Forum: Kultur
"Anne Will" zur neuen SPD-Spitze: Alles bröckelt
NDR/Wolfgang Borrs

Künftig sollen Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans die SPD führen. Aber wohin? Und können sie das überhaupt? In ihrem ersten gemeinsamen Talkshow-Auftritt ließen sie über beide Fragen nur wenig Zweifel.

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GyrosPita 02.12.2019, 02:15
1.

Die Eignung von Fr. Esken stelle ich auch ganz klar in Frage, und noch dazu ihre gesamte Empathiefähigkeit. Die Frau wirkt wie die weibliche Version von Ralf Stegner. Mal wieder so eine typische SPD-Nummer, so jemanden des Proporzes willen (es mußte ja uuuuunbedingt eine Frau an die Spitze) im Paket mit Walter-Borjans anzubieten. Bei dem hab ich zwar auch mit dafür gesorgt das der in NRW nichts mehr zu sagen hat (an der Wahlurne), aber der wo der zumindest noch zu einer sachorientierten Diskussion fähig scheint, hab ich von seiner Mitstreiterin nur einen verbiesterten Gesichtsausdruck gesehen. Ich lege mich fest: in einem Jahr stehen wir nach der Durchführung von 46989 Bezirkskonferenzen und der Wahl des neuen SPD-Führungsduos vor einem SPD-Sonderparteitag, auf dem die Erneuerung der SPD diskutiert werden soll.

Ach ja, Anne Will hat sich mal wieder als die hundsmiserable Moderatorin präsentiert die sie tatsächlich ist. Ein schlechter Witz das solche Leute die zu dieser Zeit meistgesehene Sendung im deutschen Fernsehen moderieren dürfen. Nur Plasberg ist noch schlechter mit seiner Einspielfilmchen-Manie.

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reilo 02.12.2019, 02:34
2. Einfallslos.....

..... diese Frau Will !!! Ihre ständige Fragerei, ob das Duo in der Koalition bleiben will. Was erwartet Sie ???? Ich nenne eine solche „Talk-Runde“ Verschwendung von Gebührengeldern. Welche Partei hat eigentlich diese Frau Münch vertreten? War mir nicht ganz klar ..... doch nur CDU!? Oder?

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wiegetz? 02.12.2019, 02:57
3. Nicht ganz richtig Herr Frank !

"Frau Kipping, tatsächlich! Meine Sendung! Das habe ich extra überall hingeschrieben: Meine!" schrieben Sie. Tatsächlich sagte A.Will eher ; "Frau Kipping das ist meine Sendung, ich glaube das steht hier mehrfach geschrieben", diese feine Ironie wollen Sie Ihr doch nicht kaputt machen, als sicherlich wackerer Unterstützer des Versuchs dieses Kanditatenpärchens zu verhindern und nun, da dies nicht gelungen ist, noch vor Antritt des Amtes zu beschädigen, ein Vorhaben das ja offensichtlich wohl auch Frau Will verfolgt. Nebenbei das Ganze Kommentariat unserer Edelpresse.
Leider enthalten Sie den Lesern die schlagfertige Erwiderung von Fr. Kipping "nicht Ihre Sendung, sondern die der Zuschauer", die diese ständigen Manipulationsversuche tatsächlich auch noch bezahlen müssen.
Schade, das die 'freie' Presse da einfach mitmacht.
unserer Edelmedien

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wiegetz? 02.12.2019, 03:25
4. Herr Frank Sie zitieren falch und verkürzt

"Frau Kipping, tatsächlich! Meine Sendung! Das habe ich extra überall hingeschrieben: Meine!" hat Will so nicht gesagt sondern eher
"Frau Kipping,das ist meine Sendung, das steht jedenfalls überall hier geschrieben", worauf Kipping noch geistesgegenwärtig zurückgab "nicht Ihre. sondern die der Zuschauer", worauf Will noch kurz zurückdruckste. War Ihr wohl bewusst geworden, daß trotz ihrer Ironie, der Hochmut gegenüber den Zuschauern, die ihre ständigen Manipulationsversuche auch noch bezahlen müssen, vielleicht doch so keine gute Idee war. Insgesamt war die Sendung wie das Meiste in der Presse doch nur darauf angelegt, Eskens/Nowabo, wo man sie schon mit gesammelter Anstrengung (Lanz!) nicht verhindern konnte, zu beschädigen, bevor sie das angestrebte Amt innehaben.

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Rhinkiekerrees@gmail.com 02.12.2019, 03:32
5. Nicht Professionell

Wie kann man so blauäugig in die Sendung Anne Will gehen.Es war der eindeutige Versuch von Anne Will und einem Teil der Gäste das zukünftige SPD Duo als inkompetent hinzustellen.Und die Genossen fielen teilweise darauf rein.Sie waren schlecht vorbereitet und man hatte teilweise nur Mitleid.

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saaman 02.12.2019, 03:44
6. Die Staatsschulden erhöhen?

Wo sind die Argumente geblieben, dass wir nicht auf Pump der nachfolgenden Generation leben können? Warum glauben plötzlich einige, dass die Zinsen ewig so niedrig bleiben wie derzeit? Wer soll die Schulden mit dann vermutlich höheren Zinsen in Zukunft schultern? Wer jetzt von der schwarzen Null wegwill, denkt nicht in die Zukunft hinein. Wir brauchen aber genau solche Politiker die in der Lage sind, über den nächsten Tag hinaus zu denken. Das neue Führungsduo der SPD scheint analytisch und strategisch wenig bewandert zu sein. Wären sie es so wüssten sie auch, dass beim Wählerwillen der Trent eher Richtung rechter als linker Politik geht. Der rechte Rand ist das, was sich auszudehnen scheint. Nicht der linke. Da ist eine Politik der mitte-rechts Ausrichtung das, was ankommt. Links von Merkel wächst kein Gras. Rechts wuchert es dagegen.

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alternativlos 02.12.2019, 03:45
7. Der Kampagnenstaat im Dauererregungszustand

Über die Symptome wird nur noch emotional diskutiert, gerichtet und vorverurteilt; eine totale Kontrolle des Meinungsaustausch wird zum Prinzip einer kollektiven Vernunft.

Mit dem Anspruch auf Falsifikation des öffentlichen Diskurses hat aber diese Form der kollektiven Vernunft wohl nichts mehr gemein.

Weiterhin Alles Gute

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AnonymerNutzer123 02.12.2019, 04:18
8. Äußert amüsante Sendung mit klarer Kante von Esken und...

guter Argumentation von Borjans. Der einzige der schlecht weg kam, war das Rumpelstilzchen von der CDU. Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich eine Flasche Lasche bin.

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RalfHenrichs 02.12.2019, 05:03
9. Wichtiger Einwurf Schwennikes vergessen

Nämlich seine Frage, warum Scholz nach dieser Niederlage nicht sofort zurückgetreten ist. Zwar hat er nicht als Finanzminister kandidiert, aber die SPD hat ja doch deutlich gemacht, dass sie mit seiner Arbeit offensichtlich nicht zufrieden ist. Nowabo hätte dann die Möglichkeit Finanzminister zu werden und hier andere Akzente zu setzen. Das müsste der nächste Schritt sein. Münch war tatsächlich nur peinlich. Es ist immer wieder erschreckend, wenn Professoren als Wissenschaftler reden, aber doch nur ihre persönliche Meinung zum Besten geben. Esken ist seit sechs Jahren Bundestagsabgeordnete und offensichtlich war die Mehrheit der Partei der Ansicht, dass ihre politische Erfahrung ausreicht. Warum dies politikwissenschaftlich nicht ausreichend sein soll, erklärte sie nicht sondern sie machte nur deutlich, dass sie als Bürgerin Münch dieser Meinung ist. In dieser Eigenschaft war sie aber nicht eingeladen.

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