Forum: Kultur
"Anne Will" zu den GroKo-Verhandlungen: Wer braucht schon Ideen?
NDR/Wolfgang Borrs

Thema bei "Anne Will" diesmal: die GroKo-Verhandlungen. Und die Vertreter von Union und SPD konnten kaum überzeugen. AfD-Politikerin Weidel wählte eine andere Taktik - sie ignorierte die Fragen einfach.

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DorianH 05.02.2018, 02:39
1.

Diese ganzen Talkshows kriegen jetzt schon seit Jahren zum allergrößten Teil miese kritiken.

So langsam könnte man mal darüber nachdenken, diesen Müll aus dem Programm zu schmeißen....oder die Konzepte zu überdenken, und zwar radikal.

In dieser Form zumindest ist das pure Zeitverschwendung.

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klausi_maiermüller 05.02.2018, 03:23
2. "Alles wie bisher - wir drehen an den selben Schräubchen!"

Anne Will oder wer auch immer diese in die Jahre gekommenen Damen und Herren der Politik fragt, bekommt immer die selben Antworten: "jetzt kommt der große Wurf - Milliarden in Bildung, Milliarden in Wohnungsbau, Milliarden in Digitalisierung, Milliarden in Grundrente, Milliarden in Infrastruktur, Milliarden in die Pflege, etc. - Hurra, wir drehen die großen Schrauben!"
ABER es sind die SELBEN Damen und Herren die in den letzten GroKo's ganz genau das hinterlassen haben was sie jetzt uns Bürgern als der große Wurf verkaufen wollen!
Wer hat denn die Schulen verkommen lassen? Wer hat denn die Infrastruktur verkommen lassen? Wer hat denn den Pflegenotstand geschaffen? Wer hat denn den sozialen Wohnungsbau privatisiert und den Bestand verkauft? Wer hat denn die Pflege in die Hände von Kapitalfirmen gelegt, die Gewinn machen wollen? Wer hat denn die gesetzliche Rente immer weiter reduziert und die Private an gewinnorientierte Kapitalgesellschaften gegeben? Damit die Gewinne der Privat-Renten-Firmen unangetastet bleiben zahlen wir mit unseren Steuern bald eine aufstockende Grundrente!!!
Aber die wirklichen Probleme und die berechtigten Ängste der Bürger finden sich weder im Bundestag, noch in einer Talkshow und erst recht nicht in einem Koalitionsvertrag! Wir alle sollten jetzt an den gesunden Menschenverstand der SPD-Basis glauben - nur die kann dieses ewige "weiter so" endlich beenden!

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kenterziege 05.02.2018, 03:24
3. Der Spiegel mag Frau Weidel und die AFD einfach nicht.....

....da kann Frau Weidel sagen, was sie will. Ich würde mir als Fraktionschefin der stärksten Oppositionspartei auch nicht die Fragen von einer Dame Will diktieren lassen. Das tut die Kanzlerin ja auch nicht und lässt bei Frau Will vorbereitete Fragen in harmonisch-empathischer Weise vortragen, bei deren Beantwortung man sehr viel besser aussieht, als man ist..
Die Wahl und alle Koalitionsnachverhandlungen sind durch die Migrationskrise geprägt. Das ist das Feld der AFD. Diese Partie zu Ärztehonoraren zu befragen, geht doch schon wieder an der Wirklichkeit vorbei. Im Schulz'schen Gerechtigkeitswahlkampf hat doch die Bürgerversicherung eine "Null-Bedeutung" gehabt. Auf einmal hat der Lauterbach das Ding, wie Kai aus der Kiste, gezogen. Da steckt nicht unser Problem. Frau Will ist Meisterin der Ablenkung. Wer auf die GEZ-Dame hereinfällt ist selbst schuld!

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emmimaus 05.02.2018, 03:43
4. Hören?

Wie Sie hören, hören Sie nichts.....

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karlthum 05.02.2018, 03:55
5. Zweck

Die SPD hat mindestens zwei Optionen: Erstens "mitregieren" aus der Opposition heraus. Zweitens eine Minderheitsregierung von Merkel oder Schulz. Aber die selbstgefällige Führungsriege der SPD, allen voran Martin Schulz, wollen Ministerposten und Dienstwagen und denken zuletzt an die Partei. Deshalb müssen die Mitglieder aus demokratischen Gründen mit Kevin Kühnert gegen die GroKo stimmen.

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karlthum 05.02.2018, 04:00
6. Verloren

Wenn die Mitglieder nicht diese historische Chance der Abstimmung nutzen, haben sie die nächsten 4 Jahre wieder nichts zu sagen und müssen außerhalb der GroKo zusehen wie die SPD dahin siecht. Das Geschwafel von der endlich benötigten Regierung und von der Rettung Europas ist falsch, es geht dem selbstgefälligen Führungspersonal nur um Ministerposten und Dienstwagen.

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lumpazivagabundus2017 05.02.2018, 05:05
7. Am besten

waren die beiden Frauen, Nijhar und Weidel.
Die eine bescheinigte, dass die letzten Jahre eigentlich nichts gemacht wurde und die Probleme die sind, die von Merkel erzeugt, nicht gelöst oder nicht registriert wurden.
Weidel hat ganz klar die Finger auf die Wunden gelegt und die Probleme angesprochen, die Dampfplauderer Laschet und die personifizierte Arroganz Maas tunlichst verschwiegen.
Weidel hat klar die Fragen und Lösungen zu befristeten Arbeitsverhältnissen und Bürgerversicherung beschrieben, unterbrochen von einem krakehlenden Laschet und einer voreingenommenen Journalistin.
Habeck war sachlich, konnte aber nichts Wesentliches beitragen.

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Maruk0815 05.02.2018, 05:25
8. Ablenkung geglückt

Wieder einmal konnte die AFD das Gesprächsthema in eine Richtung lenken, die ihr genehm war. Und alle Beteiligten sind sofort auf den Zug aufgesprungen, anstatt bezüglich der ursprünglichen Frage nachzuhaken.

Ein trauriges Bild gibt unsere Polit-Elite da ab...

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bebreun 05.02.2018, 05:54
9. zum Glück Sendung nicht gesehen

Wenn ich die herabwürdigenden Beschreibungen der Teilnehmer der Talkrunde lese bin ich froh, die Sendung nicht gesehen zu haben. Der Autor muss beim Zusehen ganz schön Frust geschoben haben um solch einen negativen Bericht zu verfassen. Was erhalten die Teilnehmer solcher Runden von den Fernsehanstalten dafür, dass sie sich so entblösen lassen wie der Artikel beschreibt? Auf solche Sendungen und ihre selbstverliebten Moderatorinnen kann gerne verzichtet werden.

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