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Architektur-Preis für New Yorker Hochhaus: Mein Haus, das hat drei Ecken
Kirsten Bucher

Ein spektakuläres Gebäude in Manhattan erhält den Hochhaus Preis 2016. Der dänische Architekt Bjarke Ingels wurde für sein innovatives Design in widriger Lage ausgezeichnet.

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geando 02.11.2016, 17:31
1. Glückwunsch an BIG

Ingels hat in dieser Liste das einzige Gebäude entworfen das es schafft, eine grosse Menge von Wohnungen in einem Gebäude zu bündeln, ohne wie ein repetitiver Plattenbau zu wirken. Das hatte vermutlich seinen Preis, vor allem wenn alle Grundrisse einzigartig sind, ist der Planungsaufwand (und auch der Ausführungsaufwand) enorm.

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Levator 02.11.2016, 18:02
2. Hallo Spon

was wieder einmal fehlt, sind fundierte Informationen bspw. über die Preise, Kosten etc. einer Wohnung, ob bereits alles verkauft/vermietet wurde und schlussendlich über das Käuferquientel selbst. Mit diesen Zahlen/Daten/Fakten wäre es ein rundum gelungener Bericht und man könnte auch noch zudem von qualitativ hochwertigem Journalismus sprechen. Aber so - nix Halbes und nix Ganzes....

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Thomas Schnitzer 02.11.2016, 18:27
3.

Zitat von Levator
was wieder einmal fehlt, sind fundierte Informationen bspw. über die Preise, Kosten etc. einer Wohnung, ob bereits alles verkauft/vermietet wurde und schlussendlich über das Käuferquientel selbst. Mit diesen Zahlen/Daten/Fakten wäre es ein rundum gelungener Bericht und man könnte auch noch zudem von qualitativ hochwertigem Journalismus sprechen. Aber so - nix Halbes und nix Ganzes....
Klientel und Preise sind bei der Lage an der Küste von Manhattan klar: Ausserhalb der Reichweite der SPON-Leserschaft. Davon abgesehen berichtet der Artikel primär über den Architekten bzw. den Preis, den er für das Gebäude bekommt.

Insofern besteht für den Autor keine Veranlassung, hier am Artikelthema vorbei Informationen zu liefern, die für die meisten Menschen sowieso nur dazu dienen, sich darüber aufzuregen, dass es Leute gibt, die sich das leisten können. Wer sich für die Immobilie und deren Preise wirklich interessiert kann beim Eigentümer des Hauses nachfragen.

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lotharbongartz 02.11.2016, 19:17
4. Manhattan und speziell Hell's Kitchen

Manhattan und speziell Hell's Kitchen sind mehr als je zuvor eine Reise wert Wir waren dort mit der ganzen Familie zwei Wochen in Urlaub und waren jeden Tag begeistert. Auffaellig ist die rege Bautaetigkeit. Eine smarte architektonische Loesung hat unseren Urlaub schliesslich auch bezahlbar gemacht:
https://1der1.com/363

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markus.w77 02.11.2016, 19:36
5. @Max

ich wette da hätte stehen können was wollte, sie hätten es schlecht gefunden

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hador2 02.11.2016, 20:54
6. Naturnah?

Der Form kann ich ja sogar etwas abgewinnen und das es teuer ist...bei der Lage eh klar. ABER: Eine "naturnahe Ruhezone" sehe ich da jetzt wirklich nicht.

Auch das mit den 250 unterschiedlichen Grundrissen: Das war ja wohl eher eine bewusste Entscheidung des Architekten als eine Notwendigkeit. Insofern schon cool und spannend aber letzlich anders als im Artikeln dargestellt eine selbstgemachte Herausforderung.

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weltgedanke 03.11.2016, 02:32
7.

"Bis zu 250 verschiedene Grundrisse mussten entwickelt werden."
Wie bitte?
Waren es nun 250 oder nicht? Das steht doch eindeutig fest zu dem Zeitpunkt, wo das Gebäude fertig ist, oder?
Nennen Sie doch bitte die genaue Zahl.
"Bis zu ..." ist jedenfalls eine sehr merkwürdige Formulierung. Zimmer in Hochhäusern sind doch keine Zufallsereignisse.

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SichtausChina 03.11.2016, 02:53
8. China

Wenn ich sehe, was in China gebaut wird, finde ich New York immer weniger beeindruckend. Das Gebäude ist interessant, wie viele Gebäude in Peking es auch sind (zweifellos auch in Shanghai, Guangzhou, etc.). Das mit der lauten Großstadt lässt mich dann doch eher schmunzeln - sowohl was Einwohnerzahl als auch was Lautstärke betrifft.

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MartinS. 03.11.2016, 08:54
9. ...

Zitat von Levator
was wieder einmal fehlt, sind fundierte Informationen bspw. über die Preise, Kosten etc. einer Wohnung, ob bereits alles verkauft/vermietet wurde und schlussendlich über das Käuferquientel selbst. Mit diesen Zahlen/Daten/Fakten wäre es ein rundum gelungener Bericht und man könnte auch noch zudem von qualitativ hochwertigem Journalismus sprechen. Aber so - nix Halbes und nix Ganzes....
Das mag sie ja alles interessieren, hat aber mit der Verleihung des eigentlichen Literaturpreises schlichtweg nichts zu tun.
Ist ja schön, dass sie "qualitativ hochwertigen Journalismus" einfordern... aber wie soll ich sagen - so ein durch Werbung finanziertes Nachrichtenportal im Internet bezieht seine Einnahmen durch hohe Zugriffszahlen. Die erreicht man nicht, wenn man täglich 2 bis 3 neue und qualitativ hochwertige Artikel anbieten kann, sondern indem man mit 30 bis 40 neuen Beiträgen pro Tag die Nutzer dazu bringt, das Portal sogar mehrfach täglich aufzurufen.
Ist halt ein Medium für Masse statt Klasse... wer sich das anders vorstellt, lebt eventuell an den Realitäten vorbei.

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