Forum: Kultur
"Anne Will" zur CO2-Steuer: "Die Zeit ist nicht auf unserer Seite"
NDR/Wolfgang Borrs

"Wer zahlt für den Klimaschutz?" Das fragte Anne Will ihre Gäste. Weil darunter Kevin Kühnert war, ging es auch um die Kollektivierungsthesen des Juso-Chefs - es kam zum Schlagabtausch mit Sachsens Ministerpräsident.

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haarer.15 06.05.2019, 17:00
90.

Zitat von Tante_Frieda
Ihr Leserbeitrag zeigt,wie unterschiedlich Zuschauer und -innen eine Fernsehsendung doch rezipieren.Während Sie sich an MP Kretschmer und seinen Einlassungen reiben,ging es mir gerade umgekehrt.Ich fand das Eindreschen dieser Frau Baerbock,besonders auch gegenüber ihrem politischen Konkurrenten Kretschmer,ziemlich frech,arrogant und unverschämt,sodass er mir fast schon leid tat. Das bezieht sich ausdrücklich nur auf das Benehmen dieser beiden,nicht auf die Inhalte des von dem Duo Gesagten.
Mit dieser Sicht stehen Sie wohl allein auf weiter Flur. Oder wollten Sie einfach nicht wahrnehmen, wie oft Herr Kretschmer den anderen Teilnehmern andauernd ins Wort gefahren ist ? Und dann noch dermaßen argumentionsschwach. So geht Diskussion sicher nicht. Der falsche Mann am falschen Platz.

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tomlex27 06.05.2019, 17:08
91. Stammel- Anna und Unsympathen- Kevin

Groteske und schlimme Vorstellung von Baerbock und Künast. Es ist schon sehr traurig, wenn eine Politikerin nicht auf konkrete Fragestellungen, wie z.B. wie sähe denn eine Entlastung aus, antworten kann. Furchtbares Allgemein- bla bla, Rumgestammel zum Fremdschämen. Frau Baerbock hatte scheinbar gar keine Ahnung von dem, wovon sie gesprochen hat. Hauptsache ich hau mal populistisch einen raus. Wenn dann noch die mit am Tisch sitzende Klima- Barbie als Stichwortgeberin fungieren muss, damit Baerbock darauf erweitern kann, "..ja, genau das ist ja unser Konzept...." wird es ganz dunkel. Selbst Will musste entgeistert gucken. Die Klima- Barbie ist auch so ein Fall. Labert von Verzicht, labert von diesem und jenem und sitzt mit der vollen Angeber- Barbie- Business- Montur rum, vorher noch schön beim Friseur gewesen und erzählt rum, dass die Bürger doch mal schön CO2- Steuern zahlen sollen. Mein Gott, zum Fremdschämen. Dann wurde noch die Modellrechnung eines verwirrten Professors einer vierköpfigen Familie mit ca. 45000€ netto Jahresverdienst reingeworfen. Das sind 3750€ netto im Monat. Ich stelle mir gerade die Frage, wie viele Familien in Deutschland 3750€ monatlich zum Verprassen haben; 5%, 10%? Wie weit haben sich manche von der Lebensrealität der normalen Bürger schon abgekoppelt, und warum hat zu diesen Gaga- Zahlen keiner was gesagt. Und so richtig zum Wegwerfen doof ist dieser Künast. Wer wählt so einen? Der einzige Lichtblick! Michael Kretschmer. Ist scheinbar auch der einzige in der Runde gewesen mit 1a- Ausbildung (Wirtschaftsingenieur) und einer der rechnen kann. Wenn Baerbock und Künast die Politelite der Zukunft sein sollen, da kann man sich direkt vorm Zug schmeißen. Blendgranaten, Hochleistungs- Schwätzer und Realitätsdengler.
Ciao!

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keine-#-ahnung 06.05.2019, 17:10
92. "Und, Gaaaaaaanz wichtig, Klima ist eine Betrachtung ...

Zitat von misterknowitall2
Kasse machen? Wer steckt denn dahinter? Gibt es jemanden der Profitiert? Und wäre wir nichts schon einiges Weiter was Steuern und Abgaben angeht, wenn es wirklich irgendeine Verschwörung gibt? Einfach mal so was akzeptieren ist zu schwer? Die Welt ist mitnichten schon untergegangen. Diese "Points of no return" haben wir noch nicht überschritten, aber wir sind auf einem guten Weg. Deswegen wird es ja jetzt langsam eilig, wo man gute 30 Jahre hat mit rumgedödel verschwendet haben , wo man wandelleugnern immer wieder die Wahrheit erklären musste. Der sächsische Ministerpräsi ist eine einzige Katastrophe. Nicht nur wie er gestern agiert hat, sondern auch in der Vergangenheit mit ganz anderen Themen. Und, Gaaaaaaanz wichtig, Klima ist eine Betrachtung des Wetters der letzten 30 Jahre mindestens. Einzelne Wetterereignisse spielen keine Rolle. Wie wäre es damit: die 18 wärmsten Jahre seit der Wetteraufzeichnung waren innerhalb der letzten 20 Jahre. Im Sinne ihrer Nachkommenschaft sollten Sie die Dinge ein wenig anders betrachten.
des Wetters der letzten 30 Jahre mindestens. Einzelne Wetterereignisse spielen keine Rolle. Wie wäre es damit: die 18 wärmsten Jahre seit der Wetteraufzeichnung waren innerhalb der letzten 20 Jahre."

Auch gaaanz wichtig: Deutschland hat in den letzten 28 Jahren seine Treibhausgasemissionen um ein Drittel reduziert - und es wird immer wärmer. Das beisst sich irgendwie, oder?

https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#textpart-1

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von_oz 06.05.2019, 17:13
93.

Zitat von kpkuenkele
Deutsche Klimapolitiker sollten all ihre Energie darauf verwenden, die vier größten CO2 Produzenten China, Indien, die USA und Brasilien von der Notwendigkeit zu überzeugen, ihren CO2 Aussstoß zumindest im selben Maße wie Deutschland zu reduzieren (27,3 Prozent gegenüber 1990).
Wir sollen also nochmal ein paar Jahr(zehnt)e länger alle Energie aufs Reden verwenden und darauf, auf andere zu zeigen?

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Tante_Frieda 06.05.2019, 17:28
94. Abend

Zitat von haarer.15
Mit dieser Sicht stehen Sie wohl allein auf weiter Flur. Oder wollten Sie einfach nicht wahrnehmen, wie oft Herr Kretschmer den anderen Teilnehmern andauernd ins Wort gefahren ist ? Und dann noch dermaßen argumentionsschwach. So geht Diskussion sicher nicht. Der falsche Mann am falschen Platz.
Ich weiß nicht,ob ich da so allein dastehe.Sie sollten die Gesamtheit der kommentierenden SPONLINE-Leser nicht gleichsetzen mit der Gesamtheit der Zuschauer.
Nochmals zu Ihrer Erinnerung:Mir ging es mit meinem Kommentar einzig um den Ton,nicht um die Argumente dieser beider gestern Diskutierenden.
Ich bleibe dabei:Frau Baerbock hatte gestern - nicht zum ersten Mal - mal wieder ihren Oberlehrerinnen-Tag.Manchen gefällt das,manchen eben nicht.Ganz anders ihr (gestern nicht anwesender) Co-Vorsitzender Habeck,der seine Meinung in einem viel ruhigeren Ton vorträgt.Da hört man dann auch eher zu.Damit lasse ich es aber auch bewenden - so interessant ist dieses Thema dann auch wieder nicht.Schönen Abend noch!

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anonymustopf 06.05.2019, 17:53
95.

Zitat von misterknowitall2
Das Thema Überbevölkerung ist kein Problem. Die Länder, die zu viel CO2 erzeugen, sind nicht überbevölkert. Die Länder, die überbevölkert sind, erzeugen kaum CO2. Logik. Ein Kind Politik ist nicht umsetzbar und unmenschlich. Gucken Sie zu dem Thema doch nach China. Die haben das jahrelang rigoros durchgezogen. Gebracht hat es nichts. Nachhaltig wäre eine Energiegewinnung durch die sogenannten Erneuerbare Energien.
DIe Länder, die zu viel CO2 erzeugen, sind zwar nicht überbevölkert, aber erzeugen insgesamt dennoch zuviel. Ergo müssen es weniger Menschen werden.

Die Länder, die überbevölkert sind, verbrauchen im Moment sicherlich noch nicht zuviel CO2, wobei das mal dahingestellt ist, werden es jedoch, wenn sie auf unserem Stand sind.

Nachhaltige Energiegewinnung ist ein Teil der Medaille und durchaus wichtig. Was machen Sie jedoch mit dem Ernährungsproblem und dem Raubbau an der Natur. (siehe aktueller UN Bericht)
Das Thema lässt sich nur durch weniger Menschen hinbekommen.

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grecco-el 06.05.2019, 17:58
96. entschuldigung bruno balls

Du hast so recht, dass ich deine Ausführungen noch einmal im Forum lesen möchte:
"Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes kommen die Sozialisten aus der Deckung gekrochen. Eventuell ist es an der Zeit, den Gesellschaftsvertrag neu auszuhandeln und mal zu überlegen, wer die Kühnert's dieser Welt eigentlich füttert, damit sie Zeit haben, ihre Theorien von der gerechten Umverteilung zu spinnen. Am Ende des Sozialismus waren immer alle, bis auf die Mitglieder des Politbüros, gleich arm, live anzuschauen in Venezuela. Müssten unser ÖR Staatssender halt auch mal regelmäßig darüber berichten. Aber Venezuela findet da ebenso wenig statt wie Gelbwesten. Dafür gibt es jetzt Kühnert, den man ja eigentlich nicht ernst nehmen sollte, in jeder freien Sendeminute. Wieso eigentlich? Steht das so im Framing Handbuch? Das Gefährliche sind nicht die Kühnerts, sondern die Medien, welche seit 2015 keine vierte Gewalt mehr darstellen, sondern sich auf die Seite der Sozialisten geschlagen haben und ins selbe Horn blasen. Und das ist nachweisbar noch nicht mal eine Verschwörungstheorie. Migration ist gut, zahlen tun immer die anderen, CO2 ist böse , egal, dass der Strom der teuerste in Europa ist und Greta ist eine Heilige, weil sie so erfrischende Reden schwingt, zwar keine Ahnung hat, aber wen interessieren schon Fakten, die ist so herzig, die kann nur Recht haben. Geht's eigentlich noch?" hab vielen dank für deinen überzeugenden beitrag.

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taglöhner 06.05.2019, 18:04
97. Zielkonflikte

Zitat von misterknowitall2
Das Thema Überbevölkerung ist kein Problem. Die Länder, die zu viel CO2 erzeugen, sind nicht überbevölkert. Die Länder, die überbevölkert sind, erzeugen kaum CO2. Logik. Ein Kind Politik ist nicht umsetzbar und unmenschlich. Gucken Sie zu dem Thema doch nach China. Die haben das jahrelang rigoros durchgezogen. Gebracht hat es nichts. Nachhaltig wäre eine Energiegewinnung durch die sogenannten Erneuerbare Energien.
Nunja, China macht schon mal allein ein Drittel des Welt-CO2. Doppelt so viel wie USA. Dann kommt Indien.
Man müsste im Sinne des Klimaschutzes eigentlich dringend davon abraten, überbevölkerte Länder zu entwickeln.

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L_P 06.05.2019, 18:51
98. Die etablierten Politiker*innen

machen sich mit dem Aufgreifen des Kinderthemas Klima lächerlich.

Die Menschen im Land wollen für ihre Arbeit angemessen entlohnt werden, auskömmliche Renten haben, und ein lebenswertes Land. Das konnten die etablierten Parteien nicht liefern. Jetzt schieben sie das Kinderthema Klima in den Vordergrund, damit im öffentlichen Raum nicht über ihr Versagen debattiert wird. Unfassbar, daß eine an sich erwachsene Gründungspartei der Republik dabei mitmacht. Seriösität war gestern.

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det42 06.05.2019, 19:34
99.

Zitat von taglöhner
Nunja, China macht schon mal allein ein Drittel des Welt-CO2. Doppelt so viel wie USA. Dann kommt Indien. Man müsste im Sinne des Klimaschutzes eigentlich dringend davon abraten, überbevölkerte Länder zu entwickeln.
Das Problem dabei ist aber nicht die große Bevölkerungszahl an sich, sondern die Geschwindigkeit des Wachstums. Afrika mit all den Einwohnern ist zur Zeit überhaupt keine Bedrohung für das Klima, weil da die Armut manifestiert ist. Das Problem ist der Übergang mit Infrastruktur und allem was zu einem wohlhabenden Staat gehört.
Und dabei geht es genau darum, grüne Technologien so gut zu entwickeln und so preiswert zu machen, dass sie weltweit wie selbstverständlich gegenüber fossilen Kraftwerken bevorzugt werden. Wenn wir das schaffen, haben wir enorm viel gewonnen. Und nur Industriestaaten wie Deutschland können da überhaupt als Vorbild agieren und als Blaupause dienen und zeigen, dass es funktioniert...

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