ja alles gar nicht so sein. Was bleibt mir denn übrig als ihnen die absurdität dieser Einstellung vor Augen zu führen? Jeder, ausnahmslos jeder ihrer Kommentare hier im Forum und auch von franke08 strotzt vor wissenschaftlichen Falschaussagen, unbewiesenen Behauptungen und abenteuerlichen Theorien.

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der.tommy 20.08.2018, 21:34
107. @di_wendt

Möchten sie jetzt unterstellen, dass wir ohne das verbrennen von fossilen brennstoffen mittlerweile alle erstickt wären? Das suggeriert zumindest ihr letzter Kommentar.

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tinnytim 20.08.2018, 21:49
108.

Zitat von MonsterKrabbe
"Sie verwechseln Wetter mit Klima." Vielleicht die Diskutanten, ich sicher nicht. "Wie ich in meinem Post #91 darlegte, begünstigt eine höhere Temperatur lediglich Extremereignisse". Das müssen Sie mir näher erklären: Wie kann eine höhere Temperatur sowohl zu einer größeren Niederschlagsmenge als auch zu Dürre führen? Vielleicht aufgrund von folgendem Umstand: höhere Temperatur bedeutet bei gleich bleibender rel. Feuchte, dass in der Atmosphäre die Konzentration von Wasserdampf steigt. Bei höherer Konzentration kondensiert Wasserdampf schneller. In anderen Worten: es regnet lokal an einem Ort schneller ab, an einem anderen Ort regnet es entsprechend weniger.
Ja genau, dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. In vielen Warmzeiten der Erdgeschichte lässt sich eine Ausbreitung von ariden Gebieten belegen.

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plutinowski 20.08.2018, 22:36
109. Wahnsinn, die vielen Klima-Experten hier

Zitat von franke08
Dann hätten wir eine ungebremste positive Rückkopplung. Das wärmere Ozeane mehr CO2 ausgasen lassen, ist physikalisch unbestritten. Wenn aber dann dieses CO2 zu weiterer Erwärmung führen würde und diese weitere Erwärmung wiederum zur mehr CO2 usw, dann würde sich diese ungebremste Regelkreis bis in ungeahnte Höhen aufschaukeln. Das war erdgeschichtlich nie der Fall. Dieses eine Beispiel führt die CO2 Hypothese bereits an absurdum.
Was braucht die Welt noch Wissenschaft, wo es doch Spon-Foristen wie Sie gibt.

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