Forum: Kultur
"Anne Will" zum Populismus: "Die Lage ist brandgefährlich"
NDR/Wolfgang Borrs

Nun wurde auch noch bei Anne Will über Populismus debattiert. Neben viel Konsens zur Frage des Umgangs mit der Türkei lieferte der Talk eine ernste Warnung vor der "Welle des Nationalismus". Die Sendung im Check.

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max-mustermann 20.03.2017, 07:39
10.

Immer wieder belustigend wenn Unionspolitiker vor Populismus warnen, dabei machen gerade die (insbesondere die CSU) seit Jahr und Tag mit billigstem Populismus Wahlkampf. Das unterirdische Niveau der türkischen Regierung gibt es bei uns seit dem Ableben von Franz Josef Strauß aber zum Glück nicht mehr.

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thomasbär 20.03.2017, 07:45
11. Warum wird bei 'Populisten' immer Schulz ausgeklammert?

viele populistische Sprüche, Feinbild aufbauen, keine Antworten....
Oder ist das Populismus von der 'guten Seite', also darf der das?

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frank57 20.03.2017, 07:48
12. Der beste Populismus ist gute Politik

oder die beste Waffe dagegen ist gute Politik und genau da hapert es in diesem Land! Selbstbedienung der "Eliten" und schlimme Versagen aussenpolitisch! Dazu eine Bupräwahl die man nicht auch nir im Entferntesten "demokratisch" nennen sollte!

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Schweineschnitzel0815 20.03.2017, 07:48
13.

Der öffentliche Rundfunk ist so was von am Ende. Die Pharmaindustrie stellt schon fest, dass der Absatz von Schlaftabletten stark zurück geht.(Ironie) Denn bei ARD und mit dem zweiten "Auge" schläft es sich besser. Frau Merkel könnte bei Ihrer ggfs. Abwahl im öffentl. rechtl. eine Stelle annehmen. Ein Politiker, der kein Populist ist, hat meines Erachtens keine Chance (Merkel ausgenommen) in Spitzenpositionen einer Partei zu gelangen. Heute ist Patriotismus und Vaterlandliebe gleichzusetzten mit rechtsradikal. Ein Baum ohne Wurzeln wird fallen, wenn ein Sturm aufzieht.

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nolol 20.03.2017, 07:50
14. Das Thema ist hier durchaus relevant

da Formate wie dieses Höhe Einschaltquoten generieren. Ergo schauen viele Verbraucher zu, die Ihrerseits in Ihrer Meinung verstärkt oder zum Nachdenken angeregt werden. Denn derartige Information wird vom Verbraucher individuell verarbeitet. Jedoch sind die Themen so reichhaltig, dass sie in jedem Ohr auf jeder Zunge liegen. Das größte Problem, und da muss Europa und allen voran Deutschland anfangen ehrlich zu sein, ist der Islam. Die europäischen Regierungen haben weder Lust noch den Mut sich mit dem Islam zu beschäftigen. Das ist das Hauptproblem. Es sollte endlich eingesehen werden, dass diese Ängste unberechtigt sind. Bereits Sultane haben das Christentum, da auch der Schrift entstanden, nicht als Unglauben abgetan. Es waren immer die die Profite aus Glaubenskriegen machen wollten. Genau diese Menschen gibt es heute noch.
Europa und die Türkei sollten endlich anfangen zu verstehen. Es sollten echte Hilfen stattfinden. Beide Seiten sollten sich auf Ihre Wichtigkeit besinnen. Die Türkei ist und bleibt ein wichtiger Standort , auch für Europa, denn die Türkei ist das Tor nach Asien.
Was ich damit sagen will ist dass Europa historisch gesehen das Recht und die Pflicht hat mit dem Finger auf Missstände zu zeigen und nicht damit aufzuhören.
Gleichzeitig sollte Europa aber auch verstehen, dass die Flüchtlinge nicht die Schuld der Türkei sind. Die Türkei wir aber laufend so hingestellt. Kein Wunder dass hier Vereisungen entstehen. Bitte denkt daran, Tor nach Asien bedeutet auch, dass man ein Land welches in dieser Position ist noch mehr unterstützen muss. Manchmal muss man ein solches Land auch vor sich selbst schützen.
Ich sage noch mehr Soldaten in die Türkei. Noch mehr Hilfen in die Türkei. Zeigt den Leuten da drüben, dass Europa gut für sie ist. Lässt sie wieder wollen. Zeigt Ihnen, dass Erdogan niemals alle Versprechen halten kann, die er gegeben hat. Nur so zeigt man einem Land wer die Hosen an hat. Man braucht keine Kriege oder neue Kreuzzüge. Da Geld die Welt regiert braucht man nur Geld! Wenn die Leute dort Arbeit haben und man ständig darauf hinweist wo das Geld herkommt, gebietet es die Ehre, dass man die Hand die einen füttert nicht heißt.

Ich hoffe Ihr wisst was ich meine. Es ist ganz einfach und letztendlich die pure Psychologie. Wir befriedigen die Grundbedürfnisse als reichster Kontinent und sehen es als Investition für eine bessere Zukunft. Und immer schön sagen wo es herkommt, damit jeder weiß was los ist.

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kleinsteminderheit 20.03.2017, 07:54
15. Kollegiale Solidarität?

Bemerkenswert fand ich, dass Herr Schümer seinen in der Türkei inhaftierten Arbeitskollegen nur in einem Einwurf erwähnte. Ich hätte mir da von einem Redaktionskollegen mehr erwartet. Das wäre ein Punkt gewesen, an dem man sich den Konsequenzen des staatstragenden Stillhaltens gegenüber diktatorischer Willkür hätte klar werden können. Es sind jetzt schon Menschen inhaftiert, eingeschüchtert, ihrer wirtschaftlichen Basis und ihrer Zukunft beraubt und in Kurdistan wird täglich getötet. Natürlich kann das alles noch schlimmer werden. Aber vielleicht ist es ja auch deshalb so schlimm, weil unsere Politiker nicht schon vor Jahresfrist den Geld- und Waffenhahn zugedreht haben. Herr Erdogan hat noch große Pläne, bis hin zu Grenzkorrekturen. Mal sehen, was passiert, wenn er den Vertrag von Lausanne aufkündigt und sich ein paar griechische Inseln "zurückholt". Aber wahrscheinlich wird dann auch betont, dass ein paar Inseln es nicht wert sind, die Gesprächsbasis zu gefährden. "Staatstragend" und "hilflos" sind hier zwei Worte für das selbe Verhalten.

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kakadu 20.03.2017, 07:56
16. Überholen von rechts

Der religiös fanatische Erdogan überholt die Rechten mit einer schizophrenen Politik und die man debattiert, ob man nicht auch mal Populismus probieren sollte. Die Werte bleiben auf der Strecke. Demnächst wird wahrscheinlich darüber debattiert, ob man Trump mit mehr Lügen entgegenstreten sollte

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m.breitkopf 20.03.2017, 08:00
17. Trauriges Talken

Sollen die Populisten jetzt entzaubert werden indem man ÜBER sie redet? Der Autor hat recht: 5 Stühle, eine Meinung. Diese gepflegte Langeweile hat fast etwas Provozierendes. Das lässt sich eigentlich nur noch steigern, indem man 4 Leute von der CDU einlädt: Altmaier, Laschet, Tauber und Röttgen über die Gefahren der Sozialdemokratie.

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james.n 20.03.2017, 08:05
18. Die Anne Will-Sendung war wieder ...

... ein Beleg dafür, dass die zwangsbeitragsfinanzierten Sender abgeschafft gehören. Will brachte es tatsächlich fertig, Diskutanten einzulanden, die allesamt ins gleiche Horn bliesen: Bloß kein Wahlkampfverbot türkischer Regierungsrepräsentanten in Deutschland trotz fortgesetzter übler Beleidigungen über Merkel von Erdogan. Ein derart langweiliges und einseitiges Palaver kann nur in einem öffentlich-rechtlichen Sender stattfinden. Einzig der Korrespondent der "Welt", Dirk Schirmer, sorgte mit seinen erfrischenden Redebeiträgen für Belebung und verhinderte somit ein frühzeitiges Wegschnarchen. Es fehlt jetzt nur noch, dass Will zum fünftenmal in Folge die vermeintlich weiltverstehende Kanzlerin zur medialen Privataudienz einlädt, wo sie dem geneigten ARD-Zuschauer erklärt, warum sie auf die unverschämten türkischen Äußerungen nicht angemessen reagiert. Bitte, bitte nicht, Frau Will, obwohl die Fernsehbilder stets so schön waren, wenn Sie und Frau Merkel sich so brav anlächelten.

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KlausEiner 20.03.2017, 08:06
19. wenn euer Populist

zu unserem Populist nochmal Populist sagt, dann werd' ich aber sauer - ihr Dreckspopulisten -
Noch ein Beweis für die voranschreitende Verblödung

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